Band 6 „ÄGYPTOMANIE II“

ISBN 978-3-982161181 – Autor – ARNOLD LAMM

Dieses Buch ist ein Bildband einer Biografie mit Hardcover und Fadenheftung (1,7 Kg schwer), 224 Seiten glänzend, DIN A4, mit ca. 570 Bildern davon 460 Stück 4-farbig, Cover glänzend kratzfest.

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Kosten: EUR 40,00, das Buch wird kostenlos mit Hermes verschickt.

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Verursacher der Ägyptomanie war die zwei seitige Hand geschriebene Rezension über die ersten Pyramiden-Bände, von Frau Prof. Dr. Emma Brunner-Traut (†), Ägyptologin und emeritierte Dozentin an der Universität Tübingen.

Hier ein Auszug aus dieser Rezension:

„[…] doch jetzt schon zeigt es sich, welche ungeheuerliche Leistung hinter ihrem Werk steht. Welche Begeisterung, welche Hingabe, welcher Einsatz, wie viel Fantasie, wissenschaftliche Kenntnis, Organisationsbegabung und auch technische Leistung ganz abgesehen von den erforderlichen Reisen nötig waren, um dies ihr Werk zu schaffen. Dabei ist der Kostenaufwand nicht einmal erwähnt. Nicht allein Liebhaber, auch Fachleute werden ihren Nutzen daraus ziehen. Außer ihrem Werk gibt es kein vergleichbares Handbuch, das unter den verschiedensten Gesichtspunkten einen Überblick über den ägyptischen Pyramidenbau bietet. Und mit welch akribischer Sorgfalt sind die Zeichnungen ausgeführt! Wirklich ein Musterexemplar! Wem die Bauten selbst keinen Eindruck gemacht haben sollten, der wird durch Ihre Dokumentation zweifellos sein Versäumnis erkennen. Das Buch ist mit großer Liebe und sehr sorgsam gemacht. Für jeden Ägypten Freund und Hobby-Ägyptologen sowie Architekten stellt es eine großartige Fundgrube dar, die übersichtlich und bequem die Forschungsergebnisse zusammenstellt und höchst willkommen die Pläne und zugehörigen Abbildungen bietet. Deshalb ist das Buch zweifellos auch für Studenten der Ägyptologie nützlich, für schnelle Übersicht und Kurzinformation; insbesondere studentische Anfänger werden dieses Buch als Einführung in Sinn, Anlage, geschichtliche Einbettung sowie Problematik der Bauten dankbar begrüßen. Ich kann das Buch daher nur bestens empfehlen und wünsche ihm den verdienten Erfolg […].“

Der Großteil des Buches berichtet über die Ägyptologie und unsere Entdeckungen (Königsmumie in Kanada, Rampe am Gisa-Plateau, Pyramide an der Cheops-Pyramide, Versuch der Steinsprengung mit Holzkeile, Einsturzursache im Vorraum der Sahure-Pyramide, irreführende Gänge in 8 Pyramiden u. v. m.).

Die Entdeckung einer Königsmumie in Kanada & Rampe am Gisa-Plateau

Bild links: Wir haben nicht nur Zeugnisse der ägyptischen Kultur vor Ort besucht, sondern auch weltweit fast alle ägyptischen Museen besucht. Auf einer Rundreise 1991 durch den Osten der USA besuchten wir die Niagara Fälle. Durch Zufall entdeckten wir die Mumie. Weil wir noch Zeit hatten, ehe der Bus uns abholte, gingen wir in das Niagara Falls Museum. Es ist kein ägyptisches Museum, sondern ein Panoptikum mit Kunstwerken aller Art. Wir waren erstaunt, dass in einem kleinen Raum auch ägyptische Mumien ausgestellt waren. Darunter befand sich zu unserer Überraschung eine unbekannte Mumie mit hohlen Fäusten und abstehenden Daumen. In diesen Händen steckten ursprünglich die Herrschersymbole, der Wedel und das Zepter. Diese hohlen Fäuste und dazu die abstehenden Daumen findet man nur bei ägyptischen Königsmumien. Dass es sich um eine Königsmumie handelte, wurde von dem Ägyptologen Dr. Zahi Hawass später bestätigt und die Mumie nach zähen Verhandlungen 2003 nach Ägypten überführt. Untersuchungen haben inzwischen gezeigt, dass es sich hierbei tatsächlich um die Königsmumie Ramses I. handelt.

Bild rechts: Die Behauptung, dass es am nördlichen Hang eine Transportrampe (3) gegeben haben muss, ist eine einfache Schlussfolgerung. Auf der Ost Rampe (5) wurde der Aufweg zum Opfertempel errichtet und stand somit für den Material- und Trinkwassertransport nicht mehr zur Verfügung. Weil der Transport von der Nord- zur Südseite durch den Aufweg versperrt worden ist, wurde unter dem Aufweg ein Transporttunnel (4) in den Felsen geschlagen. Dieser liegt nur wenige Meter entfernt vom Steilhang des Plateaus. Schlussfolgernd ergibt sich daraus die These, dass im Hangschutt, an dieser Stelle, eine Transportrampe (3) im Hangbereich liegen muss. An der vermuteten Stelle wurde tatsächlich eine Transportrampe gefunden, nachdem wir unsere Vermutung Herrn Dr. Zahi Hawass mitgeteilt hatten.

Neue Pyramide an der Ost-Seite der Cheops-Pyramide entdeckt

Bild – Cheops Ost-Nekropole: Blick von der Cheops-Pyramide, als wir die Pyramide noch nicht entdeckt hatten (1) Neue Pyramide, quadratischer Grundriss ist immer eine Pyramide (2) Trial Passage (3) 2. Transportrampe-Nord-Rampe 4) Transporttunnel unter dem Aufweg-Fundament 5) Hier stand die 1. Transportrampe-Ost-Rampe 6) Hier stand der Taltempel und davor war der Hafen. Bild: Hobby-aegyptologen.de.

Bei der Überprüfung von Fotos, die von der Cheops-Pyramide herab in Richtung Ost-Nekropole gemacht wurden, war die Überraschung groß, als wir in einem erst kurz zuvor von Schutt befreitem Gebiet eine dabei freigelegte, bisher nicht bekannte Pyramide (Abb. 1, schwarzes Quadrat) entdeckten. Bei Überschreitung dieser Stelle sind die weißen Pyramiden-Fundamente nicht als solche erkennbar. Auch ließen sich die bereits freigelegten Blöcke von unten nicht als Pyramide deuten. Erst auf dem Luftbild vom Plateau der Cheops-Pyramide zeichnete sich das quadratische weiße Fundament der Pyramide deutlich ab. Der Grundriss einer Pyramide ist immer quadratisch (vgl. Abb. 1, schwarzes Quadrat), während jener einer Mastaba immer rechteckig ist. Deshalb lässt sich mit Gewissheit sagen, dass es sich hierbei um eine Pyramide handelt. Dies bestätigen auch die anschließenden Ausgrabungen, bei denen eine Pyramide mit Grabkammer und Pyramidion freigelegt wurde. Von einigen Fachleuten wird vermutet, dass es sich hierbei um das Südgrab (Kenotaph) von Cheops handelt. Nach unserer Meinung ist die Pyramide später errichtet worden und ein Südgrab an der Ostseite? Ferner wurden die Steine der Königinnen-Pyramiden für diese Pyramide verwendet. Außerdem wurde die Bootsgrube zwischen den Königinnen-Pyramiden eingepfercht.

Sprengversuch eines Steinquaders mit Holzkeilen

Bilder oben: In unserem ersten Band „Ägyptische Pyramiden“ wird die These aufgestellt, dass Gesteinsblöcke mit angefeuchteten Holzkeilen aus dem Felsen gesprengt wurden. Diese wurde anhand eines Versuches überprüft. Aus einem Steinbruch der Nordeifel nahe Aachen entstammt der für diesen Versuch ausgesuchte, 450 kg schwere Kalksteinblock. Die Ritz Probe mit einem Tropfen verdünnter Salzsäure, die beim Auftragen auf den Gesteinsblock mit der Bildung heftig sprudelnder Bläschen reagierte, bestätigte, dass es sich um einen Gesteinsblock aus Kalk (Calcit) handelt. Mittels Bohrgerät und Stahlmeißel wurden innerhalb von sechs Stunden vier Keillöcher in den Versuchsblock eingearbeitet. Die entsprechend der Loch Form gefertigten Holzkeile wurden mit einem schweren Vorschlaghammer in die Keillöcher getrieben und mit einer Wasser-Berieselungsanlage 5 Tage befeuchtet. Drei Sprengversuche mit Holzkeilen verschiedener Art (Zedern, Eichen und Buchenholz) wurden durchgeführt. Zur Anwendung kamen nur trockene Holzkeile, denen bei 100 °C die Restfeuchte entzogen wurde.

Ergebnis: Trotz eines geringeren Abstandes sowie einer tieferen Einkerbung der Keillöcher gegenüber den üblichen Maßen in den ägyptischen Steinbrüchen kam es nicht zu einer Spaltung des Blockes. Durch diesen Versuch erhielten wir zusätzlich die Erkenntnis, dass die Pyramidenbauer mit ihren Steinbeilen, auch unter Berücksichtigung des enormen Zeitaufwandes, die exakten Keillöcher niemals hätten herstellen können. Mit einem nachgegossenen Bronzemeißel wurde ein Bearbeitungsversuch durchgeführt, der nach 30 Minuten abgebrochen wurde, da der Meißel, ohne eine gravierende Bearbeitungsspur am Stein zu hinterlassen, abstumpfte. Wie die Versuchsbeschreibung zeigt, muss die Auffassung, nach der die Pyramidenbauer die Keiltechnik zum Sprengen der Blöcke gekannt hätten, widerlegt gelten. Bei unseren Nachforschungen haben wir bei keinem einzigen Pyramide-block Arbeitsspuren von halbfertigen Keillöchern entdecken können, die an den unbearbeiteten Blöcken jedoch vorhanden sein müssten. Die Spuren von Keillöchern an den losen Blöcken, die um die Gisa, Pyramiden herumliegen, haben mittelalterliche Steinräuber hinterlassen bzw. stammen aus jüngster Zeit, als die Pyramiden als Steinbruch für die Errichtung von Bauten in Kairo benutzt wurden.

Einsturzursache im Vorraum der Sahure-Pyramide entdeckt.

Im Haupt-Mauerwerk der Pyramide wurden große Hohlräume für den Bau der Grabkammer freigelassen. Nach Fertigstellung der Grabkammer wurde der Bereich zwischen Haupt-Mauerwerk und Wänden der Grabkammer mit kleinen Reststeinen ausgefüllt. Da der Vorraum bei der Freilegung mit Geröll gefüllt war, lag zunächst die Vermutung nahe, dass der Druck der kleinen Steine die Decke zum Einsturz brachte. Nachdem in dem kleinen Hohlraum ein Teil des Gerölls entfernt wurde, konnten wir erkennen, dass es sich hierbei um Schäden handelt, die durch Steinräuber verursacht worden sind. Sie hatten die Wände der Kammern von innen her abgebaut da diese fehlten. Die Deckenbalken der Kammer sind dreifach übereinander geschichtet. Die unterste Schicht der Deckenbalken ist komplett, die zweite Abdeckung teilweise eingebrochen. Die dritten und obersten Deckenbalken sind komplett erhalten. Folglich konnten die kleinen Ausfüllsteine, die oberhalb der Deckenbalken liegen, die Decke der Vorkammer nicht eingedrückt haben. Beim Beseitigen vom Innenschutt sahen wir, dass ein Teil der Seitenwände fehlte.

Geheime und irreführende Gänge in 8 Pyramiden

Altes Reich (2685-2180 v. Chr.)

Die Pyramiden des Alten Reiches hatten keine geheimen Gangsysteme oder versteckten Grabkammern. Mit großer Wahrscheinlichkeit kann man vermuten, dass in jener Zeit noch keine oder nur wenige Grabräuber versuchten, in die Pyramiden einzudringen. Somit bestand auch keine Notwendigkeit, Geheimgänge zu errichten. Dies änderte sich erst im Mittleren Reich. Deshalb kann man annehmen, dass Verriegelungsblöcke und Fallsteine allein zur Abschirmung böser Geister gedacht waren. Dies setzte voraus, dass jegliche Gänge, die für die Kulthandlung nicht benötigt wurden, einen Verschlussstein erhielten. So wurden die noch so kleinsten Gänge, wie zum Beispiel die unteren, 20 x 20 cm kleinen Seelengänge der Cheops-Pyramide, mit einem Verschlussstein versehen. Auch das unter der Pyramide liegende unfertige Schachtgrab wurde zwischen Schacht und Felsengrotte zugemauert, um das Eindringen der bösen Geister aus diesem unfertigen Grab zu vermeiden. Der Schacht wurde von den Priestern als Durchgang benötigt, nachdem die Pyramide durch sie von innen verschlossen wurde. Im Alten Reich war es unvorstellbar, dass die Pyramide als Jenseitspalast des Pharaos geplündert wurde. Das Bauwerk war keine Erinnerungsstätte, sondern diente einzig dazu, das Fortleben des Königs zu gewährleisten, um seine aus dem Jenseits wirkenden Kräfte zum Segen des Volkes nutzbar zu machen. Somit waren die Pyramide und der Pyramidenbezirk religiös notwendig, um den Fortbestand des Volkes zu sichern und um Katastrophen abzuwenden. Der Pharao war Gott und Bindeglied zwischen Erde und Himmel, der Garant dafür, dass die Schöpfung sich immer wieder erneuert. In der Vorstellung der damaligen Menschen bedeutet dies, dass die Sonne jeden Morgen aus dem Totenreich zurückkehrt und die Nilschwemme alljährlich zu einer bestimmten Zeit wieder einsetzt. Nach den Vorstellungen der Ägypter senkte sich das Land ins Wasser ab, um dann wieder als fruchtbare Erde aus dem Wasser hervorkommen.

Mittleres Reich (2060-1785 v. Chr.)

Zwischen dem Alten und dem Mittleren Reich lag die 1. Zwischenzeit. In dieser 120-jährigen chaotischen und mit Bürgerkrieg verbundenen Zeit wurden die Pyramiden wahrscheinlich aus Not vom Volk ausgeraubt. Nach den Wirren der Uneinigkeit kam es zur Reichseinigung, im Zuge dessen der Pharao mit seinen Untertanen zu einer Staatseinheit, dem Mittleren Reich, zusammenwuchs. Während dieser chaotischen Zeit veränderten sich im Mittleren Reich nicht nur manche Kultgegenstände, sondern auch das Kammer- und Gangsystem einiger Pyramiden.

Selbst erlebte Terror Anschläge in Ägypten

Da dieses Buch für die Vereinsjugend gedacht war, besteht ein besonderer Punkt der Fürsorge und hat mit der Ägyptologie nur indirekt zu tun. So sind wir der Meinung, dass in einem herrlichen Bildband, auch über das Negative berichtet werden sollte, dass uns bei den 45 Reisen durch Ägypten, Sudan, Israel und Jordanien widerfahren ist (Anschlag Hatschepsut-Tempel, Schuss auf den fahrenden Zug. Schüsse auf den fahrenden Verkehr, mehrere Anschläge auf unsere Hotels, Anschläge im Sinai und Jordanien, Ermordung von Polizisten in der Oase Faijum u. v. m.). Ebenso wird über tödliche Gefahren (Unfälle, Bakterien und Viren) aufmerksam gemacht, die uns begegnet sind.

Luxor: Wir reisten am 10.11.1997 nach Luxor, um den Hatschepsut-Tempel für die Erstellung eines Bildbandes zu vermessen und bildlich zu dokumentieren. Die letzten beiden Tage der Exkursion war für die Besichtigung der Oase Kharga vorgesehen. In dieser Oase wurde der größte koptische Friedhof „el Bagawat“, errichtet von den aus Alexandria Geflüchteten, die wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. In den über 260 entstandenen Kuppelgräbern wurden die schönsten Fresken ihrer Art gemalt, meist mit alttestamentlichen Szenen. Ferner ist in den Grabkapellen das erste christliche Kreuzzeichen (250 – 300 n. Chr.) dargestellt. Wir hatten die Idee, die Arbeiten im Hatschepsut-Tempel zu unterbrechen und den Geburtstag eines Mitgliedes (17.11) in der Oase Kharga zu feiern. Diese Änderung hat uns wahrscheinlich das Leben gerettet. Am 16.11.1997 ging es mit einer Fähre zum Westufer und einer Trekkingtour durch die Wüste zur 300 km westlich von Luxor entfernten Oase Kharga. Heute gibt es eine Brücke über den Nil, und eine geteerte Straße führt zur Oase. Nach der Besichtigungstour durch die Oase am 17.11.1997, feierten wir abends den Geburtstag. Während der Feier stürmte der Reiseführer in den Saal und berichtete, dass Terroristen heute im Hatschepsut-Tempel über 100 Menschen erschossen hätten. Als wir am anderen Tag wieder in Luxor ankamen, war der Tempel menschenleer, und wir erfuhren, dass 62 Personen Opfer des Anschlags geworden waren.

Berichte von Erlebnissen und Aktionen bevor uns die ÄGYPTOMANIE erfasste:

Bau eines Atombunkers für 25 Personen in einem 1-Familienhaus:

Es wird das Besondere mit Konstruktionszeichnungen und Erklärungen aufgezeigt, wie man einen 25 Personenbunker im eigenen Einfamilienhaus erstellt und dafür einen staatlichen Zuschuss erhält.

Umbau eines offenen Kamins in einen umweltfreundlichen Kachelofen:

Es wird mit zahlreichen Bildern und Berechnungsdetails dokumentiert, wie man in einem Wohnhaus, einen offenen Kamin in einem umweltfreundlichen Kachelofen umbaut, und zwar ein Kachelofen der besonderen Art. Er hat eine Integration von 4 Kachelofen-Arten in einem vereint, mit einer einmaligen Wärmeausnutzung. So erhält der Kachelofen einen Grundofen, bei dem der Grundofen eine Abgas-Verweil-Strecke besitzt. Die Feinstäube in den Abgasen werden mehrmals gezwungenermaßen nach unten geführt. In diesen Kammern setzt sich der im Abgasstrom enthaltene Feinstaub, da er schwerer ist als das Abgas. Die Kammern besitzen Reinigungsöffnungen, durch die der Feinstaub den Kammern jährlich entnommen werden kann. Das Schamott-Mauerwerk des Grundofens wurde durch eine verzinkte Blechummantelung abgedichtet, die das Schamott-Mauerwerk auch nach jahrelangem Gebrauch noch abdichtet. Ferner wurde der Kachelofen mit 2 Warmluftöfen ausgestattet. Die Heizungsrohre der Ölheizung werden durch den Brennraum der Feuerstelle geleitet. So wird nicht nur der Raum, in dem der Kachelofen steht, geheizt, sondern die Wärme wird in alle übrigen Heizkörper im Haus geleitet.

Berechnung der Altersrente:

Der Band 6 war für die Vereinsjugend gedacht. Der besondere Punkt der Fürsorge hat mit der Ägyptologie nur indirekt zu tun. Die Idee für das Mitteilungsbedürfnis kam uns in Ägypten, als wir bei Ausgrabungsarbeiten einen Gehilfen trafen (19 Jahre), der nicht bei der Ausgrabens-Leitung offiziell angemeldet war. Er hatte zwar freie Kost und Logis, vollzog aber die Arbeiten ehrenamtlich und ohne Gehalt. Des Weiteren machten wir bei einer Israel-Tour Bekanntschaft mit einem 20-jährigen Deutschen, der bereits zwei Jahre in einem Kibbuz ohne Entgelt arbeitete. Ferner haben jugendliche im Verein, nach dem Abitur, 2 Jahre als Au-pair in den USA gearbeitet oder haben in einer Farm in Afrika die Löwen im Gehege gefüttert. Das heißt, sie bezahlen nichts in die Deutsche Rentenkasse ein, die Monate werden nicht angerechnet und sind auch finanziell für die Rente verloren.

Da der Band 6 für die Vereinsjugend gedacht war, besteht ein besonderer Punkt der Fürsorge und hat mit der Ägyptologie nur indirekt zu tun. Die Idee für das Mitteilungsbedürfnis kam uns in Ägypten, als wir bei Ausgrabungsarbeiten einen Gehilfen trafen (19 Jahre), der nicht bei der Ausgrabungsleitung offiziell angemeldet war. Er hatte zwar freie Kost und Logis, vollzog aber die Arbeiten ehrenamtlich und ohne Gehalt. Des Weiteren machte wir bei einer Israel-Tour Bekanntschaft mit einem 20-jährigen Deutschen, der bereits zwei Jahre in einem Kibbuz ohne Entgelt arbeitete. Das heißt, sie bezahlen nichts in die Deutsche Rentenkasse ein, die Monate werden nicht angerechnet und sind auch finanziell für die Rente verloren.

Die Rentenformel: Die Rentenberechnung ist kompliziert, weil sie jeden persönlichen Lebenslauf berücksichtigt. Die individuelle Leistung des Einzelnen in einem solidarischen System steht dabei im Mittelpunkt. Die Rente ist eine beitragsbezogene Leistung. Wer länger als andere Beiträge eingezahlt hat, oder höhere Beiträge einzahlt, der wird später auch eine höhere Rente erhalten. Die Rente ist grundsätzlich dynamisch. Die Rentner nehmen damit an der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland teil. Eigene Anstrengungen und eine generationenübergreifende Solidargemeinschaft aller Versicherten, Arbeitgeber und Rentner bieten Schutz, Sicherheit und eine solide Grundlage im Alter.

Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × aktueller Rentenwert × Rentenartfaktor
Im Jahr 2018 bekommt man bei einem Brutto-Jahresgehalt von 37.873 EUR einen Punkt. Für einen Punkt bekommt man im Jahr 2018 eine monatliche Rente von 32,03 EUR Liegt das Jahresgehalt 10 % höher, so erhält man prozentual einen höheren Entgeltpunktwert, also (1,1 Punkte). Liegt allerdings das Jahresgehalt 10 % darunter, so erhält man dementsprechend prozentual 10 % weniger (0,9 Punkte). Die genauen Berechnungstabellen, bezogen auf das Brutto Jahresgehalt, ist nachfolgend aufgeführt (im Buch).

Durchschnittsentgelt: 37 873 EUR, aktueller Rentenwert seit 1. Juli 2018: 32,03 EUR
Diese sind entscheidend für die individuelle Rentenhöhe und die anderen Faktoren können für die grobe Berechnung vernachlässigt werden. Die Entgeltpunkte errechnen sich aus dem versicherten Brutto-Arbeitsentgelt was man im Jahr verdient. Im Jahr 2018 bekommt man bei einem Brutto-Jahresgehalt von 37.873 EUR einen Punkt. Für einen Punkt bekommt man im Jahr 2018 eine monatliche Rente von 32,03 EUR Liegt das Jahresgehalt 10 % höher, so erhält man prozentual einen höheren Entgeltpunktwert, also (1,1 Punkte). Liegt allerdings das Jahresgehalt 10 % darunter, so erhält man dementsprechend prozentual 10 % weniger (0,9 Punkte). Die genauen Berechnungstabellen, bezogen auf das Brutto Jahresgehalt, ist nachfolgend aufgeführt.

Arbeitnehmer und pflichtversicherte Selbständige, Beitragssatz: 18,6 %, vorläufiges
Durchschnittsentgelt: 37 873 EUR, aktueller Rentenwert seit 1. Juli 2018: 1 Punkt-32,03 EUR

Beispiel: Beschäftigter, der einen Mindestlohn von EUR 9,00/Std erhält
EUR 9,00/Std. x 8 Std./Tag x 250 Tage/Jahr = Einkommen EUR 18.000/Jahr

Nach der beigefügten Tabelle (im Buch) erhält er ca. 0,47 Punkte pro Jahr, das entspricht einer Rente von ca. 15,00 pro Monat. Wenn man annimmt, dass diese Person ohne Krankheit (bei Krankheit werden keine Rentenbeiträge eingezahlt) 40 Jahre arbeitet, erhält diese Person eine monatliche Rente von EUR 600,00. Hier müssen aber noch ca. 20 % Abgaben abgerechnet werden. Somit erhält er eine Rente von EUR 480,00 pro Monat. Wenn jemand einen Halbtagsjob (sogenannten EUR 450 Job, EUR 5400/Jahr) annimmt, bekommt er nach 40 Jahren Arbeit, brutto EUR 182,80 und somit netto ca. EUR 146,24 Rente im Monat. Bei der Mütterrente werden pauschal die Entgeltpunkte um einen zusätzlichen Punkt pro Kind erhöht. Somit erhält eine Mutter EUR ca. 64,06 Rente pro Monat für die Erziehung von zwei Kindern, die sie über 30 Jahre versorgt und betreut hat.

Modell – Cheops-Pyramide im Querschnitt: Das Foto entstand im WDR-Studio in Köln, bei der Aufnahme der Sendung Quarks & Co., für die unsere Pyramide leihweise zur Verfügung gestellt wurde.