Über uns / About us

Unsere Vereine, Ulm / Aachener Hobby-Ägyptologen & LEGO® Club, werden veranlagt in Neu-Ulm mit der Steuernummer 151/243/11370.  Die Aachener Verwaltung ist vom 11.9. bis 20.9.2021 nicht erreichbar.                         

Eine Gruppe von begeisterten Hobby-Ägyptologen gründete in den 80er Jahren, in Aachen, den Hobby-Ägyptologen „e. V.“ Durch den Umzug nach Ulm wurde der Verein umbenannt in Ulm /Aachener Hobby-Ägyptologen. Inzwischen haben jugendliche aus dem Verein, zusätzlich noch einen LEGO® Club gegründet. Die elektronischen Arbeiten im Verein wird durch die Firma „www.pippilotta-solution.de“ erstellt.

Mindestens einmal im Jahr werden Foto-Exkursionen oder Vermessungs-Exkursionen nach Ägypten, Sudan, Israel und Jordanien durchgeführt. Ferner wurden Pyramiden-Ausstellungen organisiert sowie die Forschungsergebnisse durch Vorträge vermittelt. Um diese Informationen kostenlos und weitreichend zu vermitteln, ist diese Website entstanden. Weil wir keine Ausstellungen mehr durchführen, möchten wir auf diesem Wege diese Website mit interessanten Bildern und kurzen Erklärungen ergänzen und so eine kleine Informations-Ausstellung erstellen. In der Web-Seite wurden sämtliche Entdeckungen von uns, aufgeführt. Ferner wurden ausführlich das außergewöhnliche Dargelegt, so das man die Bücher nicht kaufen muss. Wer jedoch ins Detail gehen möchte, kann die Bücher kaufen.

Ferner soll mit dieser Web-Seite kostenlos das Interessanteste, was der Verein entdeckt oder veröffentlicht hat, mitgeteilt werden. Die Seiten werden sporadisch ergänzt und mit Interessanten Neuentdeckungen gestaltet. Ebenso werden in dieser Web-Seite ausführlich, die vom Verein erstellten Bücher und Kunstwerke beschrieben. Wie es bereits vor 45 Jahren (Entstehung der Gruppe) immer von uns im Vordergrund stand, ist auch bei dieser Web-Seite keine kommerzielle Absicht vorhanden. So stand es immer im Vordergrund, eine ehrenamtliche Tätigkeit, bei der sämtliche Ausgaben von den Mitgliedern getragen werden. In den 45 Jahren wurden wir von keiner Stelle gesponsert. Die Einnahmen der Bücher decken nur einen kleinen Teil der Vereinsausgaben. Wenn nur die etwa 60 mehrwöchigen Reisen durch Nord-Afrika und dem vorderen Orient, im Wert eines Einfamilienhauses berücksichtigt wird (pro Mann). Die längste Reise war eine 3-monatige Tour von Alexandria, durch die libysche Wüste, bis nach Khartum im Sudan. Ferner wurde ein Bildarchiv von ca. 10.000 Bildern angelegt und Ausstellungen über die Pyramiden organisiert. Die größte Ausstellung war:

Ausstellung: ÄGYPTEN – LAND DER PYRAMIDEN vom 10. Februar bis 24. März 1996 – STADT MONSCHAU

Band 1: ÄGYPTISCHE  PYRAMIDEN – Buch zur Ausstellung

SCHIRMHERRSCHAFT:

Mohab Mokbel, Botschafter der Arabischen Republik Ägypten in der Bundesrepublik Deutschland
Prof. Dr. Rainer Stadelmann, Direktor des Deutschen Archäologischen Institutes in Kairo
Prof. Dr. Michael Jansen, Direktor am Lehrstuhl für Baugeschichte und Denkmalpflege an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen

Unterstützung der Ausstellung, durch:

Prof. Dr. Emma Brunner-Traut, Ägyptologin und emeritierte Dozentin an der Universität Tübingen
Dr. Hourig Sourouzian-Stadelmann, Kairo
Dr. Rosemarie Klemm, München
die „STIFTUNG, KUNST UND KULTUR DES LANDES NRW“ und der „STADT MONSCHAU“

Ägyptologie

Wir trauern um Frau Prof. Dr. Emma Brunner-Traut. Sie war für uns eine große Stütze und kann leider nicht mehr den 4. / 5. und 6. Band von uns begutachten. Über unsere ersten beiden Bücher (Ägyptische Pyramiden) hat Sie eine Rezension verfasst. Nachfolgend ein kleiner Auszug: Frau Prof. Dr. Emma Brunner-Traut † (Deutsche Ägyptologin und Dozentin in Tübingen).

„[…] Doch jetzt schon zeigt es sich, welche ungeheuerliche Leistung hinter ihrem Werk steht. Welche Begeisterung, welche Hingabe, welcher Einsatz, wie viel Phantasie, wissenschaftliche Kenntnis, Organisationsbegabung und auch technische Leistung ganz abgesehen von den erforderlichen Reisen nötig waren, um dies ihr Werk zu schaffen. Dabei ist der Kostenaufwand nicht einmal erwähnt. Nicht allein Liebhaber, auch Fachleute werden ihren Nutzen daraus ziehen. Außer ihrem Werk gibt es kein vergleichbares Handbuch, das unter den verschiedensten Gesichtspunkten einen Überblick über den ägyptischen Pyramidenbau bietet. Und mit welch akribischer Sorgfalt sind die Zeichnungen ausgeführt! Wirklich ein Musterexemplar! Wem die Bauten selbst keinen Eindruck gemacht haben sollten, der wird durch Ihre Dokumentation zweifellos sein Versäumnis erkennen. Das Buch ist mit großer Liebe und sehr sorgsam gemacht. Für jeden Ägyptenfreund und Hobby-Ägyptologen sowie Architekten stellt es eine großartige Fundgrube dar, die übersichtlich und bequem die Forschungsergebnisse zusammenstellt und höchst willkommen die Pläne und zugehörigen Abbildungen bietet. Deshalb ist das Buch zweifellos auch für Studenten der Ägyptologie nützlich, für schnelle Übersicht und Kurzinformation; insbesondere studentische Anfänger werden dieses Buch als Einführung in Sinn, Anlage, geschichtliche Einbettung sowie Problematik der Bauten dankbar begrüßen. Ich kann das Buch daher nur bestens empfehlen und wünsche ihm den verdienten Erfolg […]“.

About us

Our clubs, Neu-Ulm / Aachener Hobby-Egyptologists & LEGO® Club, are assessed in Neu-Ulm with the tax number 151/243/11370

A group of enthusiastic hobby Egyptologists founded the hobby Egyptologist “e. V. “With the move to Ulm, the association was renamed Neu-Ulm / Aachener Hobby-Egyptologists. In the meantime, young people from the association have also founded a LEGO® Club. The electronic work in the association is created by the company "www.pippilotta-solution.de".
At least once a year photo excursions or survey excursions to Egypt, Sudan, Israel and Jordan are carried out. Furthermore, pyramid exhibitions were organized and the research results were conveyed through lectures. This website was created to provide this information free of charge and extensively. Because we no longer hold exhibitions, we would like to supplement this website with interesting pictures and short explanations and thus create a small information exhibition. All our discoveries were listed on the web page. Furthermore, the extraordinary explanation was given in detail, so that one does not have to buy the books. However, if you want to go into detail, you should buy the books.
Furthermore, this web page is supposed to be the most interesting thing for free, whether the club or the hat. The pages are viewed sporadically and act with interesting new discoveries. Immediately seen in this web page, books and works of art are disappearing from the association he is reading. As we have always expected in the past 35 years, there is no personal existence on this website either. So it is always in the expected, a voluntary activity, in all the processing of the correspondences. In the 45 years we have been asked by every position. The rights of the books only cover a small part of the club’s expenses. If only the approximately 60 more political trips through North Africa and the political Orient, it will be worth a single family home. The longest trip was a 3-month tour from Alexandria, through the Libyan Desert, to Khartoum in Sudan. In addition, an archive of around 10,000 images was created and exhibitions about the pyramids were organized.

Egyptology

We mourn the loss of Prof. Dr. Emma Brunner-Traut. Prof. Dr. Emma Brunner-Traut, who was a great support for us and unfortunately can no longer examine the 4th volume from us. She wrote a review of our first two books (Egyptian Pyramids). Below is a small excerpt: Ms. Prof. Dr. Emma Brunner-Traut † (German Egyptologist and lecturer in Tübingen)
"[...] But now it is already clear what a tremendous achievement is behind her work. What enthusiasm, what dedication, what commitment, how much imagination, scientific knowledge, organizational talent and also technical achievement, quite apart from the necessary trips, were necessary to create your work. The cost is not even mentioned. Not only lovers, but also professionals will benefit from it. Apart from her work, there is no comparable manual that offers an overview of the Egyptian pyramid construction from a wide variety of points of view. And with what meticulous care the drawings are made! Really a sample! If the buildings themselves have not made an impression on you, you will undoubtedly recognize your failure through your documentation. The book is made with great love and very carefully. For every Egypt friend and hobby Egyptologist as well as architects it represents a great treasure trove, which clearly and comfortably compiles the research results and most welcome offers the plans and associated images. Therefore the book is undoubtedly useful for students of Egyptology, for a quick overview and brief information; Student beginners in particular will gratefully welcome this book as an introduction to the meaning, layout, historical embedding and the problems of buildings. I can therefore only highly recommend the book and wish him the success it deserves [...] ”.

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Am Schluss dieser Seite, die Veröffentlichung der neuesten Pyramiden-Untersuchung vom 1.7.2021 und anders artige Entdeckungen

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1) Die 3 Baukonzeptionen der Cheops-Pyramide (4. Dyn., 2589 v. Chr.)

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2) Bericht über die genialste Erfindung in Sachen Wohnraumheizung. In einem Kachelofen werden 4 verschiedene Kachelofen-Arten vereint (Kachelofen-Grundofen + 2 x Warmluftofen + Anschluss am Rohrnetz der Heizung).

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3) Bericht, wie man einen 25 Personen-Atombunker in einem Einfamilienhaus intrigiert und dafür noch staatliche Zuschüsse erhält.

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4) BERRECHNUNG DER ALTERSRENTE: Der Band 6 war für die Vereinsjugend gedacht. Der besondere Punkt der Fürsorge hat mit der Ägyptologie nur indirekt zu tun. Die Idee für das Mitteilungsbedürfnis kam uns in Ägypten, als wir bei Ausgrabungsarbeiten einen Gehilfen trafen (19 Jahre), der nicht bei der Ausgrabens-Leitung offiziell angemeldet war. Er hatte zwar freie Kost und Logis, vollzog aber die Arbeiten ehrenamtlich und ohne Gehalt. Des Weiteren machten wir bei einer Israel-Tour Bekanntschaft mit einem 20-jährigen Deutschen, der bereits zwei Jahre in einem Kibbuz ohne Entgelt arbeitete. Ferner haben jugendliche im Verein, nach dem Abitur, 2 Jahre als Au-pair in den USA gearbeitet oder haben in einer Farm in Afrika die Löwen im Gehege gefüttert. Das heißt, sie bezahlen nichts in die Deutsche Rentenkasse ein, die Monate werden nicht angerechnet und sind auch finanziell für die Rente verloren.

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Eine ausführliche Buchbeschreibung (Rezension), von den Büchern Band 10, Band 9, Band 7, Band 6, Band 5 und Band 4 ist fertig. Kann mit einem E-Mail angefordert werden. Ebenso eine Beschreibung vom Bild- und Zeichen-Archiv.

Ägyptologie: Band 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 (siehe unter Einzelbeschreibung)

Wir trauern um Frau Prof. Dr. Emma Brunner-Traut. Frau Prof. Dr. Emma Brunner-Traut, die eine große Stütze für uns war und leider nicht mehr den 3, 4, 5 & 6 Band von uns begutachten kann. Über unsere ersten beiden Bücher (Ägyptische Pyramiden Band 1 & 2) hat Sie eine Rezension verfasst. Nachfolgend ein kleiner Auszug: Frau Prof. Dr. Emma Brunner-Traut † (Deutsche Ägyptologin und Dozentin aus Tübingen)

„[…] Doch jetzt schon zeigt es sich, welche ungeheuerliche Leistung hinter ihrem Werk steht. Welche Begeisterung, welche Hingabe, welcher Einsatz, wie viel Phantasie, wissenschaftliche Kenntnis, Organisationsbegabung und auch technische Leistung ganz abgesehen von den erforderlichen Reisen nötig waren, um dies ihr Werk zu schaffen. Dabei ist der Kostenaufwand nicht einmal erwähnt. Nicht allein Liebhaber, auch Fachleute werden ihren Nutzen daraus ziehen. Außer ihrem Werk gibt es kein vergleichbares Handbuch, das unter den verschiedensten Gesichtspunkten einen Überblick über den ägyptischen Pyramidenbau bietet. Und mit welch akribischer Sorgfalt sind die Zeichnungen ausgeführt! Wirklich ein Musterexemplar! Wem die Bauten selbst keinen Eindruck gemacht haben sollten, der wird durch Ihre Dokumentation zweifellos sein Versäumnis erkennen. Das Buch ist mit großer Liebe und sehr sorgsam gemacht. Für jeden Ägyptenfreund und Hobby-Ägyptologen sowie Architekten stellt es eine großartige Fundgrube dar, die übersichtlich und bequem die Forschungsergebnisse zusammenstellt und höchst willkommen die Pläne und zugehörigen Abbildungen bietet. Deshalb ist das Buch zweifellos auch für Studenten der Ägyptologie nützlich, für schnelle Übersicht und Kurzinformation; insbesondere studentische Anfänger werden dieses Buch als Einführung in Sinn, Anlage, geschichtliche Einbettung sowie Problematik der Bauten dankbar begrüßen. Ich kann das Buch daher nur bestens empfehlen und wünsche ihm den verdienten Erfolg […].“

„Erst wer die Fülle ägyptischer Literatur kennt, sie als Wurzel unserer eigenen erfahren hat, den formalen wie stofflichen Reichtum erfasst und die Nähe zu gegenwärtigen Fragen verspürt, der erst stößt durch den Moder der Grabräume hindurch zum Herzen des alten Volkes.“ (Frau Prof. Dr. Emma Brunner-Traut †)

Ein Rabatt bei Büchern wird gewährt:

Bei 2 Büchern 5 %,

bei 3 Büchern 10 %,

bei 4 Büchern 15 %,

bei 5 Büchern 20 %

Band 1 – ÄGYPTISCHE PYRAMIDEN – Katalog zur Ausstellung (siehe unter Einzelbeschreibung).

Band 2 – ÄGYPTISCHE PYRAMIDEN (siehe unter Einzelbeschreibung)

Band 3 – ÄGYPTOMANIE (siehe unter Einzelbeschreibung

Band 4 – ÄGYPTISCHE – NUBISCHE PYRAMIDEN, von Alexandria bis Khartum (siehe unter Einzelbeschreibung)

Band 5: BAUGESCHICHTE DER ÄGYPISCHEN PYRAMIDEN (siehe unter Einzelbeschreibung)

Band 6: ÄGYPTOMANIE II – (siehe unter Einzelbeschreibung)

Band 7: UMWELT (siehe unter Einzelbeschreibung)

Band 8 – 1. INOFFIZIELLER LEGO® KATALOG: (siehe unter Einzelbeschreibung)

Band 9 – 2. INOFFIZIELLER LEGO® KATALOG – DEUTSCH-ENGLISCH: (siehe unter Einzelbeschreibung)

2. verbesserte Auflage von September 2020, stärkerer Einband, glänzend kratzfest, Innenseiten dicker und glänzend kratzfest und das Buch ist 40 % dicker als die 1. Auflage, um somit die lange Verfügbarkeit des Kataloges zu gewährleisten. Er erfasste ca. 520 Figuren mehr, als im Band 8. Ferner wurde das Buch mit Hardcover und Fadenheftung ausgestattet.

Die Kataloge über die Minifiguren wurde der LEGO® Group Danmark zugeschickt und folgende Antwort wurde uns mitgeteilt: „[…] Wir waren sehr erfreut und sehr erstaunt über Ihr besonderes Werk. Wir werden diesen Katalog in unserem Betrieb rumreichen, damit die Mitarbeiter ebenso dieses weltweit einmalige Werk bewundern können […].“

Nach Absprache mit LEGO Dänemark, welche rechtlichen Hinweise im Buch erfolgen müssen, wurde nach dem Buchdruck, der Firma LEGO ein Buch zur Kontrolle zugesandt. Da der Katalog in Englisch und Deutsch verfasst ist und weltweit einzigartig ist, meinte die Firma LEGO, dass dieser einmalige Katalog in den USA / England verlegt wurden sollte, da dort die größten Sammlergemeinschaften gäbe. Wir suchen einen Verlag der unseren Katalog im englischsprachigen Raum vertreibt. Der Katalog ist als PDF-Datei für den Buchdruck fertig erstellt.

Band 10: DIE ENTSTEHUNG DES CHRISTENTUMS (siehe unter Einzelbeschreibung)

Von den ersten Staaten mit christlicher Staatsreligion – Armenien, 301 n. Chr. – Georgien, 337 n. Chr. – Äthiopien-Jemen, 351 n. Chr., dem ersten Kruzifix (Kreuzigung Jesu, 890 n. Chr.), zu den 617 beschriebenen Klöstern bis in das Jahr 1500 n. Chr. und den 23 antiken Kirchen in Vorderasien und am Nil sowie den zahlreichen Klöstern (über 100 Frau- und Männerklöster in Ägypten). Mit dem Sudan und Äthiopien waren es über 300 Klöster. Zu dieser Zeit gab es in Europa noch kein einziges Kloster. Erstes Kloster in Europa, 361 in Süd-Frankreich.

Das Buch mit 192 Seiten und 480 Farbfotos zeigt den Weg des Christentums vom Anfang bis ins Jahr 1500 n. Chr. auf. Das Christentum, heute mit 2,3 Milliarden Gläubigen, ist aus dem Judentum hervorgegangen. Diese außergewöhnliche Geschichte wird in Symbiose mit einer sehr umfangreichen Bilddokumentation optisch untermauert. Ferner werden im Buch die enormen Leistungen, der Einsatz, die Hingabe und Fantasie sowie das Organisationstalent und das technische Können, welches hinter den Arbeiten der Nonnen und Mönche bei der Errichtung der Klöster steckt, aufgezeigt. Man kann zu Recht sagen:

„Glaube versetzt Berge.“

Wenn man allein 900 Jahre Kloster-Baugeschichte (bis 1500 n. Chr.) in Deutschland betrachtet, so gibt es kein Land und Reich, das solch eine Bauleistung ohne Sklaven in dieser kurzen Zeit erbracht hat. Auch können sich ihre Bauleistungen mit dem antiken Ägypten und dem Römischen Reich mit seinen Sklaven messen. Dabei ist nicht einmal die Leistung und Anfertigung der Fresken, Goldschmiedearbeiten, Schriften und Bücher berücksichtigt. Ferner mussten viele Klöster durch Krieg und Zerstörung mehrmals neu errichtet werden. Das Gleiche gilt für die Fertigung goldener Kunstwerke und Bücher, die geraubt wurden oder den Flammen zum Opfer fielen.

Anders war es im späten Mittelalter beim Bau von Kathedralen, wo es bereits Handwerker-Gilden gab und Spezialisten eines jedes Handwerks aus ganz Europa angeworben wurden. Am Anfang des Klosterbaus mussten die Nonnen und Mönche alles selbst anfertigen. Die ersten Klöster wurden in einer einsamen Gegend errichtet, in der nur Landwirtschaften zu finden waren. Aus diesem Grund waren die ersten Frauenklöster immer mit einem Männerkloster gekoppelt. Außerdem waren viele Klöster Selbstversorger. Das änderte sich erst im späten Mittelalter, als die Städte immer größer wurden und sich Handwerker-Gilden und Verkaufsmärkte bildeten.

„Wem der Glaube, bezogen auf die baulichen Leistungen der Nonnen und Mönche, selbst keinen Eindruck gemacht haben sollten, der wird durch diese Dokumentation zweifellos sein Versäumnis erkennen.“

Bilder-Cover Vorderseite:

Im Dorf Enghausen, im Landkreis Freising, befindet sich in einer kleinen Dorfkirche das älteste Kruzifix (Kreuzigung Jesu) der Welt. Die Radiokarbonmessung hat ergeben, dass es etwa aus dem Jahr 890 n. Chr. stammt. Vermutlich wurde dieses Kreuz in der Werkstatt der Mönche des in der Nähe liegenden Benediktinerklosters Moosburg, gefertigt. Nach der Fertigstellung breitete sich eine andere Glaubensvorstellung aus. Jesus muss als Leidender dargestellt werden. Ein lächelnder Jesus mit offenen Augen war nach der neuen Glaubensvorstellung nicht tragbar. In der nachfolgenden Zeit wird keine Darstellung von Jesus als Nichtleidender gefertigt. Das Enghausener Kruzifix ist nicht nur die erste, sondern die wohl auch einmalige Darstellung der Kreuzigung. Nach der Änderung des Anbindens ans Kreuz zum viermaligen Annageln, hat ein Künstler in späterer Zeit die Fußstütze, die Wundmale und das Schild INRI angebracht. Die Änderung der Beine ist deutlich zu sehen. Der Künstler, der die Nägel in Händen und Füßen zufügte, erkannte zu Recht, dass die Nägel im Fleisch keinen Menschen am Kreuz halten können und fügte aus diesem Grund zusätzlich eine Fußstütze hinzu. Bilder: Erzbischöfliches Ordinariat München, Hauptabteilung Kunst, Fotos: Achim Bunz

Bilder-Cover Rückseite, oben von links:

  • Das Anch Symbol für die Wiedergeburt der alten Ägypter war das Grundelement für das christliche Kreuzsymbols.
  • Das römische Kreuz, das Anch-Zeichen gleichschenklig, schräge Schenkel und ohne Henkel
  • Das byzantinische Kreuz, der untere schräge Schenkel länger und ohne Henkel.
  • Ab dem 4. Jh. kam das Christusmonogramm PX als christliches Symbol dazu, abgeleitet von den beiden Anfangsbuchstaben Xpiotos Christos.
  • Das irische Kreuz.  
  • Das baskische Kreuz oder auch Lauburu Symbol genannt. Das baskische Kreuz (Lauburu), Zeichen aus der vorchristlichen Zeit. Ab dem 16. Jh. findet man dieses sonderbare Kreuz auf Gräbern, heute auf Todesanzeigen statt dem Kreuzzeichen. Vorher galt das Zeichen an Haustüren und an Truhen als Glückssymbol oder Talisman. Aus diesem Symbol ist das 4-blättrige Kleeblatt als Glückssymbol und das deutsche Nazi-Symbol entstanden.

Bilder-Cover Rückseite, unten von links:

  • Das lateinische Kreuz oder Passions-Kreuz symbolisiert den Opfertod Jesu Christi
  • Das russische Kreuz ist ein Kreuz der russisch-orthodoxen Kirche 
  • Der Fisch war in den Katakomben in Rom das erste christliche Symbol.
  • Zusätzlich zum Fisch war der Anker einer der ersten christlichen Symbole, insbesondere auf den Grabsteinen. Bei zahlreichen christlichen Grabsteinen war der Anker mit dem Fisch dargestellt. Der Anker gibt Hoffnung und Gotteskraft, den Gläubigen zu halten.

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Veröffentlichung der neuesten Untersuchung – 1.7.2021

Die 3 Baukonzeptionen der Cheops-Pyramide (4. Dyn., 2589 v. Chr.)

Auf die lange Regierungszeit des Snofru folgte die eines seiner jüngeren Söhne mit dem Namen Cheops (Chnum Chufu). Er verlegte die Königsresidenz seines Vaters von Dahschur nach Gisa, westlich von Kairo gelegen. Nach den Bauexperimenten seines Vaters spiegeln die Pyramiden seines Sohnes und dessen Nachkommen in Gisa die Höhepunkte der Pyramidenbaukunst wider, obwohl Cheops sein Baukonzept zwei Mal änderte.

Die Modellpyramide im Maßstab M 1:50 der Cheops-Pyramide. Das Modell, dass für eine Ausstellung gebaut wurde, ist 3,5 m hoch und 650 Kg schwer. Das Bild entstand in der Fernsehsendung „Quarks & Co“, im WDR Studio Köln.
Der Schnitt durch die Cheops-Pyramide. Der Seelengang „2aa“ macht unterhalb der großen Halle eine Richtungsänderung nach hinten (Westen) und führt dann weiter an der großen Halle vorbei. Richtigerweise würde der Seelengang (2a) im Schnitt nicht sichtbar sein, weil er im hinteren Mauerwerk, verborgen ist. Das Gleiche gilt für den Seelengang 3c.

Kernmauerwerk der Pyramide

Auf einer vorspringenden Felsnase in der Nähe von Gisa, auf dem nördlichen Ausläufer der libyschen Muschelkalkberge, fand Cheops den idealen Baugrund und in der Umgebung genug Steinmaterial für seine Pyramide. Für das Kernmauerwerk wurde das ringsum anstehende Muschelkalkgestein in Blöcken von durchschnittlich 1,1 m³ verwendet. Unter der Mitte der Pyramide wurde ein Felsenkern belassen, der vermutlich abgestuft wurde. Nach Abzug des gewachsenen Felskerns und der inneren Kammern und Gänge beträgt das Mauerwerk einschließlich Verkleidungsblöcke 2,5 Millionen m³ (heute noch 2,35 Millionen m³). Wenn alle Kultgebäude und die Umfassungsmauer hinzugerechnet werden, sind es sogar 3,5 Millionen m³. Bei einer Pyramidenbasis mit der größten Höhendifferenz von 2 cm ist dies selbst für moderne Vermessungstechniken eine unglaublich genaue Arbeit. Der Böschungswinkel beträgt ca. 52°, das heißt nach ägyptischer Messtechnik: Bei 1 Elle Höhe ergibt sich ein 5,5 handbreiter Rücksprung, woraus sich eine Pyramidenhöhe von 280 Ellen = 146,59 m ergibt. Die Pyramidenspitze fehlt, wobei die Pyramide heute noch 138,67 m hoch ist und 201 Steinlagen besitzt, deren durchschnittliche Höhe 0,69 m misst. Die Höhe der horizontal geschichteten Steinlagen beträgt in der untersten Lage 1,5 m und in der oberen nur noch 0,51 m. Die Pyramidenausrichtung erfolgt nach den Sternen; das heißt nach dem Stand der Sonne bzw. der auf- und untergehenden Sonne. Dabei weist die Pyramide eine Abweichung von der Nordrichtung um 3° auf, bei anderen Pyramiden ist es bis zu 15°.

Die von uns gemachten Vermessungen von den Schichthöhen des Kernmauerwerks der Cheops-Pyramide. Die unterste Steinschicht ist mit 1,5 m die dickste.

Schichtbauweise

Die Steinquader wurden mittels eines Hammers aus Dolerit (Hartgestein) von allen Seiten aus dem Felsen herausgeschlagen, bis man auf eine Mergelschicht stieß. Die seitlichen Rinnen sowie die Mergelschichten sind heute noch in den Steinbrüchen an den Gisa-Pyramiden und an der großen Sphinx sichtbar. Die verschiedenen Höhen der Steinblöcke zeigen, in welcher Tiefe eine Mergelschicht lag. In den sichtbar äußeren Schichten sind die Blöcke einer Lage sorgsam horizontal verlegt und aus einem Stück gefertigt. Weiter im Inneren hat man die horizontalen Schichten weiter angewandt, jedoch für eine Schicht verschieden hohe Blöcke verwendet, wie sich an der Südseite, in der 9 m tiefen, von Grabräubern erzeugten Bresche, feststellen lässt. Zur Verbindung der kleineren Blöcke wurde reichlich Kalkmörtel verwendet, der mit Sand und Splitt vermischt wurde.

Schalenbauweise

Die Schnittzeichnung, durch die Cheops-Pyramide nach L. Borchards zeigt, dass die Cheops-Pyramide nach seiner Vorstellung in Schalenbauweise errichtet wurde. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie in Schalenbauweise, so wie bei einigen Pyramiden der nachfolgenden 5. Dynastie, errichtet wurde. Gegen diese Bauweise spricht die Unregelmäßigkeit der Schichten. Das Plateau der abgetragenen Pyramidenspitze hätte die Schalenbauweise sichtbar werden lassen. Außerdem hätte dies auch in der 9 m tiefen Bresche an der Südseite erkennbar sein müssen. Darüber hinaus wäre es bautechnisch wohl kaum oder nur unter großen Schwierigkeiten möglich, das Kammer- und Gangsystem in dieser Höhe in den Schalenkern einzubauen.

Die Schnittzeichnung, durch die Cheops-Pyramide nach L. Borchards zeigt, dass die Cheops-Pyramide in Schalenbauweise errichtet wurde. Das ist nicht richtig, die Pyramide wurde in Schichtbauweise errichtet.

Bei der Pepi I. Pyramide in Sakkara-Süd sieht man eindeutig wie an der Schalenbauweise die Verkleidungsblöcke angesetzt worden sind.

1. Baukonzeption

Nur wenige Meter unterhalb den Pyramiden-Blöcken liegt eine große Felsengrotte. Unsere Annahme, dass die Grotte zum 1. Baukonzept der Cheops-Pyramide gehört, lassen folgende Überlegungen zu:

  1. Als Cheops das Gisa-Plateau als Standort auserkor, war dieses Plateau frei von jeglicher Bebauung. Alle Gräber auf dem Plateau sind während der Zeit Cheops oder danach errichtet worden.
  2. Bauherren, die solch eine Grotte errichteten, mussten über mehrere 100 Fachleute und Arbeiter verfügen (Steinmetze, Werkzeugmacher, Sandalen-Hersteller, Köche) und Transporteure, die Wasser vom Nil und das Essen täglich zur Baustelle bringen.
  3. Außerdem musste eine Siedlung errichtet werden, wo diese Arbeiter wohnten. Auch war eine Siedlung ohne Priestertum unmöglich. Das gab es vor der Umsiedlung von Cheops nur in Dahschur.
  4. In der Grotte sind Tura-Kalkgestein verbaut worden, und das konnte nur derjenige, der Schiffe besaß. Die Tura-Steinbrüche liegen auf der anderen Nilseite.
  5. Als bereits mehrere Steinschichten verlegt worden waren bemerkte man, dass nach dem neuen Konzept mit der Verriegelung von innen, die Akteure das Pyramiden-Innere nicht mehr verlassen konnten. Deshalb wurde der senkrechte Schacht (2e + 2f + 2g), der den Priestern ermöglichte, die verriegelte Pyramide zu verlassen, angelegt.
  6. Der abführende Schacht geht durch die Grotte. Dass der in den Blöcken neu abführende Gang genau in der Grotte mündet, kann kein Zufall sein.

Es ist für uns deshalb nachvollziehbar, dass es sich bei der 1. Baustufe:

  1. um eine Grube handelt, in der die 1. Grabkammer eingebaut werden sollte, wie bei der Chephren-Pyramide? (halb versenkt im Felsboden)
  2. oder es sollte als Südgrab Verwendung finden?

P.S.: In die Bauweise der alten Ägypter kann man sich oftmals gut hineinversetzen, aber das dreiseitige Mauerwerk in der Grotte, ist eine einmalige Bauweise in der Baugeschichte der alten Ägypter. Eine Möglichkeit besteht, dass sie als Stützmauer gedacht war, damit die Pyramiden-Blöcke nicht in die Grotte einbrechen?

Die große Halle im unteren Teil: Unten zweigt der waagerechte Gang zur 1. Grabkammer ab. Oben fängt die Schräge der großen Halle an und führt zur 2. Grabkammer. Rechts sieht man den Eingang zum Schacht zur unteren Felsenkammer, in dem sich die Priester abseilten, wenn der Gang (vor diesem Bild) mit den Steinen aus der großen Halle verriegelt worden war.

2. Baukonzeption

Die Felsenkammer (2j) als Südgrab, die erste Grabkammer (2) mit den Seelenschächten (2a + 2b) sowie die große Kammer für die Lagerung der Verriegelungsblöcke (2c) sind Teil des 2. Baukonzepts. Das komplette Gang- und Kammersystem wurde aus den schneeweißen Tura-Kalksteinblöcken gemauert. Einzigartig beim Pyramidenbau ist die Konzeption der Gangverriegelung, bei der die Blöcke mit ins Bauwerk genommen wurden. Bedingt durch die Verriegelung von innen, wurde hinter dem letzten Verriegelungsblock ein senkrechter Stollen bis hinunter zum abführenden Gang der Felsenkammer geschlagen (2e + 2f + 2g). Dieser Gang wurde von den Priestern nach der Bestattung des Pharao benutzt, um das Bauwerk verlassen zu können. Die Felsenkammer (2j) wurde als Südgrab konzipiert. Sie und die erste Grabkammer sind in der West-Ost-Achse der Pyramide mittig angeordnet. Der nördliche Eingang und das Gangsystem hat man aus der Nord-Süd-Achse um 7,26 m nach Osten versetzt. Somit konnte der Sarkophag, der mit wenigen Ausnahmen immer an der Westwand (Sonnenuntergang) stand, genau unter der Mitte der Pyramide angeordnet werden. Von den beiden Seelengängen in der ersten Grabkammer ist nur der südliche Gang erforscht. Dieser Gang mit einem Querschnitt von 20 x 20 cm führt 60 m schräg nach oben und ist mit einem Verschlussstein verschlossen. Eine Besonderheit bei diesem sind die beiden Kupferstifte. Wahrscheinlich halten sie ein Schutzsymbol auf der anderen Seite. Leichter lassen sich Konzeption und Sinn der Seelengänge deuten. Die als Vögel dargestellten Schutzgeister Ba und Ach flogen nach dem Ritual der Bestattung durch die Seelengänge zum Himmelsfirmament. Die Anordnung der Seelengänge musste bei der hoch angeordneten Grabkammer erfolgen, da die Vögel nach Vorstellung der Erbauer den Gangknick, der erst nach unten und anschließend nach oben führte, nicht überwinden konnten. Diese Vorstellung hat wahrscheinlich ihren Ursprung in der Beobachtung, dass Vögel immer schräg nach oben starten. Dass man die Seelengänge (2a + 2b) nicht bis nach außen führte und mit einem Verschlussstein versah, deutet darauf hin, dass man diese Kammer nicht mehr als Grabkammer benötigte. Die Seelengänge werden nur da benötigt, wo der Sarkophag und somit die Mumie sich befindet.

1. Grabkammer (2. Baukonzeption)

Am Fuß der großen Halle zweigt ein waagerechter Gang zur ersten Grabkammer ab, die fälschlicherweise Königinnenkammer genannt wird. In keiner einzigen Königspyramide jedoch erhielten Königinnen Grabräume. Die 21 m über dem Erdniveau liegende Grabkammer besteht aus Tura-Kalksteinblöcken, besitzt ein Satteldach und liegt mittig über der Grundfläche der Pyramiden. Ihre Grundfläche beträgt 5,8 x 5,23 m. Das Satteldach erreicht in der Mitte eine Höhe von 6,3 m. Die Seelenschächte mit einem Querschnitt von 20 x 20 cm führen in der Nord[1]und Südwand ca. 60 m nach oben und sind durch Verschlusssteine verschlossen. Der nördliche Gang musste einen seitlichen Knick machen, da er ansonsten mit der später errichteten großen Halle zusammengestoßen wäre. Diese Schächte dienten den Schutzgeistern Ba und Ach zum Verlassen der Grabkammer, um an das Himmelsfirmament zu gelangen. Da jedoch später eine zweite Grabkammer errichtet wurde, wurden die Gänge nicht mehr benötigt und verschlossen, da der Sarkophag dann in der neuen Grabkammer aufgestellt wurde. Auch die Kammer selbst blieb unvollendet, wie der roh behauene Boden zeigt und sie dient, statt der Felsenkammer (2j) als Südgrab.

Erklärung: Nordgrab und Südgrab

Abydos war die erste größere Residenzstadt von Oberägypten. Für die ersten Bestattungen der Herrscher der vordynastischen Dynastien wurde die Nekropole am westlichen Wüstenrand benutzt. Um 3000 v. Chr. eroberten sie Unterägypten bis zur heutigen Stadt Kairo. Ihre zweite Hauptstadt, die weiße Stadt (Memphis), wurde in der Nähe von Sakkara errichtet. Für die Bestattungen der Könige der 1. und 2. Dynastie wurde die Nekropole am westlichen Wüstenrand benutzt (Sakkara Nord). Hier lag das Hauptgrab (Nordgrab). Nach Gründung der Hauptstadt Memphis ließen Pharaonen und Beamte ein Südgrab, auch Kenotaph genannt, in Abydos errichten mit der Überlegung, über Ober- und Unterägypten auch im Jenseits zu herrschen. Über die Jahrtausende blieb Abydos immer ein heiliger Ort. So war es in den Gräbern von Theben üblich, die Heiligtums Fahrt nach Abydos zu den Ahnen als Gemälde oder als Relief darzustellen. Das wohl bekannteste Bauwerk in Abydos ist der Tempel von Sethos I. mit seinem Südgrab (Kenotaph). Der Erste, der an der Südseite der Pyramide innerhalb der Umfassungsmauer ein Südgrab errichtete, war Djoser. Ab dieser Zeit wurde das Südgrab innerhalb des Pyramidenbereichs errichtet. Die Bestattung fand immer im Nordgrab statt, wo auch immer der Sarkophag stand.

Die 1. Grabkammer: An den West- und Seitenwänden sind noch Reste von Fresken zu sehen, das ist einzigartig in den Grabkammern von Pyramiden.

Pyramideneingang

Der Eingang (2l) liegt in 15 m Höhe und zwar, wie es bei den Pyramiden im Alten Reich üblich war, auf der Nordseite. Es folgt ein schräger, 114 m langer und abwärts führender Gang (2h), der in die unterirdische Felsenkammer mündet (2j). Bereits nach 19 m zweigt ein Gang nach oben ab, der zu Kammern führt. Die Wände der Gangsysteme sind wie bei den Verkleidungsblöcken aus weißem Tura-Kalkgestein gemauert. Der heutige Eingang (2m), ein von dem Kalifen Al-Ma’mun (832) in die Nordwand getriebener Stollen, liegt unterhalb des Pyramideneinganges. Welche Schätze der Kalif vorfand, berichten spätere arabische Schriften in unterschiedlicher Weise. Große Schätze können aber nicht gefunden worden sein, da er von einer Öffnung der anderen Pyramiden absah. Wahrscheinlich erfolgte die Beraubung bereits in der 1. und 2. Zwischenzeit, als in Ägypten chaotische Verhältnisse herrschten. Hier haben sich die Grabräuber durch den Priesterausgang Zutritt zur Grabkammer verschafft.

Große Halle (2. Baukonzeption)

Die große Halle, auch Galerie genannt, ist 47,7 m lang, 8,5/8,7 m hoch und 1,05/2,09 m breit. Ihr Bau erfolgte mit weißen Tura-Kalksteinblöcken, deren Wände als Kraggewölbe ausgebildet sind. Der Sinn der großen Halle bestand darin, zum ersten Mal in der Baugeschichte die Verriegelungsblöcke für den oberen Gang in der Pyramide zu lagern. Ein Einschnitt an den beiden Seitenwänden diente wahrscheinlich als Balkenauflage für den Transport der Verriegelungsblöcke. Holzbalken, die in die Wände eingelassen wurden, hielten bis zur Beisetzung des Pharao die aus Rosengranit hergestellten Blöcke fest. Nach der Bestattung wurden die Blöcke in den oberen Gang geschoben. Im unteren Bereich wird der Zugang um 3 cm schmaler, um die heruntergeschobenen Blöcke im Gang einzukeilen. Heute sind noch drei Verschlusssteine an dieser Stelle festgeklemmt (vgl. Pyramiden-Modell). Als die Priester die Bestattung und Verriegelung vollzogen hatten, verließen sie die Pyramide über den senkrechten Schacht und den Gang zur Felsenkammer.

Felsen-Kammer (2. Baukonzeption)

Die komplett aus dem Fels gehauene Kammer (2j) liegt 30 m unter dem Pyramidenniveau und ca. 3 m versetzt unter der Pyramidenspitze. Die Abmessungen von 14,1 x 8,4 m mit einer Höhe von 5/1,5 m zeigen, dass die Kammer unvollendet blieb. Die Felseinschnitte im Bodenbereich zeigen die Abbrucharbeiten, wobei die stehenden Felswände weggesprengt wurden. Eine 2,7 m tiefe Grube (2i) vor der Südwand und ein 16,4 m langer waagerechter Schacht (2k) in der Westwand sind durch Grabräuber entstanden. Die Felsenkammer, wahrscheinlich als Südgrab gedacht, wurde nicht mehr benötigt, als die zweite Grabkammer geplant wurde und somit die erste Grabkammer die Funktion des Südgrabes übernahm. Mit Ausnahme der Schächte der Grabräuber ist die Felsen-Kammer noch so erhalten wie nach dem Abbruch der Bauarbeiten. Für den Gang zur Felsenkammer mit einem Querschnitt von 1,2 m² und einem Abbauvolumen von 100 m³ benötigten 1 bis 2 Arbeiter, etwa sechs Jahre. Infolge des Platzmangels konnte nur 1 bis 2 Arbeiter eingesetzt worden sein, die mit ihren Dolerit-Hämmern den Gang ins Felsmassiv schlugen.

3. Baukonzeption

Es besteht die Möglichkeit, dass die Anordnung der zweiten Grabkammer (3) durch einen Unfall verursacht wurde. Wenn beim Bau der großen Verriegelungskammer die weichen Tura-Blöcke zerbrochen und eingestürzt sind, konnte bei der darunter liegenden Grabkammer (2), die ebenfalls aus weichen Tura-Blöcken besteht, das Steinmaterial nicht mehr geändert werden, da die Kammer bereits allseitig umschlossen war. Vielleicht entschloss man sich aus diesem Grund, eine neue Grabkammer (3) zu errichten. Dies würde auch erklären, warum hier Rosengranit verwendet wurde und auch die oberhalb angeordneten Entlastungskammern (3a). Die erste Grabkammer (2) fungierte nun als Südgrab und die Arbeiten am bisherigen Südgrab (Felsenkammer-2j) wurden eingestellt. Ein Südgrab ist nicht mit einem Sarkophag ausgestattet worden und benötigte deshalb auch keine Seelengänge. In der neuen Grabkammer, in der der Sarkophag aufgestellt wurde, führen die Seelengänge (3b + 3c) in nördlicher und südlicher Richtung bis zur Außenkante der Pyramide. Die erste Ausführung, in der der Sarkophag in der Pyramidenmitte stand, konnte nicht mehr verwirklicht werden. Die neue Grabkammer musste an die Verriegelungskammer angesetzt werden, womit sie von der Pyramidenmitte in westlicher Richtung versetzt wurde. Unter der Annahme der beschriebenen beiden Bauphasen kann das Konzept spätestens in Höhe des Bodenpflasters der zweiten Grabkammer, also bei einer Pyramidenhöhe von 41 m geändert worden sein. Zu diesem Zeitpunkt wurden in der Felsenkammer, die als Südgrab konzipiert und nicht mehr benötigt wurde, die Arbeiten eingestellt. Legt man nun die im Kapitel „Arbeiteranzahlen und Bauzeiten, Band 4“ abgeleiteten Zusammenhänge zugrunde, so dürfte die Bauzeit (bis zur 2. Grabkammer) der 41 m hohen Pyramide ca. 9 bis 10 Jahre gedauert haben. Nach unseren Versuchen, mit Dolerit-Hämmern Abbrucharbeiten am Kalkgestein durchzuführen, ergab sich folgendes Ergebnis: Der Abbau im abführenden Gang und in der Felsenkammer, ist die Arbeitszeit etwa 10 bis 11 Jahre. In dieser Zeit war man etwa in 41 m Höhe. Im Band 4 sind ausführlich unsere Versuche und Berechnungen berichtet dokumentiert worden.

2. Grabkammer (3. Baukonzeption)

Ob Cheops oder der Wesir und Bauaufseher Hem Iunu den Vorschlag zur Errichtung einer neuen Grabkammer machte, ist nicht bekannt. Sie zählt zu den imposantesten Grabkammern. 42 m über dem Erdniveau, 10,5 x 5,24 m in der Grundfläche und 8,84 m hoch, ist diese Kammer ganz aus Rosengranitblöcken aus den Steinbrüchen Assuans errichtet. Zur Entlastung der Deckenbalken wurden oberhalb fünf Kammern errichtet. Glattpoliert und ohne jegliche Schrift sind die Wände in der Grabkammer. Hingegen sind in den Entlastungskammern noch zahlreiche Arbeiterinschriften in roter Farbe erhalten, beispielsweise „Chnum-Chufu ist mächtig“ oder „Höflinge des Chufu“. Dies zeigt, dass man genau wusste, an welcher Stelle dieser Block eingebaut werden sollte, als die Inschrift erfolgte. Das komplette Rosengranitbauwerk der Grabkammer besitzt eine Grundfläche von ca. 13 x 9 m und eine Gesamthöhe von ca. 31 m, womit sie die größte bekannte Grabkammer ist. Wie bereits in der ersten Grabkammer führen zwei Seelengänge von der nördlichen und südlichen Kammerwand ab und anders als in der unteren Kammer bis zur Außenfläche der Pyramide. Der Sarkophag steht ohne Deckel an der Westwand der Grabkammer und ist aus einem einzigen Rosengranitblock gefertigt worden. Grabbeigaben oder die Mumie des Cheops hat man bis heute nicht gefunden. Es wurde nur eine Opfergabe in Form einer 5,5 cm hohen Elfenbeinstatue des Cheops in Abydos gefunden. Bevor man die Grabkammer aus der großen Halle kommend betritt, durchquert man die Fallsteinkammer. In dieser Granitkammer wurden die Fallsteine mittels Tauwerk herabgelassen. Einer der Fallsteine klemmt heute noch in der Kammer fest. Ein Hinweis darauf, dass es mehrere Bauphasen gab ist die Tatsache, dass die Grabkammer nicht in der Mitte der Pyramide liegt. Sie wurde an der großen Kammer, die bereits die Pyramidenmitte erreicht, angeflanscht. Die beiden unteren Kammern liegen ungefähr in der Mitte der Pyramide (Sarkophag).

Verkleidungsblöcke der Pyramide

Die Steinbrüche für die Verkleidungsblöcke liegen auf der östlichen Nilseite beim Kairoer Stadtteil Tura (siehe Modell). Hier liegt ein mächtiges Korallenriff, das noch heute als Steinbruch genutzt wird. Von den Verkleidungsblöcken ist nur noch ein Rest in den untersten Lagen erhalten, wobei ein Großteil der Blöcke bei der Errichtung der mittelalterlichen Bauten in Kairo Verwendung fand. Die Seitenflächen und die Blockhöhe an den ca. 210 Steinlagen wurden genau angepasst. Die Glättung der Außenfläche der untersten Steine belegt, dass die Pyramide, da die Glättung von oben nach unten erfolgte und dies der letzte Arbeitsgang an der Pyramide war, fertiggestellt wurde. Für die untersten Ecksteine wurde eine Vertiefung in den Fels gehauen, um ein Verschieben der Blöcke zu verhindern. Die schneeweiße und glattpolierte Verkleidung besaß eine solche Leuchtkraft, dass der griechische Reisende Herodot 2000 Jahre nach ihrer Entstehung in seiner Reisebeschreibung über die Pyramiden (448 v. Chr.) schrieb: „Sie leuchten wie eine Fackel in der Nacht.“

Pyramidion

Durch die Abtragung der Pyramidenspitze von ca. 8 m hat sich eine Plattform von 10 x 10 m gebildet. Der Abschlussstein, das Pyramidion, wurde nicht gefunden, so dass die Materialfrage ungeklärt bleibt. So kann man auch nicht sagen, ob das Pyramidion vergoldet war, wie es teilweise vermutet wird, da es nicht bewiesen ist.

Umfassungsmauer

Nach der Fertigstellung der Pyramide umgab man diese mit einer Umfassungsmauer aus weißem Tura-Kalkgestein. Ihre ursprüngliche Höhe wird auf 9 m geschätzt, bei einer Fundamentbreite von 3,5 m. Die schräg geböschten Wände wurden von abgerundeten Abdeckblöcken abgeschlossen. Noch heute kann ein Teil dieser Abdeckblöcke an der Westseite der Pyramide besichtigt werden.

Innenbereich

Im Innenbereich zwischen Umfassungsmauer und Pyramide wurden mit Tura-Kalksteinplatten in unregelmäßiger Anordnung gepflastert. Ein Teil dieser Pflasterung ist heute noch auf der Nordseite zu sehen. Im Bereich der fehlenden Pflasterung ist die besondere und zeitaufwendige Verlege Technik zu erkennen. Aus dem Steinbruch wurden Platten mit verschiedenen Dicken angeliefert. Es wurden nicht die vom Steinbruch gelieferten weichen Gesteinsplatten (Tura-Kalk) bearbeitet, sondern wurden diese in den härteren Felsenuntergrund eingearbeitet und somit die Höhenunterschiede ausgeglichen. Heute ist das Mosaikmuster vor der Nordseite der Cheops-Pyramide gut erkennbar. Wie bei jedem Pyramidenbezirk finden sich für den selten vorkommenden Regen, Durchlässe in der Umfassungsmauer, die das Regenwasser in die Wüste ableitete.

In Lischt, bei der Pyramide des Sesostris I., ist die Regenrinne unterhalb der Umfassungsmauer noch sichtbar.

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Auszug Band 6 „ÄGYPTOMANIE

Kachelofen (siehe unter Einzelbeschreibung, Band 6).

Atombunker für 25 Personen (siehe unter Einzelbeschreibung, Band 6).

So wird in Band 6 mit Konstruktionszeichnungen und Erklärungen aufgezeigt, wie man einen 25 Personen-Atombunker in einem Einfamilienhaus errichtet und dafür einen staatlichen Zuschuss erhält. Man erhält einen Party-Raum mit einem besonderen Flair und mit einer Entlüftungsanlage, wenn geraucht wird.

Berechnung der Altersrente (siehe unter Einzelbeschreibung, Band 6).

Der Band 6 war für die Vereinsjugend gedacht. Der besondere Punkt der Fürsorge hat mit der Ägyptologie nur indirekt zu tun. Die Idee für das Mitteilungsbedürfnis kam uns in Ägypten, als wir bei Ausgrabungsarbeiten einen Gehilfen trafen (19 Jahre), der nicht bei der Ausgrabens-Leitung offiziell angemeldet war. Er hatte zwar freie Kost und Logis, vollzog aber die Arbeiten ehrenamtlich und ohne Gehalt. Des Weiteren machten wir bei einer Israel-Tour Bekanntschaft mit einem 20-jährigen Deutschen, der bereits zwei Jahre in einem Kibbuz ohne Entgelt arbeitete. Ferner haben jugendliche im Verein, nach dem Abitur, 2 Jahre als Au-pair in den USA gearbeitet oder haben in einer Farm in Afrika die Löwen im Gehege gefüttert. Das heißt, sie bezahlen nichts in die Deutsche Rentenkasse ein, die Monate werden nicht angerechnet und sind auch finanziell für die Rente verloren.

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