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Band 10 „Die Entstehung des Christentums“

Von den ersten Staaten mit christlicher Staatsreligion – Armenien, 301 n. Chr. – Georgien, 337 n. Chr. – Äthiopien-Jemen, 351 n. Chr.. dem ersten Kruzifix (Kreuzigung Jesu, 890 n. Chr.), zu den 617 beschriebenen Klöstern bis in das Jahr 1500 n. Chr. und den antiken Kirchen und Klöstern in Vorderasien und am Nil. Als in Europa und Vorderasien noch kein einziges Kloster gab (erstes Kloster 361 n. Chr. Südfrankreich), wurden in Ägypten, Sudan und Äthiopien bereits über 100 Frauen- und Männer-Klöster errichtet. In Äthiopien bis heute ca. 500 Klöster.

ISBN 978-3-982161167 – Autor, Arnold LammUlm-Aachener Hobby-Ägyptologen

  • Auflage von 2020, hat 188 Seiten und ist mit 475 Bildern ausgestattet.
  • Kosten: EUR 40,00, wird kostenlos versichert mit Hermes verschickt.

Das Buch mit 188 Seiten und 480 Farbfotos zeigt den Weg des Christentums vom Anfang bis ins Jahr 1500 n. Chr. auf. Das Christentum, heute mit 2,3 Milliarden Gläubigen, ist aus dem Judentum hervorgegangen. Diese außergewöhnliche Geschichte wird in Symbiose mit einer sehr umfangreichen Bilddokumentation optisch untermauert.

Wenn Interesse besteht, kann eine Buchbeschreibung (Rezension) mit einem E-Mail angefordert werden.

Bilder-Cover Vorderseite:

Im Dorf Enghausen, im Landkreis Freising, befindet sich in einer kleinen Dorfkirche das älteste Kruzifix (Kreuzigung Jesu) der Welt. Die Radiokarbonmessung hat ergeben, dass es etwa aus dem Jahr 890 n. Chr. stammt. Vermutlich wurde dieses Kreuz in der Werkstatt der Mönche des in der Nähe liegenden Benediktinerklosters Moosburg, gefertigt. Nach der Fertigstellung breitete sich eine andere Glaubensvorstellung aus. Jesus muss als Leidender dargestellt werden. Ein lächelnder Jesus mit offenen Augen war nach der neuen Glaubensvorstellung nicht tragbar. In der nachfolgenden Zeit wird keine Darstellung von Jesus als Nichtleidender gefertigt. Das Enghausener Kruzifix ist nicht nur die erste, sondern die wohl auch einmalige Darstellung der Kreuzigung. Nach der Änderung des Anbindens ans Kreuz zum viermaligen Annageln, hat ein Künstler in späterer Zeit die Fußstütze, die Wundmale und das Schild INRI angebracht. Die Änderung der Beine ist deutlich zu sehen. Der Künstler, der die Nägel in Händen und Füßen zufügte, erkannte zu Recht, dass die Nägel im Fleisch keinen Menschen am Kreuz halten können und fügte aus diesem Grund zusätzlich eine Fußstütze hinzu. Bilder: Erzbischöfliches Ordinariat München, Hauptabteilung Kunst, Fotos: Achim Bunz

Bilder-Cover Rückseite, oben von links:

  • Das Anch-Symbol für die Wiedergeburt der alten Ägypter war das Grundelement für das christliche Kreuzsymbol.
  • Das römische Kreuz, das Anch-Zeichen gleichschenklig, schräge Schenkel und ohne Henkel
  • Das byzantinische Kreuz, der untere schräge Schenkel länger und ohne Henkel.
  • Ab dem 4. Jh. kam das Christusmonogramm PX als christliches Symbol dazu, abgeleitet von den beiden Anfangsbuchstaben Xpiotos Christos.
  • Das irische Kreuz.  
  • Das baskische Kreuz oder auch Lauburu Symbol genannt.

Bilder-Cover Rückseite, unten von links:

  • Das lateinische Kreuz oder Passions-Kreuz symbolisiert den Opfertod Jesu Christi
  • Das russische Kreuz ist ein Kreuz der russisch-orthodoxen Kirche 
  • Der Fisch war in den Katakomben in Rom das erste christliche Symbol.
  • Zusätzlich zum Fisch war der Anker eines der ersten christlichen Symbole, insbesondere auf den Grabsteinen. Bei zahlreichen christlichen Grabsteinen war der Anker mit dem Fisch dargestellt. Der Anker gibt Hoffnung und Gotteskraft, den Gläubigen zu halten.

Ausschnitt / 10. Zeittafel: Geschichte des Christentums

Einige Punkte, warum das Christentum so erfolgreich wurde:

Jesus stellte die Nächstenliebe in den Mittelpunkt. Hilfe und Almosen wurde in dieser egoistisch geprägter Zeit zum Markenzeichen des Christen.

Jeder Mensch, ob fromm oder Sünder darf daran glauben, , dass Gott sich ihm persönlich annimmt, und die Liebe Gottes jede Seele zu etwas Einzigartigem macht.

Für Jesus ist selbst der Feind ein Kind Gottes.

Zu dieser Zeit war es bei andern Glaubensgemeinschaften unmöglich, dass Zöllner, Dirnen und Sklaven Kinder Gottes sind. Bei den Christen wurden sie aufgenommen

Jesus nahm sich der armen Leute an und gab ihnen Gehör. Für die selbstgerechten Pharisäer waren diese keine Gläubige, weil sie keine Opfergaben abgaben und somit ihre Einnahmen schmälerten.

Jesus ging davon aus, dass der Körper ein Gefängnis der Seele sei und das Reich Gottes die Erlösung.

Im Glauben der Germanen und der Nordmänner kam nur der nach Walhalla (Paradies), der mit dem Schwert in der Hand stirbt. Kinder, Frauen und Greise konnten somit nicht ins Paradies gelangen. 

n. Chr.EreignisBeschreibung
ca. 0/10 n..Chr?.Geburt Jesu von NazarethMatthäus berichtet als einziger von einem hellen Stern. Astronomisch gab es um 7 v. Chr. eine Bericht über einen Kometen
25. Dez.Ägypten: An diesem Tag wurde im Tempel (Mammisi) die Wiedergeburt des Horus, der Sohn von Isis, gefeiert.Die Christen haben diesen Tag für die Wiedergeburt von Jesus Christus übernommen.
ca. 28Hinrichtung von Johannes dem TäuferEr rief zur moralischen Umkehr auf
ca. 30Hinrichtung, jüdischer Prediger mit dem Namen Jesus von Nazareth in Jerusalem auf dem Berg der Schädel bei Jerusalem, später wurde der Berg Golgotha genannt.Hinrichtung, an den Bäumen wurden die Verurteilten angebunden bis zum Tod. Der Tod wurde durch einen Lanzenstich überprüft. Bei Feststellung vom Tod des Verurteilten wurde die römische Wache abgezogen.
ca. 40Spanien: Jahrelange Mission des Apostels Jakobus?Anschließend nach Judäa zurückgekehrt
ca. 40Israel: Anfang, Glaubensgemeinschaft der Samariter, heute etwa 1000 GläubigeWie die Christen, gehen auch die Samariter aus dem Judentum hervor
ca. 40 – 52Indien: Apostel Thomas erreicht Indien und gründet christliche GemeinschaftenVon Jerusalem über Iran, Afghanistan und Belutschistan erreicht er 52 Nordindien
ca. 44 – 49Jerusalem: Apostelkonzil, es wurde zur  Heidenmission die Nichtbeschneidung beschlossen, und keine Speisevorschriften festgelegtHeide war jeder der kein Jude war. Um Christ zu werden braucht man keine Beschneidung. Ferner brauchen die jüdischen Speisevorschriften nicht    mehr eingehalten zu werden.
etwa ab 45Rom: Petrus, ursprünglich Simon, der Fischer aus Judäa, im Neuen Testament tritt er als Sprecher der Apostel in Erscheinung67 in Rom? Märtyrertod? gemäß Bibel hielt er Reden und Predigten in Rom.  Es gibt kein Beweis ob Petrus je in Rom war oder dort umkam. Um diese Zeit gab es keine Christen in Italien.
ca. 471. Paulusreise, er missioniert in Syrien, Türkei, Zypern, Paulus’ missionarisches Wirken wird von etwa 50 Menschen, unterstützt, zu Fuß 18.000 km, per Schiff 11.000 km überbrückt.Christentum erreicht Europa, Begleiter Barnabas, weitere treue Mitarbeiter/innen: Junia, Priszilla, Aquila, Phoibe, Lydia, Silas, Timotheus
ca. 49-522. Paulusreise, er missioniert in Syrien, Türkei, Griechenland, Zypern,Begleiter Barnabas Silas und Timotheus
ca. 49Rom: Kaiser Claudius lässt Juden aus Rom verbannen, wegen Aufsässigkeit und orientalischen Mysterienreligionen. Die Benennung Christen entstand erst um 250Römer kanten keinen Unterschied zwischen verschiedenen Religionen, für sie waren es alle Andersgläubige, die Ihre Götter- und Kaiserstatuen nicht anbeten wollten. Christenverfolgung ist so nicht richtig, es müsste eher Judenverfolgung benannt werden.
ca. 50Griechenland: Paulus gründet Gemeinde1. Gemeinde in Korinth/Griechenland
ca. 52-563. Paulusreise, er missioniert in Syrien, Türkei, Griechenland,Gefangenschaft in Cäsarea bei Jerusalem durch die Juden
ca. 52Indien: Apostel Thomas reist nach IndienEr bekehrt die Brahmanen zum Christentum
ca. 56-644. Paulusreise zum kaiserlichen Gericht in Rom?Um 64 Märtyrertode in Rom? Es gibt keinen Beweis, ob Paulus je in Rom war. In Rom gab es keine Christen
ca. 60Syrien (heute Türkei): In Antiochia entstand die Bezeichnung Christen für die Anhänger Jesu.Aus dem griechischen Wort  Christos (der Gesalbte) entstand Christus (Christen). Im römischen Reich war das Wort Christen lange nicht bekannt
ca. 66-74Judäa: 1. Jüdischer Aufstand gegen die Römer, um 70 Zerstörung von Jerusalem und dem Tempel (Zeloten-, Eiferer Aufstand)74 letzte Bastion (Masada) der Aufständischen erobert, bis auf 2 Frauen und 5 Kinder wurden alle von den Römern getötet (Selbstmord eine Legende?)
ca. 115-117Judäa: 2. Jüdischer Aufstand gegen die Römer, den sogenannten Diaspora-Aufstand.Diaspora-Aufstand wurde er so benannt, weil die Juden nicht nur in Judäa, sondern auch in Ägypten, Zypern, Mesopotamien und Kyrenaika rebellierten
ca. 122England: Errichtung des Hadrianswall, die Entstehung der römischen Provinz Britannia,Die Römer brachten die Religion der Christen mit, es entstanden kleine christliche Gemeinden am Hadrianswall. 407 Abzug der Römer, danach erlosch nahezu das Christentum
ca. 132-136Judäa: 3. Jüdischer Aufstand gegen die Römer unter der Führung von  Simon bar Kochba. Als Ziel der Rebellen waren die Erlösung und die Befreiung. Das wurde auf Urkunden und Münzen, die von Rebellen hergestellt wurden, dokumentiert.Der Verluste der Römer war hoch, da sie mit dem Guerillakrieg zuerst nicht fertig wurden. Der neue Stadthalter befahl alle  Siedlungen den Erdboden gleichzumachen, damit wurden die Rebellion besiegt. Zur Strafe wurde der Landesname Judäa gelöscht und in Syria Palaestina geändert
Ca. 135-200Frankreich: Bischof Irenäus von Lyon und Verfasser zahlreicher christlichen BücherEr gilt als der bedeutendste Theologe im 2. Jh. und prägte den Begriff „Regel des Glaubens“
ca. 160-220Karthago/Rom: Quintus Tertullianus war der erste christliche SchriftstellerEin Kirchenschriftsteller der in Latein schrieb und als Vater des Kirchenlateins gilt
ca. 185-254Ägypten: Origenes aus Alexandria hat mehrere Bücher über das Christentums. Geschrieben. Die bekanntesten 4 Bücher sind „Die Anfänge des Christentums“.Über Jahrhunderte werden es die einzigen Bücher über die christliche Lehre sein. Er verfasste auch Auslegungen der Heiligen Schrift und des Alten Testaments.
ca. 200-258Karthago: Cyprianus war Bischof und ein bekannter Kirchenschriftsteller. Sein berühmter Satz „ außerhalb von unserem Glauben gibt es kein Heil“Er befasste sich ausführlich mit hierarchischen Organisationen des Christentums. 258 wurde er in Karthago enthauptet.
ca. 217Rom: Papst Hippolytos setzt die Geburt Jesus auf den 25. Dezember festUm somit den heidnischen Kult (Sonnenwende) entgegenzuwirken.
ca. 250Rom: Kaiser Decius ordnet an, dass jeder Bürger vor einer Kommission opfern musste. Er wollte Loyalität und die altrömische Religion stärken. Die nicht opfern wollten, wurden als Staatsfeinde zu Zwangsarbeit, Vermögensentzug und Verbannung verurteilt. Nur den Juden wurde aufgrund alter Privilegien erlaubt, stattdessen für Kaiser und Reich zu beten (Beten = mit Geld freikaufen)Es wurden Gnostiker, Häretiker, Arianer, Samariter, Karpokratier, Markioniten, Montansten und Christen verhaftet. Nach der langen kriegerischen Zeit brauchte der Kaiser Geld und so kam er an das Vermögen der Verhafteten. Es ist also Unsinn von einer Christenverfolgung zu sprechen. Die Römer haben zwischen den verschiedenen Glaubensgemeinschaften keinen Unterschied gemacht. Wenn die Juden sich nicht freikaufen konnten wurden sie auch verfolgt.
um 264-339Israel: Eusebius von Caesarea war ein christlicher Theologe und Schreiber über die  Kirchengeschichte.313 wurde er zum Bischof von Caesarea ernannt. Er leitete die Synode 335 von Tyros, auf der Athanasias von Alexandria exkommuniziert wurde
ca. 284-305Rom: Unter Kaiser Diokletian fand die erste Verfolgung der Christen statt. Hier entstanden die zahlreichen Legenden des Märtyrertums und der Zulauf wurde noch zahlreicher. Menschen wurden nicht verbrannt, weil auch Holz zu teuer war.  Die christliche Gemeinschaft war zahlenmäßig so groß geworden, dass der Kaiser eine Gefahr in dieser Gemeinschaft sah. Die Säuberung beim Heer, wer nicht opfert, wird entlassen. Wenn ein Kleriker nicht opferte, wurde er verhaftet und es wurden sämtliche heiligen Bücher verbrannt.
ca. 295-373Athanasius der Große war Patriarch von Alexandria. Streit mit Arius wegen der Wesensgleichheit zwischen Gott und Gottes SohnDie Arianer glaubten, dass Gott den Sohn geschaffen hat aber er kein wahrer Gott sei. So wie die Griechen mit ihren Halbgöttern (Von Gott mit einem Menschen gezeugt)