Band 5 „UMWELT – Probleme der Menschheit – Umfassend und kompakt beschrieben ist in Bearbeitung

Ägypten, Oase Siwa: Den enormen dichten Baumbestand von Nordafrika ist heute nur noch in den Oasen zu sehen, wobei nur Palmen zu sehen sind. Der Baumbestand der Akazie und Sykomore sind ausgestorben. Weitere ausgestorben Bäume beschreibt Strabon (etwa 63 v. Chr.) in „Die Geografie, Buch XVII, Afrika (Ägypten und Libyen)“: „Das Land hat eine Anzahl von Gebirgen und großen Wäldern; an Gewächsen ist die Dattelpalme häufig sowie die Persea, der Ebenholz- und der Johannisbrotbaum“.

1. Kapitel: Der Wald, die grüne Lunge der Land-Lebewesen

Vorwort (N1) (N2) (N6) (N8) (N10) (N11) (N12) (N15) (N16) (N18) (N20) (N21) (N22)

Vor etwa 4,6 Milliarden Jahren, mit der Entstehung der Erde, begann wahrscheinlich auch die Natur. Zuerst im Meer, mit den Algen und die ersten einzelligen Lebewesen, die mit dem Eisen und Schwefel durchsetzten Ozean, am besten zurechtkamen. 2 Milliarden Jahren später, hatte sich für die Landpflanzen die giftige Atmosphäre, durch die Fotosynthese, in eine Sauerstoffhaltige Luft verwandelt. Somit waren die Weichen für die Evolution von Flora und Fauna an Land gestellt. Zuerst kamen Flechten, dann Moose, Pilze, Farne, Gräser, Sträucher und zum Schluss Bäume. Diese Evolution von der Flora kann man schön auf alten Fabrikgebäuden mit ihren Flachdächern sehen, wobei als Bäume, meistens zu erst Birken wachsen.

Fotosynthese

Die Fotosynthese geschieht im grünen Blattwerk. Es wird das Kohlenstoffdioxid (CO²) aus der Luft aufgenommen und mithilfe vom Blattgrün (Chlorophyll) und mit dem Sonnenlicht entsteht Traubenzucker (Glukose). Ein zusätzlicher Stoff entsteht, und zwar Sauerstoff (O2). Weil Sauerstoff die Pflanze nicht benötigt, geben sie diesen Stoff an die Luft zurück. Dieser Umstand der Evolution ermöglichte erst, dass Lebewesen entstanden sind. Damit die komplizierte Chemiefabrik funktionieren kann, braucht sie Wasser, das mit den Wurzeln aufgenommen wird. So ist für Wissenschaftler leicht zu berechnen, wie viel CO² Volumen in Kohle, Erdöl usw. noch in der Erde feststecken, weil sie das Volumen der Sauerstoff-Atmosphäre kennen. Eine Verbrennung all dieser Stoffe im Erdreich, würde eine Atmosphäre mit null Sauerstoff ergeben und ein Leben unmöglich machen.

Pilze

Das Pilzgeflecht (Myzel) umschließt das Wurzelwerk und führt diesem Wasser und Nährstoffe zu, auch aus großer Tiefe. So entdeckte man im nationalen Forst in Oregon (USA) ein 2400 Jahre altes Pilzgeflecht, so groß wie 1200 Fußballfelder. Ohne die Symbiose Wurzel / Pilzgeflecht, könnte die Fotosynthese und somit Flora, Fauna und weiterhin die Lebewesen nicht existieren. Aus diesem Grund müsste jeder Förster das Pilzsammeln im Wald verbieten und nur gezüchtete Pilze zum Verkauf angeboten werden. Ein Nachteil besteht (nur für den Menschen), das Pilzgeflecht bringt nicht nur Nährstoffe aus der Tiefe an die Baumwurzeln, sondern auch die Schadstoffe. Nicht nur Schwermetalle, sondern auch der radioaktive Stoff Cäsium-137, der vom Reaktorunfall vor 33 Jahren (1989) in Tschernobyl stammte und als radioaktive Wolke über Südbayern und Polen niederging. So werden immer wieder von den Pilzen die Stoffe aus dem Untergrund hervorgeholt und belasten nicht nur die Pilze, sondern auch die Tierwelt. Cäsium-137 hat die Halbwertszeit von 30 Jahren. Somit hat sich der radioaktive Wert halbiert und nach 200 Jahren ist er komplett abgebaut. Zum Vergleich, das radioaktive Plutonium hat eine Halbwertszeit von 25.000 Jahren. An einigen Orten in Unterbayern misst man heute noch bei Pilzen und Wild, bei einem Verzehr von 1 Kg eine Belastung von 100 – 300 Becquerel. Das entspricht der Strahlenbelastung bei einem Flug von Köln nach Mallorca. Der Handel in Deutschland darf nur Lebensmittel verkaufen die nicht höher als 600 Becquerel pro Kilogramm haben.

Der Baum

(… Eine 100-jährige Eiche mit 130.000 Blättern, ihren biologischen Solarzellen, bindet jährlich rund 5.000 Kilogramm Kohlendioxid (CO²)zu organischen Substanzen wie Holz, Blätter und Rinde und gibt dabei bis zu 4.500 Kilogramm Sauerstoff ab; das ist der Jahresbedarf von elf Menschen. Gleichzeitig arbeitet der Baum wie eine Klimaanlage. Die Wurzeln der genannten Eiche saugen jährlich etwa 40.000 Liter Wasser aus dem Boden, das die Blätter wieder »ausschwitzen«. Die dabei erzeugte Verdunstungskälte sorgt dafür, dass es im Wald selbst an heißen Sommertagen angenehm kühl bleibt. Außerdem filtert sie im Jahr etwa eine Tonne Staub und Schadstoffe aus der Luft, wirkt also wie ein überdimensionaler Staubsauger – Quelle: www.treffpunktwald.de …)

Wenn man über das positive berichtet, was ein Baum erzeugt, darf das negative nicht fehlen. Jeder Baum, der aus dem Wald entfernt wird, entzieht dem Waldboden die Nährstoffe. Die Nährstoffkapazität ist im gebildeten Humusboden vorhanden. Dieser Boden hat sich über Jahrtausende gebildet und um 1 m Humusboden zu erzeugen, braucht die Natur etwa 10.000 Jahre, so ist nach wenigen Aufforstungen die Nährstoffe abgebaut. Wenn vom Waldsterben gesprochen wird, wird schnell pauschal die Schuld auf die Umwelt abgetan, was auch oft richtig ist. Ebenso gibt es zahlreiche Wälder, die regelgerecht am Verhungern sind. Dies ist schön zu sehen, im Naturpark Eifel, wo über 200 Jahre die Fichte geschlagen und dann wieder aufgeforstet worden ist. Das Ergebnis, hier stehen keine Baumstämme, sondern Streichhölzer und dann wundert man sich, dass Stürme, nicht Orkane, die Holzstämme in halber Höhe abknicken. Ebenso ist die Forstwirtschaft erstaunt, dass der Baum kein Baumharz mehr erzeugt, um sich gegen den Borkenkäfer zur Wehr zu setzen.

Der Wald

Seitdem der Mensch auf der Erde ist, sind etwa 80 % der Wälder vernichtet worden. Ein Großteil der Fläche ist durch die Verschiebung der Kontinente entstanden, wobei ein Teil durch Wetter-Phänomene in Sand- bzw. in Eis-Wüsten umgewandelt worden sind. Von der gesamten Erdoberfläche sind 34 % Wüstengebiete (Eisflächen mitgerechnet) und jedes Jahr kommen 70.000 km² dazu. Die größten Wüsten der Erde:

Antarktis-Südpol (15 Mill. Km²): Die Antarktis-Südpol ist ein Kontinent und wird von 98 % Packeis bedeckt. Ihre Ausdehnung erstreckt sich im Westen bis nach Patagonien (Südamerika) und nach Osten bis zu den Süd-Inseln von Neuseeland. Einige Berge haben eine Höhe von 4.900 m wobei in den Tälern die niedrigste Temperatur von Minus 90° C gemessen wurde. Die normalen Tieftemperaturen sind Minus 55°. Außer Wissenschaftler ist der Kontinent nicht bewohnt. Der größte Eisberg, löste sich 2017 vom Schelfeis, mit einer Fläche von etwa 6.000 m², ab. Die berühmtesten Tiere, sind die 18 Pinguinarten, wobei Robben, See-Löwen und See-Elefanten. Zahlreiche Meeresvögel (bis zu 40 Arten) sind ebenfalls dort beheimatet.. Im antarktischen Sommer kommen über 100 Mill. Zugvögel dazu. In wenigen eisfreien Zonen, die man auch antarktische Oasen nennt, kommen spärliche Floren vor, mit Flechten und Moosen sowie Nelkengewächsen. Vom Menschen eingeschleppt, wurde die Vogelmiere und der Hahnenfuß. Das einzige, dauerhaft lebende Landtier, ist eine flügellose, 2 – 6 mm große Mückenart (Belgica antarctica). Diese flügellose, schwarze Mücke, wurde durch eine belgische Expeditionim Jahr 1898 entdeckt.

Arktis-Nordpol (20 Mill. Km²): Entgegen der Antarktis, ist die Arktis kein Kontinent und sie ist bevölkert, mit den Jakuten, Tschuktschen in Sibirien, den Inuit (Eskimo) in Nordamerika und die Samen in Nordeuropa. Die Flora und Fauna, ist im Vergleich zum Südpol, prächtiger und Umfangreicher. Das kommt daher, dass an den Randgebieten eisfreie Zonen gibt und in den wärmsten Monaten, dort die Lufttemperatur über 10° C steigt. Im Zentrum liegen die Temperaturen zwischen Minus 50° C uns Minus 70° C. Die berühmtesten Tiergattungen sind der Eisbär, die Polarfüchse, die Karibus, die Schnee-Eule und die Moschusochsen. Hinzu kommen noch zahlreiche brütende Vogelarten (bis zu 162 Arten) die den arktischen Winter in südlichen Ländern, bis nach Europa, verbringen. In der Mitte der Arktis (Nordpol), liegt der Arktische Ozean, ein großes zugefrorenes Meer, dessen Eispanzer, von dem amerikanischen, atomgetriebenen U-Boot (Nautilus), im Jahr 1955, durchbrochen wurde. Über dem Nordpol steht senkrecht der Polarstern, der von jedem Punkt der nördlichen Halbkugel die Nordrichtung anzeigt.

Grönland (2,2 Mill. Km²): Die eisfreien Gebiete erstrecken sich auf etwa 15 %. Im ersten Augenblick hört sich das wenig an, aber die Fläche ist so groß wie Schweden, hat aber die wenigsten Menschen, bezogen auf die Landesfläche. Sie ist sechsmal so groß wie Deutschland. Grönland gehört zu Dänemark, ist aber seit 1979 ein selbstverwaltetes Gebiet im Königreich. An der Westküste erzeugt der Golfstrom einen kleinen Küstenstreifen eisfrei zu halten, jedoch Baumbewuchs in Größenordnung von Wäldern, ist auf Grönland nicht zu finden. Wälder hat es unter der 2 km dicke Eisschicht vor 500.000 bis 800.000 Jahren gegeben, dass haben Bohrkerne ergeben. Man fand Bäume wie Kiefern, Eiben und Erlen, ebenso fand man zahlreiche Insekten. 2019 wollte der US  Präsident, Donald Trump Grönland kaufen, was nicht so abwegig ist, da es nur wenige Kilometer von nordamerikanischen Kontinent entfernt liegt und die Entfernung nach Dänemark beträgt 3.000 km. Ferner wird beim abschmelzen des Eises wertvolle Rohstoffe freigelegt, wie seltene Erden, Erdgas und Erdöl. Was die wenigsten Wissen, nach dem zweiten Weltkrieg wollte der US Präsiden Harry Truman, für 100.000 US-Dollar ebenfalls Grönland kaufen.      

Island (2,2 Mill. Km²): Die Besiedlungsphase der letzten 1000 Jahren, hat die bis zu 50 % vorhandenen Wälder, total vernichtet. Nicht nur die Verwendung für Bau- und Brennstoff wurden die Wälder abgeholzt, hauptsächlich die extensive Weidewirtschaft war Schuld an die Vernichtung der Wälder. Das freilaufende Vieh macht nicht nur Trittschäden, sondern vernichtet jeden Baumsprössling, so wie es bei uns auf den Almen geschieht. Seit 100 Jahren werden wieder Bäume angepflanzt und heute sind auf Island 2 % der Fläche Wald. Am Anfang der Aufforstung wurden die gleichen Fehler gemacht, wie sie in vielen Ländern gemacht wurden, es wurden die falschen Bäume angepflanzt, die für diese Flora nicht geeignet waren. Heute werden nur noch Weiden, Birken, Kiefern, Hemlocktannen und Sitkafichten angepflanzt.

Sahara (9 Mill. Km²):

In Urzeiten lag Nordafrika komplett unter Wasser, das beweisen die zahlreichen Korallenriffen die in der Sahara, sich vom Roten Meer bis zum Atlantik ausdehnen. Weiterhin sind von dieser Überdeckung mit Wasser noch unterirdische Seen überall in Nordafrika zu finden, die heute noch zahlreiche Oasen mit Wasser versorgen. Eine Frage ist bis heute noch nicht beantwortet, wann und wie entstand das Mittelmeer? Mit Sicherheit kann man sagen, dass Nordafrika, sich mit der afrikanischen Platte hob. Korallenriffe wachsen bis in 50 m Tiefe somit hob sich Nordafrika um 50 m bis 500 m. Wahrscheinlich ist dies geschehen, als die afrikanische Platte unter der europäischen Platte sich schob und die Alpen hoch drückten, und im Bereich des Mittelmeers sich die afrikanische Platte nach unten gedrückt wurde, wodurch eine Senke, und somit das Mittelmeer entstand.

Ägypten: Im Grab von Tutanchamun (1347 v. Chr.) fand man einen Straußen-Jagd-Fächer, der eindrucksvoll die damalige Flora und Fauna, um Kairo, bzw. in der Sahara, widerspiegelt. Links, die Vorderseite zeigt den Pharao bei der Straußen-Jagd, in der Nähe von Memphis (Ägypten, Sakkara). Rechts, die Rückseite zeigt nach der Jagd, wie Diener die erlegten Strauße auf die Schulter zum Palast tragen. Damals war die heutige Wüste um Sakkara und Kairo noch eine fruchtbare Savanne mit Straußen, Giraffen, Löwe, Elefanten und im Nil Nilpferde.

Nordafrika – Sahara: 500 km vom Mittelmeer entfernt liegen diese versteinerten Bäume, mitten in der Sahara. Die hier stattgefundene Umweltkatastrophe kann durch die Abholzung von den antiken Hochkulturen nicht entstanden sein, sie fand vor ihrer Zeit (25.000-20.000 v. Chr.) statt. Warum die Sahara in einer so einer kurzen Zeit, vom dichten Waldbestand zur Sandwüste bzw. Steinwüste wurde, ist bis heute nicht bekannt. Ob es die Versetzung der Erdachse oder die Änderung des Golfstromes die Ursache ist, wird noch erforscht.

Nach dem Ende der letzten Eiszeit, vor etwa 12.000 Jahren, bildete sich durch eine Regen-Phase, eine Wald- und Savannenlandschaft, mit Abertausenden Seen und Flüssen. Ein Beweis ist der sehr große und heute ausgetrocknete Mandra-See in Libyen sowie die Kattara-Senke in Ägypten. In dieser Zeit siedelte sich der Mensch in der Sahara an. Die eindrucksvollen Beweise dieser These, sind die Reliefs von schwimmenden Menschen in einer Höhle, mitten in der Sahara, sowie ein Tal im Tschad, wo sich mitten in der Wüste ein See befindet, indem die Sahara-Krokodile überlebt haben. Etwa um 8.000-6.000 vor Chr. entstand wiederum eine Trockenphase, die bis heute anhält, wodurch die heutige Sand- und Steinwüste, die Sahara entstand. Den Zeitpunkt kann relativ genau ermittelt werden, es entstanden am Rand des Niltals, in Ägypten um 5.500 v. Chr. und im Sudan um 6,000 v. Chr., die ersten Siedlungen, die von den flüchtenden Menschen aus der Sahara gegründet wurden. Diese Menschen waren die Gründer der späteren Hochkulturen in Ägypten und im Sudan. Heute ist die Sahara die größte Trockenwüste der Welt, die jedes Jahr größer wird. Die südlich angrenzende Sahel-Zone wird immer trockener und es ist nur eine Frage der Zeit, wenn die Benennung Sahel in Sahara umbenannt werden muss.

Links, Nordafrika, Ägypten: Zwischen der Oase Siwa und der Oase El-Bahrija, 250 km vom Mittelmeer entfernt, wurde eine Versuchsbohrung 1979 in die Erde eingelassen, die Erdöl finden sollte. Statt Erdöl, fand man einen unterirdischen See und aus dem Bohrloch sprudelt heute noch Wasser. Rechts, Nordafrika, Ägypten: Einer der zahlreichen Korallenriffe in der Sahara. Der Standort ist 50 km westlich der Oase El-Farafra.

Australische Wüsten (1,35 Mill. Km²): Die australische Wüste umfasst mehrere Wüsten. Die größte ist die Victoria-Wüste, die so groß ist, wie Deutschland. Sie sind nicht so trocken wie die Sahara, in der es fast nie regnet. Die australischen Wüsten sind mit Gras und Kleinholz bedeckt. Ein jährlicher Niederschlag von 100 mm bis 500 erhält die grünen Wüstenlandschaften. Der Waldbestand beläuft sich an der Nordküste auf 16 %. So wie es weltweit üblich ist, rodet die Holzindustrie mehr Bäume, als sie anpflanzt. Das ist es nicht nur ein Nachteil für den Menschen, sondern auch für die Koalas, da der Großteil der Wälder aus Eukalyptus Bäumen besteht. Die Tierwelt ist einzigartig, so findet man nicht nur die Koala, sondern, Kängurus, Wombats, Taipan-Schlangen, Dornteufel, Schnabeltier, Emus. Kookaburras und noch viele mehr auf den fünften Kontinent.

Gobi (1,5 Mill. Km²): Durch die Wüste Gobi, verläuft mittendrin die Grenze zwischen der Mongolei und China und die Fläche ist 6 Mal größer als Deutschland. Sie beherbergt, mit 300 m die höchsten Sanddünen der Welt. An den Randfeldern besteht sie größtenteils Schotterwüste und ein spärliches Weideland. Nicht nur mit der enormen Kälte, bis zu Minus 40°, wobei die Temperatur im Sommer auf Plus 40° steigt, haben die Menschen zu kämpfen, es fällt auch nur max. 50 mm Regen im Jahr. Das sind Voraussetzungen, dass eine Waldanpflanzung nicht ermöglichen. Trotz den extremen Temperaturen, ist die Fauna sehr Artenreich. So wird angetroffen, der Gobi-Steinbock, der Schneeleopard, die Gobi-Viper, die Schwarzgazelle und der Gobi-Bär. Ferner hat das Kamel hier seinen Ursprung.

Wüste Gobi: Im Hintergrund die größte Sanddüne der Welt

Kalahari: (1,2 Mill. Km²): Die Kalahari erstreckt sich von Süd-Afrika bis Namibia und Botswana. Mitten in der Kalahari kann die Temperatur von 25° Plus (Winter) und bis zu 45° Plus (Sommer) ansteigen. Nachts kann es Minus Temperaturen geben. Die größte zusammenhängende Sandfläche der Erde besitzt sie, wobei die restliche Fläche eine Halbwüste ist, 100 mm bis 600 mm Niederschlag im Jahr. Große Gebiete werden durch die Akazien begrünt. Sie stehen vereinzelt und nicht wie wir den Wald kennen, Baumkrone an Baumkrone. Diese Bäume können eine Trockenperiode von 9-10 Monaten überstehen. Die meisten Tiere, die in der Kalahari leben, sind einzigartig, so der vom Aussterben bedrohte Wildhund. Dann wären zu erwähnen die Wüsten-Elefanten, Löwen, Giraffen, Geparden, Büffel, Leoparden, Strauße und zahlreiche Arten von Antilopen und das jedem bekannte Erdhörnchen. Das Feuchtgebiet des Okavango Fluss beherbergt Krokodile und Flusspferde. Vogelliebhaber kommen in den Feuchtgebieten besonders auf ihre Kosten. Besonders die vielen Greifvögel Arten und die Nester Kolonien der Webervögel. Durch die besondere Flora und Fauna, sind große Teile der Kalahari unter Naturschutz gestellt worden. Die Bewohner der Kalahari sind die San, die sich sehr gut im Jagen und Spurenlesen verstehen

1.1A – Die größten Waldvernichter in der Geschichte (N1)(N6) (N11) (N12) (N15)

Allgemeines

In der heutigen Zeit wird von Umweltschützern, insbesondere von den Europäern (vor kurzem, auch von uns) und Mittelmeeranrainern, sehr schnell den Finger zur Warnung gehoben und den Bewohnern von Südamerika und Asiens schulmeisterhaft aufgezeigt, dass man für den Erhalt einer optimalen Umwelt den Urwald nicht roden darf, und haben vergessen, dass sie die größten Waldvernichter sind; ca. 2,0 Mal, die Größe des Amazonas Urwaldes in Brasilien wurden gerodet und nicht wieder aufgeforstet, mitgerechnet die Fläche von Nordafrika und den Nahen Osten. Die täglichen Berichte der Medien gießen noch Öl ins Feuer, wobei sie suggerieren, dass die Rodungen das Böse sind, wenn auch diese Menschen dies zum Überleben machen müssen. Die Medien sehen nicht wie im gleichen Atemzug von den Europäern Aktionen gestartet werden, die Rodungen, den Landraub, die Kinderarbeit und Tausende Kilometer Transportwege, erst erzeugen (siehe Berichte unten). Nordafrika hat nur 3 % vom alten Baumbestand, wie um die Zeitenwende noch vorhanden war und hat knapp einen Baumbestand von der Größe des brasilianischen Urwalds abgeholzt. Die Aufforstung wird stark diskutiert, aber kein Land will Geld für eine Aufforstung bereitstellen.

1.1B – Die Situation des Waldes im Mittelmeerraum (N6) (N14 (N20)

Die antiken Völker, Ägypten, Griechen, Perser, Seevölker, Römer, und die Phönizier; all diese Kulturen haben die für ihre Flotten benötigten Holzstämme aus dem Mittelmeerraum bezogen. Und bereits um die Zeitenwende war Holz in der Römerzeit ein sehr rarer Rohstoff. 100 km bis 200 km war das Ufer vom Mittelmeer landeinwärts abgeholzt. So hatte die persische Flotte bis zu 500 Schiffe im Mittelmeer stationiert, wobei ein Schiff so groß wie ein Fußballplatz gewesen war um etwa 1000 Krieger zu transportieren. Ein schönes Beispiel zeigt der Baumbestand im Libanon, der heute fast genau so aussieht wie vor 2000 Jahren. Die berühmten Zedern Wälder des Libanons, die damals bereits zu 70 % abgeholzt waren und heute nur noch eine Fläche von 1 % den Libanon bedecken. Bis heute erfolgten keine bzw. kaum neue Aufforstungen genau wie es in Italien, Spanien, Griechenland, Türkei und in Nordafrika geschah.

Die Zeichnung, zeigt die berühmten Zedern Wälder im Libanon, die heute kaum noch vorhanden sind. Von diesem Holz wurden nicht nur die ägyptischen Schiffe gebaut, sondern auch die größte Schiffsflotte im Mittelmeer in der Antike, die Flotte der Perser.

Nordafrika, Täler im Atlasgebirge: Heute sind nur noch spärliche Grasreste zu sehen. Bevor die Römer kamen, waren die Täler im Atlasgebirge und Nordafrika mit Urwald bedeckt.

1.1C – Die Situation des Waldes in Europa (N6) (N9) (N11) (N12) (N15) (N18)

In diesem Buch wird nicht über die notwendigen Abholzungen, für die Errichtung von Feldern und Plantagen, die zum Überleben notwendig sind, berichtet. Hier soll nur aufgezeigt werden, wie der Mensch mit einer selbst zerstörenden Kraft und einem falsch / egoistisch verstandenen Naturschutz handelt und an seine Nachkommen nicht denkt.

England

Wie alle Länder Großbritannien war auch England komplett mit Wald bedeckt. Als das Land zu einer Seemacht wurde, sind die Waldflächen dementsprechend geschrumpft. Heute bedecken die ursprünglichen Wälder nur noch 7 % des Landes.

Wales

Im Verhältnis zu den anderen Ländern von Großbritannien, hat Wales mit 12 % eine große noch vorhandene Waldfläche. Das liegt an die schwer zugänglichen Geländeformen. Man nennt auch Wales die kleine Schweiz.

Irland

Wie Schottland war Irland ein Land der Wälder. In keinem anderen Land Europas wurde der Wald so gnadenlos abgeholzt, das Anfang des 20. Jahrhunderts nur noch 1 % das Land mit Wald bedeckt war. Ende des 20. Jahrhunderts ließ der irische Staat in großem Stil Bäume pflanzen und erreichte eine Waldfläche von 11 %. Ziel der Regierung ist, dass bis zum Jahr 2046 Irland mit 18 % der Landesfläche bewaldet ist.

Nordirland

Die größte Abholzung in den Ländern von Großbritannien fand in Nordirland statt. Hier ist heute eine Landfläche von 5 % mit Wald bedeckt.

Schottland

Vor 10.000 Jahren, nach Ende der letzten Eiszeit, war Schottland zu 100 % von einem unwegsamen Regenwald bedeckt, den Caledonian Forest. Heute wird Schottland nur noch mit einer Waldfläche von 15 % bedeckt. Jeder kennt das baumlose Hochland (Highlands) von Schottland. Nach 10.000 Jahren wird der Mensch, mit dem Hintergrund der Klimazerstörung, nachdenklich und reagiert. Engagierte Bürger und die schottische Regierung starteten für Europa eine beispiellose Wiederaufforstungs-Kampagne. Bis 2050 sollen 30 % der Fläche von Schottland mit Wald bedeckt sein.

Spanien

Für jeden Spanien Urlauber, ist es heute unvorstellbar, dass bis ins Mittelalter das ganze Land mit 95 % Wald bedeckt war, nur die Römer, hatten am Rand des Mittelmeeres einen kleinen Teil des Waldes abgeholzt. Der griechische Geograf Strabon (etwa 60 v. Chr.) schrieb: „Von den Pyrenäen bis Gibraltar, kann ein Eichhörnchen von Baum zu Baum springen, ohne den Boden zu berühren“. Im 15 / 16. Jahrhundert, als König Ferdinand II. und Königin Isabella I. von Kastilien, Christoph Kolumbus auf vier Entdeckungsreisen schickte, fing das Abholzen der Iberischen Halbinsel an. 100 Jahre später wurde von Philipp II., für seine Armada, zum ersten Mal in großem Stil gerodet. Über 2000 dicke Stämme brauchte er für eine Galeone. 1588 ging die Armada vor Irland und Schottland unter. Im 19. Jahrhundert, während der Säkularisation des Kirchengutes, wurden die Klosterwälder für die Landwirtschaft gerodet. Heute sind die Iberische Halbinsel noch mit 24 % Wald bedeckt und trotz der Aufforstung geht der Waldbestand in Südspanien zurück. Am schwersten leiden die Regionen Murcia, Andalusien und Madrid. Statt der einheimischen Bäume wie Eichen und Buchen wurden nur fremde und schnell wachsende Hölzer wie Kiefern und Eukalyptus angepflanzt. Die Öle und Harze dieser Baumarten bewirken, dass sie leicht Feuer fangen. Um die Waldbrände einzudämmen, hat man breite Gräben durch die Wälder gezogen. Aber gerade hier können Wind und Regen die Erdkrume einfach wegschwemmen und die Aufforstung bringt das Gegenteil, und zwar eine fortschreitende Versteppung und eine Reduzierung der Waldfläche. Der spanische Umweltschützer Francisco Llavero klärt die Spanier auf: „Die fortschreitende Versteppung ist eines unserer ältesten Probleme. Wir ignorieren es seit Jahrhunderten, das ein Hektar Wald pro Jahr 10 bis 20 Tonnen Sauerstoff liefert, vier Millionen Liter Wasser speichert und 30 bis 35 Tonnen Staub bindet“.

Portugal

Portugal ist in Europa, mit 35 % einer der dicht bewaldeten Länder. Jedoch hat sich die Fläche in den letzten 30 Jahren um 3 % vermindert. Mit der Aufforstung hat Portugal den gleichen Fehler wie Spanien gemacht, indem sie ebenfalls die schnell wachsenden Pinien und Eukalyptusbäumen anpflanzte. Diese Bäume sind reich an Harz und leicht brennbar. Ferner stehen die Bäume weit auseinander und der Boden trocknet schneller aus und das ist der Nährboden für Waldbrände. Vor allem der Eukalyptusbaum gehört nicht nach Europa, er kommt aus Australien. Eine Mitschuld trägt die Europäische Union. Als die Bauern aus wirtschaftlichen Gründen ihre Felder nicht mehr bewirtschafteten, förderte sie die Bauern, die Pinien und Eukalyptusbäumen auf ihre Ländereien anzupflanzten.

Frankreich

Mit 30 % Waldfläche hat Frankreich unter den großen Nationen eine der größten Waldflächen in Europa. Wenn die Waldflächen der französischen Überseegebiete hinzugerechnet werden, kommt man auf 37 %. Der große Waldanteil wurde durch ein intensives Aufforstungsprogramm im 19. Jahrhundert ermöglicht.

Italien

Die lange Besiedlungszeit, durch die Etrusker und Römer, ergab dass die Wälder der italienischen Halbinsel schon sehr früh zerstört wurden. Die vorhandenen Wälder Italiens, werden heute noch geprägt, durch die Stechpalme, Korkeiche und die Kiefer. Die Römer zerstörten die Wälder nicht nur für Bauholz zu erhalten, sondern legten Weinberge und Weideflächen an, sowie Felder für Nutzpflanzen. Nach dem 2. Weltkrieg, startete die italienische Regierung, für Europa eine beispiellose Wiederaufforstungs-Kampagne und bepflanzten mit 11 % der Fläche Italiens mit Wald an, sodass 32 % der Landesfläche heute wieder bewaldet sind.

Griechenland

Trotzdem große Teile Griechenlands verkarstete und erodierte Landschaften hat und ägäische Inseln baumlos sind, wobei um die Zeitenwende alles mit Urwald bedeckt war, hat Griechenland noch einen Baumbestand von 31 % (mit Kreta). Bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. beklagte sich Platon über die ökologischen Sünden seiner Zeitgenossen. Nicht nur der gewaltige Flottenbau der Griechen, sondern auch die Römer plünderten die küstennahen Wälder ihres ständig wachsenden Einflussbereiches. Ferner wurden durch die Römer, große griechische Wälder abgeholzt, für die Beheizung der römischen Bäder.

Belgien

Von den Heidelandschaften am Meer, über den wieder aufgeforsteten Kiefernwäldern in Mittelbelgien bis zu den ursprünglichen, dichten Laub- und Mischwäldern in den Ardennen, erstreckt sich die Baum-Vegetation in Belgien. Einen bemerkenswerten Baumbestand von 23 % der Fläche Belgiens, wird mit Wald bedeckt. Durch das festgelegte große Aufforstungsprogramm aus dem Jahr 2000, hat Belgien bis heute 70 Mill. Bäume wieder angepflanzt.

Luxemburg

Etwa 35 % des Staatsgebietes ist mit Wäldern bedeckt. Wie in allen Ländern haben die Nadelwälder abgenommen und die Laubwälder nehmen zu, insbesondere die Anpflanzung von Buche und Eiche. Bereits in den 50er Jahren waren die Wälder in Luxemburg vorhanden und ein Baumzuwachs hat kaum stattgefunden.

Deutschland

Seit der Römerzeit ist in Deutschland die Bewaldung von 90 % auf etwa 32 Prozent der Landesfläche geschrumpft, d.h. von 357.386 km² auf 114363 km². Auf diese Fläche wachsen etwa 90 Milliarden Bäume und produzieren 360 Milliarden Tonnen Sauerstoff im Jahr und das reicht für die Atemluft für ca. 1 Billion Menschen. Nach der Landwirtschaft ist die Forstwirtschaft die flächenmäßig bedeutendste Landnutzungsform. Fast die Hälfte ist in Privatbesitz und somit den wirtschaftlichen Zwängen ausgesetzt. Der letzte Urwald, ist ein kleiner Teil des Nationalparks, Kellerwald-Edersee in Nordhessen, wobei der bayrische Wald zum Teil ebenfalls noch Urwald ist. Urwald bedeutet, ein noch nicht durch den Menschen beeinflusster Wald. Die häufigsten Baumarten sind unter den Nadelbäumen die Fichte mit 28 %, die Kiefer mit 24 % und gefolgt von den Laubbäumen, Buche mit 15 % und der Eiche mit 10 %. Vor 200 Jahren war das Verhältnis umgekehrt, der Großteil Wald bestand aus Mischwald mit Laubbäumen. Aus wirtschaftlichen Gründen ließen die Preußen vor 200 Jahren die schnell wachsenden Fichten in ihren Machtbereich, die bis zur Eifel reichte (Provinz Rheinland) und schafften somit die erste Monokultur in Sachen Wald, in Deutschland. Wie verhängnisvoll dies war, ist unten zu lesen.

1.1D – Die verhängnisvollen Fehler und Irritationen in Deutschland (N6)

Nationalpark Nordeifel bei Roetgen/ belgische Ardennen: Wie bereit erwähnt, wurden von den Preußen vor 200 Jahren riesige Monokulturen von Fichten angepflanzt. Die immer gleiche Aufforstung entzieht dem Boden jegliche Nährstoffe und der Wald ist heute am Verhungern. Unser Uropa erzählte, das er als Kind mitgeholfen hat die Fichten auf dem Struffelt (Bergkuppe bei der Stadt Roetgen in der Nordeifel) zu pflanzen. Nach 60 Jahren wurden zwei Kinder benötigt, um den Baumstamm zu umfassen. Heute haben die Durchmesser der Stämme, nach 60 Jahren, nur noch 15 bis 25 cm. Dann hat die Fichtennadel eine selbst zerstörerische Eigenschaft, sie macht den Boden sauer, was einige Pflanzen mögen, aber der Fichte nicht. In jedem Gartenbuch steht: Man sollte den „pH-Wert“ im Boden unter einer Fichte überprüfen und die abgefallenen Nadeln entfernen oder sie unter den Rhododendren werfen, die mögen sauren Boden. In den Tannenwäldern liegen die Nadeln 10 bis 15 cm hoch und man sieht kein Unterholz und noch nicht mal ein Grashalm wächst unter den Fichten. Die Forstverwaltung kam in den 90er Jahren auf die glorreiche Idee, die Wälder zu düngen. So flog wochenlang ein Hubschrauber, mit einem Kalk beladenen Kübel, und entleerte ihn über den Wald. Ein Umweltschützer aus Roetgen meinte, es ist das Gleiche, wenn man über einen See ein Zuckerwürfel reinwirft und glaubt, dass Wasser wird süßer. Einen weiteren großen Nachteil hat die Fichte, sie hat Flachwurzelwerk, bei einem starken Sturm wird sie einfach um gedrückt und nicht nur bei einem Orkan. 2004 errichtete, die NRW-Regierung, den Nationalpark mit einer Größe von 100 km². Es soll wieder ein Urwald (Menschen greifen nicht ein) in der Eifel entstehen. Der Förster und somit die Holzwirtschaft wurde abgeschafft und ebenso die Jagt. Zwar ist der Nationalpark noch zu 50 % mit kranken Fichten bestückt, das ist aber eine Frage der Zeit, bis der Borkenkäfer sie entsorgt hat. Dann kann wieder der Buchenwald entstehen, wie er vor 200 Jahren in der gesamten Eifel gestanden hat. Narzissen: Ein Teil des Nationalparks ist mit Wiesen bedeckt auf denen die wilden Narzissen, jedes Jahr zu bestaunen sind. Sie blühen von Monschau bis in die belgischen Ardennen, auf hunderte Waldwiesen und einer Gesamtfläche von 1 km². Für diesen Erhalt der Fauna wird die Evolution ausgeschaltet und das Wachstum von Bäumen oder andere Fauna arten unterbunden. Wenn diese Flächen mit Bäumen bepflanzt werden, würde man jährlich 3,2 Millionen Tonnen Sauerstoff erzeugen. Das wäre der Jahresbedarf für 8,6 Millionen Menschen. Hohes Venn: Ein weiterer Teil des Nationalparks ist ein einzigartiges Hochmoor, dass Hohe Venn. Es ist ein grenzübergreifendes Hochmoor, zwischen Deutschland und Belgien, mit einer Fläche von 200 km². Pro Jahr wachsen Moore um etwa 1 mm und um 1 m zu erreichen, braucht es 1.000 Jahre. So ist es eine Frage der Zeit, bis ein Moor trocken wird und ein Waldbewuchs entstehen kann, so wie es zurzeit im „Hohen Venn“ geschieht. Auf dem Moorboden im „Hohen Venn“ wachsen im Moor zuerst Weiden und Birken. Hier greift der Mensch ein und entfernt jegliches Buschwerk und Bäume, mit der Begründung, dass „Hohe Venn“ ist eine einmalige Landschaft und bindet 140.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) im Jahr. Das ist zwar richtig, wenn aber auf diese Fläche Bäume wachsen, erzeugt man im Jahr etwa 640 Millionen Tonnen Sauerstoff, und 1,7 Milliarden Menschen könnten davon atmen, und das Jahr für Jahr. Resümee: Hier ist ein schönes Beispiel, wie Inkonsequent der Mensch ist. Der Urwald, wo der Mensch nicht eingreift, ist die einzige Chance zum Überleben. Deshalb muss auf jeden Quadratmeter, der nicht für die Ernährung benötigt wird, Wald angebaut werden. Laut Greenpeace, hat die Menschheit 80 % Wald auf dem Globus vernichtet.

Naturschutzgebiet Stolberg bei Aachen: Hier besteht eine Wiesenlandschaft die von der Flora und Fauna weltweit einzigartig ist. An diesem Ort, kann die für die Lebewesen so wichtige Flora (End-Evolution, Bäume), nicht entstehen. Auf diese Flächen wurde im 16. bis 19. Jahrhundert, Zinkerz (Galmei) für die Messingindustrie abgebaut. Ohne das zu tun des Menschen, entstand auf diesem zink- und bleihaltigen Boden eine Wiesenlandschaft die von der Evolution kaum Baumbewuchs zuließen. Weltweit eine Einzigartigkeit ist, das gelb blühende Galmeiveilchen, dass nur in dieser Region vorkommt.

Naturschutzgebiet Lüneburger Heide: Der überwiegende Teil, und zwar 58 % des Schutzgebietes, bestehen aus Wald. Bei der restlichen Fläche von 42 % wird wie im „Hohen Venn“ verfahren, nicht die Evolution bestimmt die Flora, sondern der Mensch, und immer das gleiche Argument, solch eine wunderschöne Landschaft kann man doch nicht sterben lassen. Somit wird alles entfernt, was höher als das Heidekraut wächst und das erfordert enorme Kosten und Arbeit. Die Beweidung mit Heidschnucken ist die bekannteste Art, die jungen Bäume zu verhindern. So werden die Birken- und Kiefernwälder in der Heide vernichtet. Eine weiter gewaltsame Entwaldung ist das Entkusseln. Es wird mit Sägen, Astscheren und Spaten die aufkommende Pionierbaumarten total entfernt. Eine weitere Bearbeitung der Heide, durch den Menschen, ist das kontrollierte Abbrennen, damit die Natur so aussieht, wie der Mensch es sich wünscht. Der Heide-Anteil beträgt 452 km². Wen man auf diese Fläche Bäume wachsen lässt, erzeugt man 1446 Millionen Tonnen Sauerstoff pro Jahr und die Atemluft für 3.900 Millionen Menschen wird erzeugt und das Jahr für Jahr.

1.1E – Die verhängnisvollen Fehler und Irritationen in Europa (N6) (N15)

Alpen: Die Wald-Rodungen auf den Almen (Wiesen), auf den Skigebieten und an den unteren Hangflächen der Berge, breiten sich über 30.000 Km² aus, mit waldfreien Zonen aus. An diesen enormen Rodungen haben die antiken Völker keine Schuld, sondern sie liegen in neuerer Geschichte. Früher erstreckten sich auf diesen Flächen dichte Wälder bis zur Baumgrenze (1.600 m) aus, Tannen, Fichten, Buchen und Ahornen. Die Milchwirtschaft spielt heute auf den heutigen Almen keine große Rolle mehr, und zahlreiche historisch Almgebäude verfallen. So werden nur noch die Jungtiere auf die Alm getrieben, um den wuchs der jungen Pionierbaumarten zu verhindern, so wie es in der Lüneburger Heide geschieht. Seit längeren fordern Naturschützer und Förster die Wiederaufforstung dieser Flächen, doch das steht den Interessen der Almwirte entgegen und diese können von einer Novelle des Bundeswaldgesetzes im Jahr 2010 profitieren. Die Lösung ist einfach und kostengünstig, man lässt die Jungtiere nicht mehr auf die Wiesen und in einiger Zeit steht auf dieser Fläche wieder Wald. Die Klimaveränderung erfährt in den Alpen, eine der wenigen positiven Aspekte. Die Baumgrenze wird sich nach oben verschieben und es werden etliche km² Waldfläche hinzukommen.

Palmöl: Im Jahr 2018 kaufen die Europäer 7,6 Millionen Tonnen Palmöl ein und davon gehen 53 % in die Herstellung von Biodiesel, 35 % werden für Lebensmittel gebraucht und 12 % für die Strom- und Wärmeerzeugung.

Soja: Die Europäer kauften 2018 etwa 40 Millionen Tonnen (98 %) des Sojaschrots auf und brauchten sie für die Tiermast. Der Großteil wird aus den Ländern Südamerikas importiert.

Kokosöl: Wird immer als gesunde Alternative zu Palmöl gepriesen. Wenn Firmen von Palmöl auf Kokosöl umstellen, entstehen die gleichen Probleme, Landraub, Rodungen und Tausende Kilometer Transportwege. In Europa wachsen genug heimische Ölpflanzen, Olive, Raps und Sonnenblumen die Kokosöl ersetzen können.

1.1F – Die verhängnisvollen Fehler und Irritationen weltweit (N6) (N15)

Wein: Als die Römer in der Antike „Brot und Spiele“ erfanden, wurde der Wein ein wichtiges Produkt, für das Überleben der Menschen zwar unwichtig, aber für die Spiele eine Bereicherung. Im Internet wird von der Weinwirtschaft stolz berichtet, dass weltweit, auf einer Fläche von 75.000 km², Wein angebaut wird. Wenn Bäume auf diese Fläche stehen würden, würde Jahr für Jahr 240.000 Millionen Tonnen Sauerstoff erzeugt. Als Fläche für die Landwirtschaft genutzt, würde diese Flächen 30 Millionen Menschen ernähren.

Bier: Das Bier nur aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser hergestellt werden soll, wurde erstmals 1918 in Bayern erwähnt und als Reinheitsgebot deklariert. Um diese Zutaten herzustellen, braucht man weltweit 800 km² Landfläche. Wenn Bäume auf diese Fläche stehen würden, würden Jahr für Jahr 2560 Millionen Tonnen, Sauerstoff erzeugt. Als Fläche für die Landwirtschaft genutzt, würde diese Flächen 320.000 Menschen ernähren.

Spirituose (Schnaps): Früher auch Branntwein genannt, muss nach EU-Recht einen Mindestalkoholgehalt von 15 % Vol. haben. Die Flächenberechnung der Anbaufläche für Getreide, Obst usw., die für die Herstellung von Spirituosen erforderlich sind, ist nicht möglich. Man kann aber die enorme Fläche erahnen, wenn man die weltweiten Einnamen vom Verkauf der Spirituosen erfährt, sie betragen etwa 400.000.000 €.

1.1G – Darstellung: Menschliche Unzulänglichkeiten mit der Kunst (N6)

In Jahrzehnte langer Arbeit wurde eine große Sammlung von Kunstwerken von Künstlern aus dem Verein geschaffen, die in ihrer Art einen besonderen und einmaligen Ausdruck aufweisen. Ein großer Teil ist Gegenwartskunst, thematisiert mit altägyptischen Symbolen. So wird u. a. die sorglose egoistische Behandlung der Natur, von den Menschen dargestellt, wie sie vorweg, beschrieben worden ist. Die Großobjekte veranschaulichen Geschichten und Erzählungen menschlicher Unzulänglichkeiten oder deren Lebenssituationen. Einige Objekte sind, 100 % igle Repliken und einige moderne Kunstwerke sind mit alt-ägyptischen Symbolen dargestellt. Die Hauptarbeiten wurden in Vollholz geschnitzt und in Stein gemeißelt und in der eigenen Werkstatt hergestellt.

Der Kosmos oder die Vertreibung aus dem Paradies: Maße: Höhe 2,8 m, Breite 2,1 m, Tiefe 0,7 m, Gewicht 200 kg. Die göttliche Macht (Höhe 1,1 m). Die Menschheit (Höhe 1,4 m). Material: Die göttliche Macht ist aus Holz geschnitzt und mit Blattgold überzogen. Die Gefäße sind aus Ton und Alabaster. Die Menschheit ist aus Holz geschnitzt und bemalt, Erde aus Holz mit Beton überzogen.

Die göttliche Macht schaut dem regen Treiben der Menschen aus dem Nichts zu. Die Menschheit wird durch Erze, Erdöl, Gas, Automobile, Elektrizität in den Abgrund gezogen. Mit diesen Produkten beladenen Transportkarren stehen mit einem Rad über dem Abgrund. Ferner zieht die Nahrung, Geburtenexplosion und die Mohnblume die Karren in den Abgrund. Eine natürliche Zerstörung (Vulkane) oder durch Menschenhand entstandene Zerstörung (Bauten) greift nicht ins Geschehen ein. Die Natur kümmert den Todeskampf der Menschheit nicht, beim Absturz fliegen der Blumensamen und die Vogelwelt (infiziert mit dem Vogelgrippevirus) davon, wobei der Affe (infiziert mit dem Aidsvirus) ebenfalls abspringt. Die Menschheit schaut nur hilflos zu. Sie weint und hängt sich als letzte Möglichkeit der Rettung ein Schutzsymbol um. Die herrschende Macht (goldener Thron) schaut weg und visiert die Sterne an (Space Shuttle). Im Mittelpunkt steht die diesseitige Gesetzmäßigkeit, wobei die ewige Frage der Menschheit ist: Welche Gesetzmäßigkeit findet man im Nichts?

Die fünf Weltmusikanten: Maße: H 1.2 m, B 1,65 m, T 0,3 m Gewicht: 60 kg Material: Holz – geschnitzt und bemalt.

Die Farben der fünf Kontinente symbolisieren die existenziellen Sorgen und Nöte der gegenwärtigen Welt. Es schultert sich Krieg, Hai, Heuschrecke, Wasser und Erdöl. Ohne viel Mühe, hart gegen den Wind, führt das Flaggschiff (Kriegsgöttin) die Flotte an.

Brot und Spiele: Höhe 1 m, Breite 0,6 m, Tiefe 0,2 m, Gewicht 20 kg

Seit Ur-Zeiten besteht zum Überleben der Menschheit nur ein Gedanke – Nahrung. Vor 2000 Jahren erfand eine kleine Gruppe zusätzlich zum Brot die Spiele. Von diesem Zeitpunkt an, zerren an der Menschheit zahlreiche Faktoren, in Richtung Abfalleimer der Evolution. Verstärkt wird diese Komponente durch die Abholzung des ganzen Mittelmeerraumes zum Erhalt der Spiele. Auf diese frei werdenden Flächen wird der für das Überleben der Menschen unwichtiger Wein angebaut, der jedoch für die Spiele eine Bereicherung ist.

Die Schutzmächte des blauen Planeten: Maße: Höhe 0,85 m, Breite 0,65 m; Material: Sandstein – behauen, Holz – geschnitzt und bemalt.

Die Menschheit ist gestrauchelt. Sämtliche Schutzmächte versuchen vergeblich zu helfen. Nur die Tierwelt turtelt vergnügt und unbekümmert weiter.

Die vier Weisheiten: Maße: Höhe 1,0 m, Breite 1,1 m, Tiefe 0,4 m; Material: Holzmodell – besandet; Ton – modelliert

Eingebettet in einem goldenen gleichschenkligen Dreieck sind die vier Weisheiten angebracht, nämlich nicht Hören, nicht Sehen, nicht Sprechen und die Blauäugigkeit. Der blaue Planet diskutiert über die Umwelt und bemerkt nicht, dass er bereits eine Atemmaske zum Überleben trägt. Vor den Augen steht die Uhr unbemerkt auf 5 Minuten vor 12. Die dargestellte Taube ist zwar ein Symbol des Friedens, bekämpft den Gegner jedoch bis zum Tode. Danach hackt sie dem Toten die Augen aus. Diese Grausamkeit ist einzigartig in der Natur.

Die Sintflut: Maße: Höhe 1,1 m, Breite 1,2 m; Material: Holz – geschnitzt, Holzmodell – besandet und bemalt.

Die Sintflut (Ägyptische Welle) und die Feuerwalze zerstören eine Erdhälfte. Deren Bewohner setzen auf die Energie Arche und haben aus der Geschichte nichts gelernt. Einige haben ihren Fehler bemerkt und flüchten ins Gebirge, versuchen sich abzuseilen oder mit dem Gleitschirm zu entkommen. Das hoch schauende Höllentier wartet bereits auf sie. Auf der anderen Erdhälfte überlebt die Tier- und Pflanzenwelt durch ihre Anpassungsfähigkeit mit der Evolutions-Arche.

Resümee Wald (N2) (N3) (N4) (N5) (N6) (N8) (N9) (N18

(… Eine 100-jährige Eiche mit 130.000 Blättern, ihren biologischen Solarzellen, bindet jährlich rund 5.000 Kilogramm Kohlendioxid (CO²) zu organischen Substanzen wie Holz, Blätter und Rinde und gibt dabei bis zu 4.500 Kilogramm Sauerstoff ab; das ist der Jahresbedarf von elf Menschen. Gleichzeitig arbeitet der Baum wie eine Klimaanlage. Die Wurzeln der genannten Eiche saugen jährlich etwa 40.000 Liter Wasser aus dem Boden, das die Blätter wieder »ausschwitzen«. Die dabei erzeugte Verdunstungskälte sorgt dafür, dass es im Wald selbst an heißen Sommertagen angenehm kühl bleibt. Außerdem filtert sie im Jahr etwa eine Tonne Staub und Schadstoffe aus der Luft, wirkt also wie ein überdimensionaler Staubsauger – Quelle: www.treffpunktwald.de …)

Diese klare Aussage von der „AG TreffpunktWALD, der AG der Öffentlichkeitsarbeitsreferenten der Forstverwaltungen des Bundes und der Länder“, ist wohl die bemerkenswerteste Aussage über die Zukunft der Land-Lebewesen, und müsste in jedem Naturschutzgesetz als Präambel stehen.

Es ist zwar im Moment sinnvoll eine moderne Öl- der Gasheizung zu subventionieren, aber man muss immer daran denken, sie sind die Verursacher von Kohlendioxid (CO²), deshalb muss ein Umdenken erfolgen und ebenso unterstützen werden, bzw. größere Unterstützungen erhalten sollte:

a) Subventionieren sollte man, Baumpflanzungen oder Gartenanlagen für Insekten, die auf Privatgrundstücke und gewerbliche Betriebe angelegt werden. Die Aktion sollte auch die immer stärker aufkommenden Steingärten, die keinerlei Bewuchs zulassen, entgegen wirken.

Zwei gleich große Grundstücke, dass eine Wiese und das andere eine Blumenpracht und Blättermeer. Es ist verständlich, wenn eine Familie mit Kinder oder jemand der keinen grünen Daumen hat, Wiese anpflanzt. Wenn jedoch Privatpersonen, ein für die Insektenwelt Kleinod gestalten, sollten diese Personen unterstützt werden. Das Bild zeigt nur die verblühte Farbenpracht Anfang November. Insekten tummeln sich in diesem Kleinod und sogar die blaue Holzbiene, die wir nur aus Büchern kennen. Die blaue Holzbiene, ist eine blau-schwarze Biene, die größer als eine Hummel ist. Die Nachfrage beim Imker im Dorf ergab, er kannte diese Biene nicht.

b) Eine Subventionierung sollten Häuser, Betriebe oder Treibhäuser erhalten, die durch Fotovoltaik und Windkraft, sich autark mit ihrer eigenen elektrischen Energie versorgen.

c) Eine Subventionierung sollte die Forschung und die Hausbesitzer erhalten, die Energie von Fotovoltaik und Windkraft nutzen, um Hausinnenwände als Wärmespeicher zu nutzen und somit von der Holz-, Öl- und Gasheizung nicht mehr abhängig zu sein.

d) Subventionierung sollte man beim Bau von Holzhäusern erhalten, denn sie speichern das Kohlendioxid (CO²).

e) Eine Subventionierung sollte es für das Brachland geben, dass für kurze Zeit unbewirtschaftet bleibt. Diese Idee kam uns, als wir durch die Haßberge wanderten, ein Mittelgebirgszug in Franken (Bayern) an der Landesgrenze zu Thüringen. Hier sahen wir Wiesen, mit einer Gräser-Vielfalt und einer Blumenpracht, die wir so noch nie bei Wanderungen durch Deutschland, gesehen haben. Unser Wanderführer erklärte uns, die Gemeinde gibt Zuschüsse, wenn ein Bauer sein Acker drei Jahre brach liegen lässt. Das würde auch dem Insektensterben entgegenwirken.

f) Im Oktober 2019 hat das Kabinett ein Einbau-Verbot für neue Ölheizungen ab dem Jahr 2026 beschlossen. Eine Ausnahme, wenn das Haus nicht mit Gas oder Fernwärme angeschlossen werden kann, darf man eine Ölheizung wieder einbauen. Wenn die Ölheizung durch ein klimafreundlicheres Modell soll eine Prämie gezahlt werden. Gas- oder Ölheizkessel die vor dem 1. Januar 1991 errichtet wurden, dürfen nicht weiter betrieben werden. Gas- oder Ölheizung, die 1991 oder später eingebaut wurden, können 30 Jahre betrieben werde. Für die Umrüstung soll eine Prämie von 40 % der Kosten ersetzt werden.

Achtung: Einige Subventionierungen und staatliche Förderungen erfolgen nicht ewig und können reduziert werden. Ein schönes Beispiel sind die Biogasanlagen, die 20 Jahre gefördert worden sind und in drei Jahren läuft die staatliche Förderung aus. Strom aus Biogas wurde mit bis zu 25 Cent pro Kilowattstunde (kWh) vom Staat vergütet. Die Biogasanlage braucht immer nachwachsende Rohstoffe, wobei die Fotovoltaikanlagen und Windräder das nicht brauchen. So entschied die Bundesregierung, im Jahr 2014 den Zuschuss auf weniger als zwölf Cent pro Kilowattstunde zu reduzieren. Jetzt stehen viele Bauern vor der Entscheidung, investieren oder aufhören.

Die 20 umweltfreundlichsten Länder der Welt (aus www.ingenieur.de und von „YCELP“ und „CIESIN“) (N7)

Die Rangliste zeigt auf, welches Land am meisten auf die Umwelt Rücksicht nimmt. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen werden jedes Jahr von dem Yale Center for Environmental Law & Policy (YCELP) und dem Center for International Earth Science Information Network (CIESIN) an der Columbia University der Environmental Performance Index (EPI) veröffentlicht.

Vergleichsfaktoren:     

  • Auswirkungen auf die Gesundheit
  • Luftqualität
  • Wasserversorgung und Abwasserentsorgung
  • Wasserressourcen
  • Landwirtschaft
  • Wälder
  • Fischerei
  • Biodiversität und Lebensraum
  • Klima und Energie.
Rang Liste                Land   EPI-Wert 10-Jahres Trend
      1 Schweiz        87,67      +  0,80 %
      2 Luxemburg        83,29      +  3,02 %
      3 Australien       82,40      +  2,32 %
      4 Singapur         81,78      +  0,94 %
5 Tschechische Rep.         81,47      +  3,47 %
      6   Deutschland         80,47      +  1,89 %
      7 Spanien         79,79      +  1,89 %
      8 Österreich         78,32      +  1,82 %
      9 Schweden         78,09      +  1,30 %
     10 Norwegen        78,04      +  2,79 %
     11 Niederlande         77,75      +  4,62 %
     12 Großbritannien         77,35      +  3,48 %
     13 Dänemark         76,92      +  4,30 %
     14 Island         76,50      +  2,99 %
     15 Slowenien         76,43      + 15,16 %
     16 Neuseeland      76,41      +  2,58 %
     17 Portugal         75,80      +  7,23 %
     18 Finnland         75,72      +  0,45 %
     19 Irland         74,67      +  1,70 %
     20 Estland         74,66      + 15,91 %

Berechnungsgrundlage und Nachweis: 1. Kapitel: Der Wald

(N1)-www.biooekonomie-bw.de —– (N2)-www.br.de

(N3)-www.derkleinegarten.de —– (N4)-www.deutschlandfunkkultur.de

(N5)-www.faszination-regenwald.de —(N6)-www.hobby-aegyptologen.de

(N7)-www.ingenieur.de —– (N8)-www.lernhelfer.de

(N9)-wwwlubw-wuerttemberg.de —– (N10)-www.meereisportal.de

(N11)-www.planet-schule.de —— (N12)-www.planet-wissen.de

(N13)-www.quarks.de —— (N14)-www.regenwald.org

(N15)-www.scinexx.de —— (N16)-www.sdw.de

(N17)-www.swr.de —— (N18)-www.treffpunktwald.de

(N19)-www.umwelt-imunterricht.de —– ((N20)-www.waldundklima.net

(N21)-www.welt.de —— (N22)-www.zdf.de

2. Kapitel: Die gedankenlose Umweltzerstörung

Das Gold(N2) (N6) (N9) (N11) (N13) (N14) (N17)

Seit der Frühgeschichte der Menschheit fasziniert Gold die Menschen. Den ersten Goldschmuck wurde um 4.500 v. Chr. im Gräberfeld von Warna (Bulgarien) gefunden, wobei in Europa die Goldgewinnung bereits in der Kupferzeit, um 5.000 v. Chr., nachgewiesen wurde. Welcher Mensch ist von Gold nicht begeistert und wenn es nur der Ehering ist, er muss aus Gold sein. Die weltweite Goldförderung betrug im Jahr 2018 etwa 3.300 Tonnen. Von dieser Erzeugung fließen nur ca. 10 % in die Medizin, Elektroindustrie und in technische Anlagen, wobei die restlichen 90 % als Schmuck und Wertanlage dient. Gold findet man heute, gebunden im Felsgestein. Um die Goldpartikel zu lösen und zu binden, müssen die Goldgräber zu Quecksilber und Zyanid greifen, wobei bei dem industriellen Abbau, dass äußerst umweltschädliche Verfahren mit dem Zyanid-Laugengemisch zur Anwendung kommt. Wenige Tropfen davon sind für den Menschen tödlich. Es werden 150 Tonnen Zyanid benötigt, um eine Tonne Gold zu lösen. Bei den kleinen Minen kommt das kostengünstige Quecksilber Verfahren zum Einsatz. Der gewaschene Schlamm wird mit Quecksilber gemischt, bis das Gold eine mit dem Quecksilber flüssige Verbindung (Amalgam) eingeht. Durch Erhitzen wird das sehr giftige Schwermetall verdampft bis das Gold übrig bleibt. Diese Dämpfe sind ein Nervengift und für den Menschen und auch für die Umwelt sehr gefährlich. Beim Menschen setzt sich das Nervengift im Rückenmark ab. Nach einiger Zeit fallen die Zähne aus und stirbt. Mit Quecksilber lösen, geschieht meist im Urwald und im Umfeld entstehen toxische Böden, die keinerlei Bewuchs mehr zulassen. Ferner wird durch das Quecksilber und Zyanid das Grundwasser für immer verseucht, auch wenn eine Mine stillgelegt wird, entstehen durch Regen, giftige Gemische die ins Grundwasser gehen und das für immer verseucht wird. Ebenso ist das zum Waschen benötigte Wasser ein Problem, da Unmengen zur Goldgewinnung benötigt werden. Dieses verseuchte Wasser wird in Auffangbecken gesammelt, aber starke Regenfälle erzeugen ein überlaufen oder Bersten der Dämme und vergiften so den Regenwald. Man ist der Meinung, das geschieht nur im Urwald, aber im Jahr 2000 verseuchte ein Dammbruch in Rumänien die Theiss, den größten Zufluss der Donau. Es wurde bis in die 100 km entfernte Donau alles Leben zerstört. Weitere negative Punkte bei der Goldgewinnung, sind die Abholzungen, ferner warnt die Human Rights Watch, eine Umweltorganisation, dass in den engen Stollen Kinderarbeit sehr verbreitet ist.

Links – Ägypten, Luxor: Goldmaske von Tutanchamun (1347 v. Chr.), aus dem Grab im Tal der Könige, heute im ägyptischen Museum. Rechts – Ägypten, Tanis: Goldmaske von Psusennes I. (1049 v. Chr.), das einzige Königsgrab in Ägypten, dass nicht von Grabräubern betreten wurde.

Der Plastikmüll (N6) (N7) (12) (N13) (N25)

Wer kein Plastikmüll produziere, werfe den ersten Stein, zeigt uns alle das umfangreichste und größte Umwelt-Problem der Menschen auf, nach dem Wald- und Ernährungsproblem. Tagtäglich wird in den Medien und im Internet ausführlich darüber berichtet und aus diesem Grund wird hier dieses Problem nicht mehr ausführlich angesprochen. Nur einige Aussagen sollen erwähnt werden. Im Jahr 2018 belief sich die weltweite Kunststoffproduktion auf etwa 350 Mill. Tonnen. Laut Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, fördern die Afrikanischen- und asiatischen Flüsse, 45 Mill. Tonnen jährlich ins Meer. Mit 17 Mill. Tonnen Plastik, verschmutzt der chinesische Jangtsekiang das Meer, am meisten.

Die Zigarette und Zigarre(N1) (N6) (N9) (N11) (N12) (N20)

Die Zigaretten und die Zigarren, werden nur bezogen auf die Einwirkungen auf die Umwelt betrachten. Die gesundheitlichen Auswirkungen auf den Menschen werden nicht untersucht. Auf ca. 36.000 km² wird weltweit Tabak für Zigaretten und Zigarren angebaut. Wenn diese Fläche bewaldet wäre, würden in etwa 115.200 Mill. Tonnen Sauerstoff produziert werden. Täglich werden 2.000 km² Wald für den Tabak-Anbau gerodet, so die WHO. Das Rauchen, mit ihren krebserregenden Stoffen, ist für den Menschen tödlich, aber für die Natur nicht. Achtung: In den letzten Monaten, verursachten die Akkus von E-Zigaretten, solch große Explosionen, die Raucher ins Krankenhaus brachten. Entweder explodierte der Akku im Gesicht oder in der Hosentasche

Jedoch die giftigen Stoffe in den Zigarettenkippen sind für viele Umweltbereiche tödlich. Bereits eine Kippe in einem Liter Wasser aufgelöst, sterben kleine Fische nach wenigen Tagen. Jährlich werden 4,5 Billionen Zigarettenkippen weggeworfen, das ist ein Berg von 750.000 Tonnen. In den Zigarettenkippen ist nicht nur Nikotin, sondern hochtoxische Stoffe wie Arsen, Kohlenwasserstoffe, Cadmium, Blei, Formaldehyd, Benzol und noch zahlreiche anderen giftigen Stoffe. Deshalb gehören die Zigarettenkippen in den Restmüll, damit sie in den Müllverbrennungsanlagen energetisch verwertet werden.
In Sachen Strafe, ist die Stadt Ulm vorgeprescht, indem sie eine weggeworfene Kippe, ab Mai 2019, mit 50 EURO bestraft. Gleiches gilt für Dosen und Einweggeschirr. Bei zurückgelassenen Glasflaschen wurde die Strafe verfünffacht und auf 100 Euro festgesetzt.

Die Lebensmittelverschwendung (N6) (N7) (N10) (N17) (N18) (N19)

In Deutschland werden von den Großmärkten im Jahr etwa 2 Mill. Tonnen und mit den Herstellern sowie Bäckereien und Restaurant sind es 18 Mill. Tonnen Essen, das in Deutschland weggeworfen wird. Laut einer Schätzung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist es weltweit 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr und gleichzeitig hungern über 800 Millionen Menschen. Verursacher: Durch Schädlinge, falsche Lagerung und verdorbene Produkte entstehen in der Landwirtschaft große Schäden. Ebenso wird durch die Überproduktion sehr viel weggeworfen. In der Industrie wird durch die falsche Lagerung, Transportschäden, technische Probleme und die Überproduktion sehr viel vernichtet. Im Groß- und Einzelhandel wird Ware die liegen bleibt, sowie abgelaufene Ware und schlechte Ware, in Abfallcontainer entsorgt. Bei der Gastronomie und Bäckereien mit ihren strengen Vorschriften der Lagerung, Hygiene und die Massenproduktion, sind diese Faktoren die Verursacher des Abfalls. Und dann sind wir es, die Verbraucher, die im Überfluss kaufen und in dieser schnelllebigen Zeit, über die genaue Bevorratung, den Überblick verloren haben. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), hat für das Jahr 2015 errechnet, dass die privaten Haushalte etwa 6,1 Mill. Tonnen Lebensmittel weggeworfen haben, wobei die Hälfte vermeidbar gewesen wäre. Das bedeutet, dass jeder Bürger in Deutschland 75 Kg wegwirft. Vermeidung: Ein gutes Beispiel liefert Frankreich, seit 2015 müssen dort die Groß- und Supermärkte die Lebensmittel spenden und das Wegwerfen wurde unter Strafe gestellt.

Das Parfüm und das Out de Toilette(N6) (N7)(N10) (N17) (N19) (N21)

Die aus der Natur erzeugten Duftmischungen, gab es bereits in der Antike in Indien und am bekanntesten im Pharaonen Reich, in Ägypten. Hier wurden die Duftstoffe, zuerst von den Priestern zur Einbalsamierung verwendet und später von der oberen Schicht, mit einem Duftkegel auf dem Kopf, übernommen. Der häufigste Duftstoff, der bei keiner Mischung fehlen durfte, wurde aus der Lotosblüte gewonnen. Die Gemälde in den Gräbern, im Tal der Könige, zeigen die hochgestellten Damen mit dem Duftkegel auf dem Kopf, oder sie halten sich eine Lotosblüte vor der Nase. So durften in keinem Grab, für das Weiterleben im Jenseits, die Duftstoffe fehlen, ob als Gemälde oder in Natura.

Wie zahlreich die Zutaten der Duftmischungen waren, erzählt der griechische Philosoph Plutarch (um 45 – 125) in seinem Buch „Isis und Osiris“. Er berichtete von einem Opferrauch (Weihrauch), den er Kyphi nannte, der von den ägyptischen Priestern bei der Opferung verwandt wurde. Stoffe wie Lotos, Weihrauch, Myrrhe, Ingwer, Kardamom, Zimt, Wein, Sandelholz und Honig werden aufgeführt. Die Angaben basieren auf Papyrus Texten die in Tempelarchive gefunden wurden. Die Rezepturen der Ägypter haben die Griechen, die Römer und dann die Byzantiner übernommen und die Zutaten steigerten sich von 10 bis 50. Griechen und die Römer brauchten einige dieser Zutaten um ihren Trinkwein zu verfeinern und um ihre Körpergerüche zu überdecken. Unter Karl dem Großen (800) kannte man als Parfüm, nur die Essenz des Lavendelwassers. Erst durch die Kreuzzüge brachte man die Wohlgerüche aus dem Orient mit. Als Venedig zur Handels-Weltmacht wurde, kamen Gewürze und Kräuter aus dem Fernen Osten nach Europa und die ersten Destillate entstanden, wobei die ätherischen Öle für Venedig ein Verkaufsschlager wurden. Als Francesco Tombarelli 1580 nach Grasse (Süd-Frankreich) kam, errichtete er eine Fabrik für die Herstellung von Duft-Essenzen von Lavendel, Rosen, Jasmin und war der Begründer der europäischen Parfüm-Industrie. Im 17. Jahrhundert, unter Ludwig XIV. war Parfüm eine Notwendigkeit, da sich die Menschen dieser Zeit nicht wuschen und damit den Körpergeruch überlagerten. Zu der damaligen Zeit wurde vermutet, dass schädliche Keime beim Baden den Menschen befallen. Für Parfüm herzustellen, werden weltweit die Blütenblätter und die Knospen von Rosen, Jasmin, Orangenblüte, Lavendel, Mimosen und der Ylang-Ylang Blume, benötigt. Ferner werden zahlreiche Gewürze, Früchte, Wurzeln, Rinden, Moose und Harze von den Gummibäumen, für die Parfümherstellung gebraucht. Trotzdem der Mensch für sein Überleben, das Parfüm nicht benötigt, muss man sich die Frage beantworten: „Wer hat noch nie Parfüm eingekauft?“ Sämtliche Materialien für die Parfümherstellung wachsen weltweit auf etwa 400 km². Auf diese Fläche könnte man 280 Mill. Bäume anpflanzen, die ca. 1.280 Mill. Tonnen Sauerstoff im Jahr produzieren.

Ägypten, Tal der Königinnen. Die Grabbesitzerin mit einem Duftkegel auf dem Kopf, opfert vor der Baumgöttin und erhält den Trank des Lebens (Wasser).

Ägypten, Tal der Könige. Der Behälter für die Aufnahme der Duftgefäße, aus dem Grab von Tutanchamun.

Die Bekleidungsindustrie(N6) (N17) (N20)

Die Bekleidungsindustrie erzeugt mehr Kohlendioxid (CO²) als die Schifffahrt und der Flugverkehr zusammen. Für die Herstellung der geliebten Blue Jeans (0,8 Kg schwer) braucht man 8.000 Liter Wasser, das verbraucht jeder Deutscher (Trinkwasser, Duschen, Toilettenspülung usw.) in etwa drei Monaten, wobei die USA den doppelten Wasserverbrauch haben. Etwa 50 % des Wasserverbrauchs für Kleidung (1 Kg/10.000 Liter) verbraucht allein die Herstellung der Baumwolle. Zum Vergleich, für 1 kg Rindfleisch herzustellen, braucht man 15.000 Liter Wasser.

Die Dose und der Einweg (N6) (N7) (N10) (N11) (N18) (N19)

Vor einiger Zeit, waren das Pfand und der Einkauf im Getränke-Kasten ein eindeutiges Zeichen für Mehrweg-Verpackungen. Heute wird das auch bei Einweg-Verpackungen möglich gemacht. In den letzten Jahren ist das Einweg System mit Kunststoffflaschen um 31 % gestiegen und die Dosen um 28 %. Ein Gesetzentwurf beinhaltet, die Mehrwegquote zu streichen. Bisher war eine Mehrwegquote von 80 % als Ziel festgelegt. Die Deutsche Umwelthilfe schlägt eine Abgabe von 20 Cent auf Dosen und Plastikflaschen vor, wenn die Mehrwertquote unter 80 % sinkt. Die Konsumenten gehen einen anderen Weg, so steigen der Verkauf der Dosen mit Bier und Energydrinks sowie die Kunststoffflaschen und die Umweltverschmutzung steigt stündlich. Abgase von Öl- und Gasheizungen kann die Umwelt eliminieren, aber für eine Kunststoffflasche braucht sie 50 Jahre. Wenn das Einwegsystem nicht gestoppt wird, steht eine enorme Umweltverschmutzung bevor, die bereits an einigen Stellen der Meere sichtbar ist.

Warum sollten Alu-Dosen verboten werden(N6) (N7)

Aluminium ist aus unserem Leben nicht wegzudenken, wenn man an die Flugzeugindustrie denkt, aber muss eine Getränkedose, Fensterrahmen, Fahrrad oder eine Verpackung aus Aluminium hergestellt werden, wenn es preisgünstigere Ersatzmaterialien gibt?

Das Ausgangsmaterial ist das Erz Bauxit und kommt in der Natur nur in gebundener Form vor. Für die Aluminium-Herstellung benötigt man zum Lösen Natronlauge und für die Trennung sehr viel elektrische Energie. Dies erzeugt  enorme Umweltschäden und zwar: Enormen Stromverbrauch, abgeholzte Wälder und giftige Nebenprodukte.

Um 1 Tonne Aluminium herzustellen, braucht man 16 Megawatt/Strom. Das sind 25 Mal mehr Energie, als man für die Glasherstellung braucht und 10 Mal mehr, wie für die Herstellung von Dosenblech. Eine vierköpfige Familie verbraucht in 4 Jahren diese Menge an Strom.

Die Aluminiumprodukte im Alltag oder deren Inhalt, geben in Verbindung mit Fleisch, beim Grillen, oder mit dem Kontakt des menschlichen Körpers, Salze ab, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen.

Um an das Bauxit-Erz zu gelangen, werden großflächig Wälder abgeholzt. Im größten Abbaugebiet, im Urwald des Amazonas, werden 2 km² Urwald abgeholzt und das Jahr für Jahr.

Das in Bauxit-Erz gebundene Aluminium, kann nur mit Chemie getrennt werden. Bei diesem Prozess werden giftige Schwermetalle als Abfallprodukt freigesetzt und in Auffangbecken deponiert. Für 1 Tonne Aluminium herzustellen, werden 4–5 Tonnen Abfall erzeugt. Öfters brechen die Wände der Deponien und die Umgebung einschließlich Grundwasser wird verseucht.

Resümee Aluminium: Aus diesen Gründen, sollte man von Gegenständen im Alltag, die aus Aluminium gefertigt sind, verzichten. Da sie noch unter Verdacht stehen, dass sie krebserregend sind, sollte man sie mit einer Sondersteuer belegen und nicht noch die Herstellung durch Steuergelder subventionieren.

Das Smartphone / Handy (N6) (N11) (N13) (N17) (N19) (N20) (N21)

Vor 20 Jahren hieß es von den Eltern, leg den Hörer auf, du blockierst das Festnetz. Davor hieß es, schalte den Fernseher aus und beschäftige dich mit etwas Vernünftiges und heute, leg das Ding weg. Das Verhalten von jugendlichen, in Sachen Handy, sollten Fachleute erforschen und Diskutieren. Wir möchten Wissen, welchen Einfluss haben Handys und Smartphone auf die Umwelt.

Ein negativer Umweltfaktor ist der Konsum. Alle 1,5 Jahre wird ein neues Handy oder Smartphone gekauft, nicht weil es defekt ist, sondern weil die neue Generation eine andere Farbe hat. Oftmals suggeriert der Hersteller mit einer neuen Typenbezeichnung und anderen Logos, dass das Handy total überarbeitet worden ist, wobei die Funktionen sich kaum verändert haben und nur mit einem neuen Namen und Logos versehen wurde. Etwa 10 Mal soviel Energie und CO² braucht die Herstellung wie die Nutzung. 2010 besaßen weltweit ca. 1 Milliarde Menschen ein Handy/Smartphone, heute sind es weit über 3 Milliarden. Wissenschaftler haben berechnet, dass bei dieser Steigerung im Jahre 2050 die weltweiten Emissionen von 15 % die Handys und Smartphone verursachen.

Die Handys und Smartphone enthalten ca. 60 Metalle. Die wichtigsten sind, Tantal, Kobalt, Seltener Erden, sowie Gold, Silber, Palladium, Platin, Zinn, Eisen, Aluminium und Kupfer. Welcher Wert in den Handys und Smartphone stecken, zeigt nur das Beispiel Deutschland. 55 Mill. Handys und Smartphone sind in Deutschland in Gebrauch. Etwa 120 Mill. Handys und Smartphone liegen in der Schubladen und werden nicht gebraucht. Die Umweltorganisationen bekommen 2,10 Euro für jedes Handy. Wenn man die nicht gebrauchten Handys oder Smartphone zur Verfügung stellt, haben diese Organisationen 252 Millionen Euro als Spende erhalten.

Welche Umweltzerstörung die Handys und Smartphone erzeugen, wird an dem Metall Tantal beschrieben, wobei bei den Metallen, Seltener Erden und Kobalt die Gleichen Umweltprobleme geben.

Es stammen 55 % der weltweiten Gewinnung des Coltan-Erzes, aus dem das Metall Tantal gewonnen aus dem Kongobecken in Afrika. Als die belgische Kolonialmacht 1960 abzog, fingen die Stammeskriege an, die bis 2008, nach dem offiziellen Kriegsende, etwa 6 Mill. Menschen das Leben kosteten. Einziger Grund für den Krieg war, die Verteilung der Bodenschätze, insbesondere ging es um die wichtigen Metalle Tantal und Kobalt. Trotz Friedensvertrag gehen die Auseinandersetzungen unter den Stämmen weiter, wobei der Bergbau den Kauf von Waffen fördert. Nicht nur Mord und Totschlag erzeugen diese Bodenschätze, sondern auch enorme Waldrodungen mit der Ausrottung der Berggorillas. Im Bergbau gehört die Kinderarbeit zur normalen Arbeitswelt. Ferner gehört die unzureichende Absicherung des Stollenbaus zum normalen Alltag, so wie die tödlichen Unfälle.

Der größte Umweltverschmutzer bei den Geräten, ist der Hersteller selbst. Es wird ein Lebenszyklus konzipiert, der immer kürzer wird. Ferner werden beim Gerät die Bauteile verklebt oder der Akku nicht mehr austauschbar gemacht, um somit eine Reparatur nicht mehr zu ermöglichen. Des Weiteren wird durch teure Einbauteile die Reparatur so verteuert, dass sich nur ein Neugerät noch lohnt.  

Resümee, Handys und Smartphone: Einige Hersteller dieser Geräte haben eine Konzeption der Bauweise, die jegliche Nachhaltigkeit vermissen lässt. Was würde man sagen, wenn einem in der Autowerkstatt gesagt wird, wir können den Motor nicht tauschen, der ist fest geschweißt, sie müssen sich ein neues Auto kaufen.

Das Papier / Karton (N6) (N7) (N11) (N12) (N17)

Laut Greenpeace hat die Welt 80 % der Wälder verloren und alljährlich werden 0,13 Mill. Km² Wald neu vernichtet. Nicht nur die Landwirtschaft ist der Grund, sondern einen großen Anteil hat auch die Papierwirtschaft an die Zerstörung des Waldes. Das Wichtigste am Wald ist nicht nur für das Produzieren von Atemluft, sondern er verhindert auch eine Bodenerosion mit anschließender Bildung einer Wüste (siehe oben Bild aus dem Libanon), wobei die Faune ebenfalls stirbt und manche Bäume können ohne Tierwelt sich nicht entfalten bzw. vermehren.

Nach der Schätzung des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), werden durch die Waldvernichtung etwa 20 % CO²-Emissionen erzeugt. Der Effizienzgewinn vom Einsatz des Altpapiers wird durch die Mengenzunahme zunichtegemacht. Jeder Deutsche verbraucht jährlich ca. 250 kg Papier, das ist ein Gesamtverbrauch von 25 Mill. Tonnen im Jahr und das ist weltweit der größte pro Kopf Verbrauch, an Papier. Der Großteil der Zellstoffe muss importiert werden. Das Bundesministerium ist stolz, das in Deutschland mit 32 % Waldbestand, der Waldanteil stetig leicht wächst. Es ist unverständlich, wenn man das Doppelte, des Zuwachses an Bäumen in Deutschland, aus dem Ausland importiert (10 % aus Brasilien). In die Papierherstellung geht jeder 5 Baum, wobei sie zu den fünf energieintensiven Branchen in Deutschland zählt. Für 1 Tonne Stahl herzustellen, braucht man genau soviel Energie, wie für die Herstellung von 1 Tonne Papier.

Ein weiteres Kapitel ist das Ökosystem, das vom Bundesministerium auf ihrer Internet-Seite nicht angesprochen wird. Durch die Jahrzehnte lange Anpflanzung von Monokulturen und immer die Gleichen Bäume an der gleichen Stelle (insbesondere Fichten), hat man den Boden ausgelaugt und von den Pilzen im Boden, über das Unterholz, bis zur Ameise, der Waldboden ist in manchen Teilen von Deutschland, ohne Nährstoffe und Leben. Das sonderbare ist jedoch, hier schließen wir die Medien mit ein, wenn die Schuld dann auf den Diesel, die Umwelt oder die Brandrodung im brasilianischen Amazonas geschoben wird. Ein weiterer Aspekt der Umweltverschmutzung, ist im Internet die kostenlose Rücksendung von gekaufter Ware, bei der wir Weltmeister sind. Hier muss es wie bei der Gurtpflicht, mit Gesetz und Strafe, gehandhabt werden, der Verursacher muss zahlen. Von den Jugendlichen ist es heute ein cooler Vorgang, wenn man sich Kleidung für eine Feier bestellt, das Preisschild versteckt und nach Gebrauch, dann kostenlos wieder zurückschickt.

Vermeidung: In Deutschland wird ein hoher Anteil Papier (75 %) aus recyceltes Papier hergestellt, jedoch nur 10 % der Schulhefte werden aus Altpapier gemacht. Von den Recyclingprodukten wird über 50 % exportiert und dafür wird  Papier aus frischen Fasern, bzw. Holzstämme eingeführt. Wenn die Transportenergie hinzugerechnet wird, ist die Energieeinsparung hinfällig. Hier sollte der Gesetzgeber die Ausfuhr von Recyclingpapier verbieten, so wie es beim Haus- und Kunststoffmüll ebenfalls verboten werden müsste. Das effektvollste einsparen ist, Papierverbrauch zu verringern und Recyclingpapier kaufen.

Die Leder Gerbung (N1) (N6) (N12) (N20)

Leder, für Kleidung, Schuhe und Möbel, ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Der menschliche Körper berührt tagtäglich Leder.

Die konventionelle Gerbung: Die Gerbung von Leder erfolgt mit Chrom-Verbindungen und diese sind sehr giftig. Sie können Allergien auslösen und stehen unter Verdacht, dass sie Krebs auslösen. Die größte Gefahr, haben die Gerber selbst, die permanent die giftigen Dämpfe einatmen und ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs haben.

Pflanzliche- und Bio-Gerbung: Das Leder mit Naturprodukten gerben, ist aus gesundheitlichen Gründen die bessere Wahl.

Spekulation mit Lebensmittel (N11) (N21) (N22)

In den 90er Jahren wurden die Waren-Termingeschäfte von Finanzunternehmen übernommen. Die fachlich kompetenten kommerziellen Händler, die dieses Geschäft bisher gemacht hatten, wurden von den Finanzhaien aus dem Markt gedrückt und somit dem spekulativen Handel, Tür und Tor geöffnet. Das wiederum fördert die nervösen Ausschläge der Börse, da Anleger auf steigende Lebensmittelpreise setzen. Sie spekulieren darauf, dass die Lebensmittelpreise steigen, damit ihr Gewinn dementsprechend hoch ist, ob dadurch viele Menschen hungern, interessiert nicht. 2008 bis 2011 waren die Lebensmittelpreise enorm gestiegen (Getreide: Somalia 300 %, Äthiopien, Sudan, Senegal, Uganda, Togo 100 %). Die Zahl der hungernden Menschen stieg um 100 Millionen über einer Milliarde Menschen. In einem internen Bericht der Weltbank wurden bestätigt, dass die Preissteigerung durch die Spekulanten verursacht wurde. Das Verhungern vieler Menschen durch die Termin-Waren Börse, hat die deutschen Finanzinstitute die Augen geöffnet, und sie sind aus dem Waren-Termingeschäfte ausgestiegen. Ausgenommen die Allianz und die Deutschen Bank, die bis heute die Aktien weiter anbieten. Im Hungerjahr 2008, warb die Deutsche Bank für ihr Aktien auf die Brötchentüten der Bäckerinnung „Freuen Sie sich über steigende Preise?“. Der größte Lebensmittelspekulant, ist bis heute, die Deutsche Bank. Resümee: Hier ist der politische Wille gefordert. Wenn man aber auf die Web-, Seiten vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher geht, die über die nachhaltige Erzeugung von Lebensmittel schreibt, ist das zwar  lobenswert, erzeugt global gesehen, kaum eine Änderung.

Energieeffizienz in Supermärkten (N2) (N7) (N9) (N19)

Der Lebensmittelhandel verbraucht vom gesamten Stromverbrauch in Deutschland, etwa 3 %. Die Bundesregierung und der blaue Engel zeichnen Supermärkte aus, die statt der florierten Kühlmittel, in ihren Kälteanlagen, die klimafreundlichen Kühlmittel verwenden. Das ist ein wichtiger Änderungspunkt, für die Reduzierung der Treibhausgase. Aber einer der größten Energie-Vernichter in den Einkaufsmärkten, wird nicht erwähnt, die offenen Kühlschränke. Bei einigen Märkten sind die offenen Kühlregale über 50 m lang und reichen bis zur Decke. Die Krönung ist, dass die Beleuchtung sich im Kühlstrom befindet, und somit muss die Abwärme der Lampen noch mit gekühlt werden. Resümee: Was würde man sagen, wenn der Kühlschrank im Haushalt ohne Türe aufgestellt wird.

Tierwohl – Menschenwohl (N11) (N12) (N21) (N22) (N23)

Tierwohl: Es ist wichtig, dass Umweltschützer die Nutztierhaltung und deren Transport, auf gesetzmäßiges Verhalten kontrollieren, da viele Erzeuger nur die Gewinnoptimierung sehen.

Tierwohl Biber: In einem kleinen Donauried (Friedrichsau, 400 m x 2000 m), zwischen Ulm (8 km) und Leipheim (6 km), wurden Biber ausgesetzt. In diesem Donauried wuchs einer der schönsten Eichen der Region mit einem Alter von 800 Jahren. Zuerst wurden von den Bibern die 10 bis 20 cm Bäumen gefällt, danach wurde die 2,5 m dicke Eiche, innerhalb von 4 Monaten gefällt. Als keine Bäume mehr vorhanden waren, nagte sie die Bäume in der 6 km entfernte Parkanlage Friedrichsau an. Jetzt hat die Stadtverwaltung alle Stämme mit Maschendraht umwickelt. Resümee Biber: Es ist eine Tierquälerei mitten in menschlichen Baugebieten und in einer so kleinen Fläche, Biber auszusetzen. Ferner werden die Nachkommen der Biber, aus dem Gebiet der Eltern vertrieben. Die Nachkommen wandern bis zu 100 km, um eine neue Biber-Kolonie zu gründen. Es gibt in Deutschland keine geeignete Stelle (Urwald), auch nicht in der Eifel oder im bayrischen Wald, um Biber-Kolonien anzusiedeln und jede Ansiedlung ist in Deutschland eine Tierquälerei, bis auf eine Ausnahme. 2004 errichtete die NRW-Regierung in der Eifel, den Nationalpark Nordeifel mit einer Größe von 100 km² und hier soll wieder ein Urwald entstehen. Der Förster und somit die Holzwirtschaft wurde abgeschafft und ebenso die Jagt. In diesem angehenden Urwald, wurden Biber ausgesetzt, die sich sehr gut eingebürgert haben.

Tierwohl Bienen: Die Bienenvölker, werden in der heutigen Zeit durch die Umweltgifte aus der Landwirtschaft und Krankheiten, sehr stark dezimiert. Bei einer Krankheit hilft der Mensch mit, dass diese Krankheit übertragen wird, und zwar bei der Faulbrut. Die Faulbrut sind Bakterien, die über das Blut, nur die Brut angreift. Es gibt die Europäische Faulbrut, die für das Bienenvolk harmlos ist, jedoch die Bakterien der Amerikanische Faulbrut, sind für die Bienenbrut tödlich. Aus diesem Grund muss jeder Imker diese Krankheit melden. Die Sporen dieser Bakterien sind im ausländischen Honig aus Südamerika, China und auch aus Kanada, die in den Supermärkten verkauft werden. Einige Menschen füttern die Bienen mit diesem Honig an und sind der Meinung, sie würden ihnen einen Gefallen tun. Aus Unwissenheit, werden die Honiggläser ungespült in den Altglascontainer geworfen. Die Seuche wird dann durch Bienen in den Bienenstock getragen, wenn sie diese Honigreste aufnehmen. Die Seuche wird auch weiter verschleppt, wenn dass Bienenvolk so schwach ist und andere räuberische Bienen den Honig verschleppen. Sporen dieser Seuche sind für die erwachsenen Bienen und den Menschen ungefährlich. Es sollte der Honig gemieden werden, wenn auf den Etiketten steht „HONIG AUS NICHT EU-LÄNDERN“.

Menschenwohl: Im Jahr 2006 wanderte ein Braunbär ins bayrische Graswangtal ein, den man den Namen Bruno gegeben hatte. Die Naturschützer waren begeistert, seit der Ausrottung, im Jahr 1834, wieder ein Braunbär im bayrischen Wald und die Aussage: „Der tut doch keinem etwas“. Darauf eine Sennerin, die wohnen auch auf der anderen Talseite und haben keine Kinder. Meine Kinder müssen auf den Schulweg an das Waldgebiet vorbeigehen, indem der Bär gesehen wurde. Ein vom Ministerium beauftragtes Sicherheitsteam erschoss den Bären. Resümee Braunbär: Dieser Fall verdeutlicht, wie gefährlich auch Naturschützer sein können, wenn sie weit entfernt, von der Gefahr wohnen. Aber die größte Gefahr geht von den Tierfilmern aus. Die Filme zeigen, nicht nur die Tierwelt, sondern sie zeigen den Filmer selbst, wie er 3 m neben dem Bären mit der Kamera steht und sie beim Fischfang filmt, um zu dokumentieren, ich kenne das Verhalten und die Reaktion der Tiere genau. Die kanadische Stiftung „B. C. Conservation Foundation berichtet, dass in Kanada und in den USA jährlich durchschnittlich 700 Schwarzbären und 35 Grizzlys getötet werden, weil sie eine Gefahr für den Menschen sind. Tierfilmer die suggerieren, vom Verhalten der Bären geht keine Gefahr aus, ist nach unserer Meinung, eine Verniedlichung der Tierwelt und eine allgemein gefährliche Tat. Dass es auch andere Meinungen gibt, zeigt, dass diese Taten noch mit einem Verdienstorden belohnt werden.

In diesem Zusammenhang fällt uns einen eigenen Fall ein, wie man Vorurteile besitzt, ohne darüber nachzudenken. Bei einer Naturexkursion durch Kanada lernten wir einen Kanadischen Holzfäller kennen. Wir erfuhren, dass er auch Robben jagt. Wir als Umweltschützer, machten ihm den Vorwurf, muss man den Robben töten. Die einfache Antwort: Im Sommer arbeitet er als Holzfäller und im Winter ist er Arbeitslos. Würdet Ihr die Robben leben lassen und dann selbst verhungern? In diesem Zusammenhang ist uns klar geworden, dass es vom Feldherrnhügel leicht ist, große Reden zu schwingen.

Das Wasser (N11) (N12) (N13) (N15) (N25)

In Deutschland sind die beiden großen Flüsse, Rhein und Elbe, wieder sauber, das man wieder unbedenklich darin schwimmen kann. Hier hat der Gesetzgeber, die Forderungen der Umweltschützer aufgenommen und moderne Kläranlagen gesetzlich verordnet. Hingegen ist in einigen Regionen von Deutschland, das Grundwasser, durch die Landwirtschaft (Gülle, Jauche), mit Nitrit stark belastet. Größtenteils wird in Deutschland, das Trinkwasser aus Grundwasser hergestellt und der maximale Wert darf 50 Milligramm Nitrit, pro Liter nicht überschreiten. Für Säuglinge ist Nitrit sehr gefährlich. Sie bilden zu wenige Enzyme, um die Umwandlung des Blutfarbstoffes (Hämoglobin) durch Nitrit, rückgängig zu machen und verhindert den Sauerstoff von der Lunge, über das Blut, zum Gewebe zu transportieren. Deshalb sollten Säuglinge, bei einer Darm-Infektion kein Gemüse, insbesondere Spinat, essen. Das Nitrat im Gemüse, kann sich durch Bakterien, in Nitrit umwandeln.

Nitrat: Die Salze und Ester der Salpetersäure sind für den Erwachsenen unbedenklich und ist für die meisten Pflanzen ein lebenswichtiger Nährstoff. Im Körper wird gelegentlich, Nitrat in Nitrit umgewandelt und für Erwachsenen, die Gesund sind, ist nichts zu befürchten. Wenn Atemnot eintritt oder blaue Hautstellen auftreten, sollte man sofort den Arzt aufsuchen. In Verbindung mit organischen Verbindungen (Amine) kann Nitrat zu Nitrit werden. Bei Tierversuchen, haben Wissenschaftler festgestellt, dass sie krebserregend sind. Es ist aber noch nicht bewiesen, dass das auch bei den Menschen ein Risiko bedeutet. Aufgrund dieser Versuche, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin, große Mengen von Nitrat nur kurzfristig einzunehmen.

Wasser, weltweit: Für das Überleben der Natur sind Feuchtgebiete, Seen, Flüsse und Grundwasser, lebenswichtig. Durch diese Ressourcen ist die Versorgung von Trinkwasser möglich. Die wachsende Versiegelung der Naturfläche und damit das Ableiten des Oberflächenwassers in den Abwasserkanal und weiter in den Fluss, lässt den Grundwasserspiegel sinken. Viele Städte entgegnen diese Umweltzerstörung, indem sie Abgaben für Gebäude erheben, die nicht das Oberflächenwasser auf ihr Grundstück versickern lassen. Das Grundwasser wird ebenso durch Feuchtgebiete gesichert. Laut Schätzungen der Vereinten Nationen gibt es weltweit etwa 12,8 Mill. Km² Feuchtgebiete und diese nehmen kontinuierlich Jahr für Jahr ab. Der Aralsee ist das bekannteste Beispiel, für eine Katastrophe, die durch Menschenhand verursacht wurde. 1960 betrug die Wasserfläche 70.000 km² und heute ist sie 5.000 km², somit ist innerhalb von 60 Jahren, die Wasserfläche um 93 % geschrumpft. Ein weiteres Beispiel ist das Tote Meer. Seit 30 Jahren sinkt der Wasserspiegel pro Jahr um etwa 1 m und die Wasserfläche ist um 30 % geschrumpft und ebenfalls durch Menschenhand erzeugt.

Resümee: Es gibt viele Rettungspläne, aber nur eine Lösung, und die heißt, massenhaft Wald anpflanzen. Wald ist ein Magnet für Regen und somit ein Wasserspeicher und durch die Wasserverdunstung durch die Blätter, ein feuchtes Klima erzeugt. Ferner wird im Jahr über eine Tonne Staub gefiltert, mit der auch enorme Nährstoffe festgehalten werden.

Die Überfischung der Meere: (N13) (N22) (N25)

Der technische Fortschritt, riesengroße Fangschiffe die bereits den Fisch an Bord verarbeiten, eine Peilung durch Sonargeräte und vom Satelliten gesteuertes Fischschwarm Findungsgeräte, die eine metergenaue Befischung ermöglicht, vernichten die Fischschwärme. Des Weiteren, werden heute Netze ausgelegt, die bis zu einer Tiefe von 2000 m reichen. Diese Netze können keine Rücksicht auf die Natur nehmen und insbesondere, nicht auf Fischarten, die vor der Ausrottung stehen. Ferner wird der Beifang, den die Fischfabrik an Bord nicht bearbeiten kann, einfach ins Meer entsorgt. Wissenschaftler schätzen, dass etwa 1/3 vom Fang, Tod ins Meer zurückkommt. Die Netze werden über den Meeresgrund gezogen und zerstören jegliche Flora und Fauna und somit das Ökosystem am Meeresgrund, insbesondere Korallenriffe und Seegraswiesen, indem sich die Jungfische verstecken können. Das entscheidende, sind aber die Fangquoten, wenn im Jahr 1950 noch 10 Mill. Tonnen aus dem Meer gefischt werden, sind es heute über 100 Mill. Tonnen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm und meldet, dass 1/3 der Fischbestände an die biologische Grenze gefischt werden und 2/3 der Fischarten sind völlig erschöpft.

Resümee: Nach Berechnungen der UN ist spätestens 2050 die kommerzielle Fischerei nicht mehr möglich. Einige Staaten haben die Gefahr erkannt, so haben Australien und Neuseeland Schutzgebiete eingerichtet und haben das Fischen in der Tiefsee verboten oder zumindest die Grundschleppnetze verboten. Die EU hat 2013 beschlossen, dass der Beifang von 30 % auf 5 % gesenkt wird. Ferner sollen bis 2020 die Fischarten, so zahlreich wieder vorkommen, dass ein langfristiges Überleben gesichert ist. Das Hamburger Thünen-Institut hat ermittelt, dass in der Nordsee, sich die Bestände der Scholle, der Hering und vom Seelachs, sich erholt haben.

Strom aus Windkraftanlagen (N9) (N19) (N22)

Die Stromerzeugung durch Windkraft, spielt in der Energiewende eine bedeutende Rolle. Aus wirtschaftlichen Gründen dürfte es eine andere Form der Stromerzeugung nicht geben. Der Energieträger (Wind) steht kostenlos und unbegrenzt zur Verfügung. Mit einem Generator wird die mechanisch drehende Energie in Strom umgewandelt. Nach 3 bis 7 Monaten haben sich die Betriebs-, Herstellungs- und Entsorgungskosten amortisiert. Hingegen die konventionellen Energieerzeuger (Kohle, Öl, Gas, Atomstrom) amortisieren sich nie, weil immer mehr Energie in Form von Brennstoffen eingesetzt werden muss, als man als Nutzenergie erhält.

Entwicklung: In den 1990er Jahren wurden verstärkt in Deutschland Windräder aufgestellt, insbesondere an den windreichen Küstenregionen. Durch die moderne Weiterentwicklung von hohen Anlagen, besteht die Möglichkeit, sie in Waldflächen zu installieren. Die entwickelten großen Rotorblätter ergab auch eine wirtschaftliche Aufstellung im Innland. Eine Neuerung (Pepowering), ist das Ersetzen einer Anlage, durch eine leistungsstärkere Anlage, es bedeutet eine Leistungssteigerung, ohne zusätzliche Flächen zu belegen. Zur Zeit sind rund 27.000 Onshore-Anlagen an Land und 1.300 Offshore-Anlagen im Meer.    

Planung und Genehmigung: Windenergieanlagen können gemäß dem Baugesetzbuch (BauGB) im Außenbereich von bebauten Ortsteilen errichtet werden, wenn der vorgeschriebene Abstand (400-600 m) von der bebauten Fläche eingehalten wird. Die Anlagen die höher als 50 m sind, müssen nach dem Bundes-Immissionsgesetz genehmigt werden und die kleineren Anlagen nach dem jeweiligen Baurecht des Standortes.

Beeinträchtigung des Menschen: In früherer Zeit war der bewegte Schatten der Flügel und Lichtrefflektionen (Diskoeffekt) für nahe stehende Häuser ein Problem. Heute sind Flügelblätter mit einem nicht reflektierenden Farbanstrich versehen und der Abstand von den Häusern ist heute so weit, dass keine Beeinträchtigung mehr entsteht. Das frühere störende Summen von Rotor und Flügeln ist durch die Weiterentwicklung deutlich reduziert worden. Ferner ist über die Lärmemissionen eine Vorschrift (TA Lärm) erlassen worden. Die Gefahr der Vereisung hat man gebannt, indem die Flügel beheizt werden, bzw. bei Vereisung wird eine automatische Abschaltung vorgenommen.

Beeinträchtigung von Natur und Landschaft: Jedes Bauwerk in der Natur, ist ein Eingriff in die Natur und Landschaft. Deshalb sollte ein Windpark, vorhandene Straßen nutzen, damit so wenig wie möglich Bäume gefällt werden müssen. Die meisten Tierarten werden durch den Windpark nicht gestört. Einige Vögel, insbesondere die Fledermaus und den Greifvögeln, werden extrem durch die drehenden Flügel gestört. Dies ist, gemäß Untersuchungen kein Problem, die Tiere suchen sich ein anderes Jagdrevier.

Windparks auf See (Offshore): Die Stromgewinnung auf dem Meer ist effektiver. Nicht nur das der Wind stärker bläst, er ist auch kontinuierlicher. Jedoch die Verankerung der Fundamente, ist bei großen Meerestiefen sehr aufwendig. Weiterhin fordern das Salzwasser, die Windgeschwindigkeiten und der hohe Wellengang, an die Technik hohe Anforderungen. So wie im Wald ein Eingriff in die Natur ist, so ist auch bei der Offshore ein Eingriff in die Unterwasserwelt. Aus Erfahrung kann man sagen (versenkte Schiffe), dass die Fundamente und Stäbe eine schönere Unterwasserwelt schafft als vorher, insbesondere in der Nordsee. Die Bundesregierung plant bis 2030 Windparks mit 25 Gigawatt installierter Leistung.

Der Fleischkonsum: (N14) (N20) (N21) (N23) (N25)

Allgemeines: In Deutschland wird pro Kopf/Jahr 60 kg Fleisch verzehrt. Wenn man Tierfutter noch dazurechnet, liegt der Fleischverbrauch im Jahr bei 85 Kg. Weltweit, liegt gemäß den Vereinten Nationen (FAO), der Verbrauch pro Kopf/Jahr bei 43,2 Kg und steigt jedes Jahr kontinuierlich. Hierzu muss erwähnt werden, im Jahr 1800 lebten etwa 1 Milliarden Menschen auf der Erde und heute sind es fast 8 Milliarden. In Australien mit 116 Kg und in den USA mit 115 Kg, ist heute der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch am höchsten. Eine Tendenz ist an dem Fleischverbrauch abzusehen, wenn der Wohlstand eines Landes steigt, wächst auch der Fleischverzehr.

Massentierhaltung: Die Erzeugung von Tierprodukten produziert weit mehr Treibhausgase als die Herstellung von pflanzlicher Nahrung. Ferner werden für das Weideland und Anbau von Tierfutter, Regenwälder zerstört. Ebenso ist aus wissenschaftlichen Studien zu entnehmen, dass zu viel Fleischverzehr für den Menschen schädlich ist. In Deutschland steigt jährlich die Landwirtschaftsfläche, für den Anbau von Futterpflanzen, die zur Zeit 2/3 von der gesamten Fläche bedeckt. Die Fläche für die Nahrungsmittel beläuft sich auf 1/3 der Anbaufläche. Hier geht der Trend in die falsche Richtung und die Umwelt wird immer mehr geschädigt. Immer mehr Weidevieh wird im Stall gehalten und mit sogenanntem Kraftfutter wie Weizen, Soja und Mais zugefüttert und nur damit sie schneller wachsen. Einen weiteren Minus-Effekt für die Umwelt, ein Großteil des Kraftfutters kommt aus Südamerika, insbesondere die Soja.

Um 1.000 Kcal Ernährung herzustellen ist der Bedarf an Weidefläche: Rindfleisch 13,7 m², Schweinefleisch 4 m², Hühnerfleisch 2,6 m² und Brot 0,9 m². Bei Gemüse und Getreide wird eine Landfläche benötigt um 1.000 Kcal zu erzeugen: Quelle: www.presseportal.de

Mais      0,3 m²           Möhren           0,4 m²          Kartoffeln           0,4 m²   

Weizen 0,4 m²           Dicke Bohnen 0,5 m²         Stangenbohnen 0,6 m²

Erbsen  0,7 m²           Soja                  1,4 m²         Linsen                 1,6 m²

Der Tagesbedarf eines Menschen beträgt 2.700 Kcal. Das bedeutet, dass man 36,99 m² Weidefläche mit einer Rinderhaltung braucht, um einen Menschen am Tag zu ernähren. Wenn diese Weidefläche als Gartenfläche umgestaltet würde, können von dieser Fläche 9 Menschen (Linsen) und bis 45 Menschen (Mais), ernährt werden.

Wasserverbrauch: Der größte Süßwasserverbrauch weltweit, mit 70 %, wird durch die Landwirtschaft erzeugt. Für 1 Kilogramm Rindfleisch herzustellen benötigt man etwa 15.490 Liter Wasser. In diesem Wert ist auch das Kraftfutter mit berücksichtigt, das ohne Wasser nicht wachsen würde. Die folgende Tabelle zeigt den Wasserverbrauch (in Liter) für den Anbau von Lebensmittel, pro Kilogramm: Quelle: www.presseportal.de

Kakao      27.000        Röstkaffee  21.000             Rindfleisch         15.490

Nüsse         5.000        Hirse              5.000              Schweinefleisch  4.730

Geflügel     4.000        Reis                3.470             Eier                       3.300

Kokosnuss 2.500       Sojabohnen  2.050             Avocado               1.500

Spargel      1.470        Weizen          1.410             Gerste                  1.300

Bananen       940        Pfirsiche           910             Mais                         900

Apfel             700         Milch                 600             Zitrone                    360

Gurken         350         Zwiebeln           280             Erdbeeren               280

Salat             240         Kartoffeln         210             Tomaten                 110

Resümee: Das Umweltbundesamt und der Tierschutz fordern, dass Fleisch höher besteuert wird und die Mehrwertsteuer sollte von 7 % auf 19 % angehoben werden. Eine Verteuerung ist Sinnvoll, aber sie sollte über einen längeren Zeitraum, langsam und kontinuierlich gesteigert werden. Der größte Teil der Herstellung von Fleisch und von Futtermitteln wird in Schwellen- und Entwicklungsländern erzeugt. Wenn eine drastische Anhebung des Fleischpreises erfolgt, wird man mit größter Wahrscheinlichkeit, in diesen Ländern Unruhen bzw. Revolutionen erzeugen. Ein weiteres Problem das Aufbringen der Gülle auf die Felder. Die enthaltenen Rückstände von Antibiotika gelangen so ins Grundwasser. Bei der Stickstoffdüngung erhält der Boden Nitrit, das jedoch durch die  Gülle sich in Nitrat umwandelt und so ins Grundwasser gelangt, oder es entweicht als Ammoniak und Lachgas in die Luft. Die klimaschädlichsten Gase sind Lachgas und Methan (CH4). Die Produktion von Methan (CH4) entsteht größtenteils aus der Rinderhaltung, darunter sind Milchkühe die ergiebigsten Methan (CH4) Erzeuger. In Deutschland ging von 1990 bis heute der Methanausstoß (CH4) vom Vieh über 50 % zurück und zwar von 4,8 Mill. Tonnen auf 2,2 Mill. Tonnen. Weltweit liegt der Ausstoß von Methan (CH4) beim Vieh, auf etwa 37 %. Die restlichen 63 % Methan (CH4) Quellen sind schwierig zu ermitteln, wobei die Moore und Fracking wohl die meisten Abgaben an Methan (CH4) erzeugen. Methan (CH4) ist 25 Mal klimaschädlicher als CO2, und die chemische Reaktion in der Stratosphäre, Bildung von Wasserdampf, verstärkt den Treibhauseffekt.

Berechnungsgrundlage und Nachweis: 2. Kapitel

(N1)-www.aerzteblatt. de —– (N2)-www.blauer-engel.de

(N3)-www.deutschlandfunk.de —– (N4)-www.dkfz.de

(N5)-www.faz.net —– (N6)-www.fragonard.com

(N7)-www.greenpeace,de —– (N8)-www.hobby-aegyptologen.de

(N9)-www.ingenieur.de —– (N10)-www.lungenaerzte-im-netz.de

(N11)-www.nabu.de —– (N12)-oxfam.de

 (N13)-www.planet-wissen.de —– (N14)-www.presseportal.de

(N15)-www.quarks.de —– (N16)-www.regenwald.org

(N17)-www.scinexx.de —– (N18)-www.svz.de 

(N19)-www.swr.de —– (N20)-www.umweltbundesamt.de

(N21)www.umwelt-im-unterricht.de (N22)www.verbraucherzentrale.de

(N23)-ww.welt.de —– N24)-www.weltagrarbericht.de

(N25)-www.welthungerhilfe.de —– (N26) —- www.wwf.de

(N27)-www.zdf.de

3. Kapitel: Die Kraftfahrtzeuge – PKW – LKW

Runderneuerte Reifen: (N1) (N2) (N4) (N5) (N10) (N11) (N12) (N15) (N18)

Enorme ökologische und wirtschaftliche Aspekte und deshalb eine Entlastung für die Umwelt, steckt im runderneuerten Reifen. Etwa 50 % der Kosten, kann bei einem Einkauf gespart werden. Außerdem spart die Herstellung, 70 Prozent Energie, 80 % Erdöl, sowie 70–80 % Naturkautschuk und trotzdem ist das umweltfreundliche Handeln in Deutschland nicht gefragt. Im Rennsport verwendet man runderneuerte Reifen, die über 300 km/h standhalten müssen. Die Vorurteile sind so groß, dass nur 5 % der PKW-Reifen in Deutschland runderneuert sind. Bei den LKW- und Flugzeug-Reifen, sind es über 50 %.

Resümee: Die frühere DDR ist ein schönes Beispiel für umweltfreundliches Verhalten. Aber nicht durch den ökologischen Gedanken, sondern durch die Devisenknappheit wurden Pkws über 60 % und beim LKW über 80 % mit Recycling-Reifen bestückt. Es steckt Lebensgefahr in den verschiedenartigen Karkassen bei der Bestückung von 4 Reifen am Auto, insbesondere bei der Bestellung aus dem Internet. Hier ist der politische Wille gefordert und eine Norm muss nicht nur die Herstellungskriterien der Decke festlegen, sondern auch die wieder verwendbare Karkasse und die ist das tragende Gerüst der Gummireifen. Die unterschiedlichen Hersteller-Karkassen haben immer ein unterschiedliches Fahrverhalten. Die Normung könnte man lösen, indem in der Karkasse ein Chip des Herstellers, mit den jeweiligen Daten, implantiert wird. Ein ökologischer Aspekt erzeugt den steigenden Bedarf an Naturkautschuk, es müssen dafür Urwälder weichen. Ferner wird unterhalb der Bäume das Unkraut mit Herbiziden vernichtet, die bei uns verboten sind.

Benziner mit Direkteinspritzung (N6) (N8) (N9)

Schweitzer Forscher (Empa) haben moderne Benziner mit Direkteinspritzung, im Jahr 2017, auf Schadstoffe untersucht. Die Empa ist ein Forschungsinstitut in der Schweiz. Sie haben die Direkteinspritzer von folgenden Firmen untersucht: Mitsubishi (Euro-3), VW Golf (Euro-4 + 6), Volvo (Euro-5), Opel (Euro-5), Citroen (Euro-6). Im Vergleich zu dem Benziner mit Direkteinspritzer wurde ein Peugeot Diesel (Euro-5) untersucht. Die Empa ermittelte, dass der Diesel am saubersten war und die getesteten Benziner bis zu 100-mal mehr feine Rußpartikel ausstoßen und das ist bis 15 Mal mehr, wie ein alter Diesel vor 15 Jahren. Dazu kommt noch das krebserregende Benzo(a)pyren, dass bei den Zigarettenrauchern für den Lungenkrebs verantwortlich ist. Bei den getesteten Benziner liegt der Ausstoß bis zu 1.700 fache über den Grenzwert, gegenüber dem getesteten Diesel.

Resümee: Es geben 4 Gründe warum man einen Diesel fahren sollte und der Benziner mit Direkteinspeisung verboten werden sollte. 1) Die Messung der Rußpartikel ergab, dass der Diesel mit Abstand der sauberste war und die Benziner 10- bis 100 Mal mehr Rußpartikel ausgestoßen haben. 2) Der EU-Luftgrenzwert (1 ng Benzo(a)pyren/m³) für die krebserregenden Schadstoffe, ist beim geprüften Diesel mit Partikelfilter, 45 Mal so hoch. Bei den geprüften Benzinern wurde dieser Wert 750 bis 1.700 Mal so hoch gemessen. 3) Pro gefahrenen Kilometer, verbraucht der Diesel 25 % weniger Treibstoff und erzeugt somit auch weniger Abgase. 4) Der Dieselmotor ist der wirtschaftlichste Motor und es ist keine Seltenheit, dass bei Auto-Motoren, über 1 Mill. Kilometer gefahren wird, ohne eine Werkstatt besucht zu haben. Aus diesen Gründen sollte die Lobby des Rennsports Gegenwehr bekommen. Es würden auch die Rennen in der Stadt, mit einem lahmen Diesel, uninteressant werden.

Berechnungsgrundlage und Nachweis: 3. Kapitel

(N1)-www.ace.de  —– (N2)-www.acv.de

(N3)-www.aerzteblatt.de —– (N4)-www.avd.de                            

(N5)-www.br.de —– (N6)-www.empa.ch

(N7)-www.greenpeace,de —– (N8)-www.ingenieur.de

(N9)-www.lungenaerzte-im-netz.de —– (N10)-www.nabu.de

(N11)-oxfam.de —– (N12)-www.planet-wissen.de

(N13)-www.quarks.de —– (N14)-www.scinexx.de

(N15)-www.umweltbundesamt.de –(N16)-www.umwelt-im-unterricht.de

(N17)-ww.verbraucherzentrale.de —– (N18)-www.welt.de

(N19)-www.zdf.de