Unsere KUNST-PHASE, Inspiriert durch die Ägyptologie

Inhaltsverzeichnis

18) Modell der Cheops-Pyramide M: 1:50

17) Drei Modelle der Cheops-Pyramide und das Umfeld nach 10 / 20 / 30 jähriger Bauzeit M: 1:500

16) Modell des Kalabscha-Tors

15) Der Kosmos oder die Vertreibung aus dem Paradies

14) Die fünf Weltmusikanten

13) Von Mose bis Moses, 4.000 Jahre Christentum (Triptychon)

12) Die Ruhestätte der Tränen

11) Die Schutzmächte des blauen Planeten

10) Die vier Weisheiten

9) Das Felsen-Naos der Heilung

8) Der Fall der Berliner Mauer

7) Die Sinnlichkeit

6) Die Ägyptologie

5) Die Sintflut

4) Die letzte Ruhestätte

3) Kemet, Land der schwarzen Erde

2) Salbgefäß, aus dem Grabschatz von Pharao Tut Anch Amun

1) Road to Cairo

18) Modell der Cheops-Pyramide

Das Modell im Maßstab 1: 50 (H x B x T: 4 x 5 x 2,5 m; Gewicht: 700 kg) zeigt in einem Schnitt durch die Cheops-Pyramide in anschaulicher Weise die riesigen Grabkammern und die Verschiedenartigkeit der verwendeten Baumaterialien. Ferner wird die Bestattungszeremonie dargestellt und das von Innen Verriegeln der Zugänge zu den Grabkammern durch die Priester.

Große Halle (Lagerung der Verriegelungsblöcke)
Die große Halle, auch Galerie genannt, ist 47,7 m lang, 8,5/8,7 m hoch und 1,05/2,09 m breit. Ihr Bau erfolgte mit weißen Tura-Kalksteinblöcken, deren Wände als Kraggewölbe ausgebildet sind. Der Sinn der großen Halle bestand darin, zum ersten Mal in der Baugeschichte die Verriegelungsblöcke für den oberen Gang in der Pyramide zu lagern. Ein Einschnitt an den beiden Seitenwänden diente wahrscheinlich als Balkenauflage für den Transport der Verriegelungsblöcke. Holzbalken, die in die Wände eingelassen wurden, hielten bis zur Beisetzung des Pharao die aus Rosengranit hergestellten Blöcke fest. Nach der Bestattung wurden die Blöcke in den oberen Gang geschoben. Im unteren Bereich wird der Zugang um 3 cm schmaler, um die herunter geschobenen Blöcke im Gang einzukeilen. Heute sind noch drei Verschlusssteine an dieser Stelle festgeklemmt (vgl. Pyramiden-Modell). Als die Priester die Bestattung und Verriegelung vollzogen hatten, verließen sie die Pyramide über den senkrechten Schacht und den Gang zur Felsenkammer. Der senkrechte Gang streift eine Grotte, von der man bis heute nicht weiß, ob es sich hier um ein überbautes Grab aus der 3. Dynastie oder eine natürliche Felsengrotte handelt. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich hier um eine nicht fertiggestellte Grabstätte. Cheops ließ nämlich den Eingang der Grotte zumauern, denn man konnte nie wissen, wie der Besitzer aus dem, bzw, im Jenseits reagierte. Was die Bauherren nicht bedacht haben, das die antiken Grabräuber den gleichen Gang für ihren Raub ebenfalls benutzten. Als der Kalif al-Ma`mun im Jahr 832 die Pyramide ebenfalls berauben wollte,
hat er von diesem freien Zugang nichts gewusst. Er ließ dann von außen einen neuen Gang meißeln, der heute als Eingang dient.

Cheops-Pyramide im Querschnitt, M 1 : 50, das Foto entstand im WDR-Studio in Köln, bei der Aufnahme der Sendung Quarks & Co., für die unsere Pyramide leihweise zur Verfügung gestellt wurde.

17) Drei Modelle der Cheops-Pyramide

Die drei nachfolgend wiedergegebenen Modelle der Cheops-Pyramide zeigt die Baugeschichte der ägyptischen Pyramiden auf mit ihrem Umfeld. Die Zeugnisse der antiken Städte geben nur wenig Hinweise auf das Leben und Denken der Menschen, die dort einst gelebt haben. Die zahlreichen noch vorhandenen Bildwerken und Bauwerken, die für das Weiterleben nach dem Tode entstanden sind, dagegen zeigen das Leben und Denken der Menschen sehr anschaulich. Drei Modelle der Cheops-Pyramide im Maßstab 1:500 haben jeweils eine Länge von 10,5 m und eine Breite von 1,25 m und zeigen, den Bau einer Pyramide in drei Bauphasen – einmal nach 10-jähriger sowie nach 20- und 30-jähriger Bauzeit. Zu sehen sind das Nekropolen-Gelände mit den Nebenpyramiden und Mastabas sowie die Steinbrüche, die zum Errichten der Pyramiden genutzt wurden. Ferner zeigen die Modelle mittels 60.000 ca.7 mm großen Modellfiguren die verschiedenen mit dem Bau in Zusammenhang stehenden Arbeiten auf, so die erforderliche Logistik für den Transport, das Aufrichten, die Herstellung der Steinquader in den dazugehörigen Steinbrüchen auf dem Nekropolen-Gelände und den Tura-Steinbrüchen auf der gegenüberliegenden Nilseite sowie die notwendige Versorgung der Bauhandwerker mit Lebensmitteln, Werkzeugen und Baumaterialien. Die Transportkolonnen sind nicht detailgetreu dargestellt. Statt der angezeigten sechs Arbeiter wurde der Transportschlitten, oder auch nur den Block, tatsächlich von 50-60 Arbeiter gezogen.

Modell A: Die Cheops-Pyramide und das Umfeld nach 10-jähriger Bauzeit

Die im Umfeld der Pyramide liegenden Steinbrüche mit ihrem Geländeniveau zeigen im Vergleich mit den nachfolgenden Modellen, welch enorme Leistungen erbracht worden sind. So wurde für die Errichtung des Kern-Mauerwerks der Pyramide das Gisa-Plateau an manchen Stellen um ca. 6 m abgebaut. Der Transportweg der Tura-Kalksteinblöcke erfolgte mit Schiffen von der anderen Nilseite her. Ebenso wurden die Rosengranit-Blöcke mit Schiffen von den Steinbrüchen transportiert.

Links: Blick über die Tura-Steinbrüche mit Verladerampe, dem Nil, dem Fruchtland und mit dem Palast in Richtung Gisa-Plateau Rechts: Blick über den Palast in Richtung Gisa-Plateau mit Pyramide und umliegende Steinbrüche |

Links: Blick über die Tura-Steinbrüche mit Verladerampe, Nil, Fruchtland und Palast mit Hafen|rechts: Blick über die Tura-Steinbrüche mit Verladerampe

Links: Blick über die Tura-Steinbrüche mit Verladerampe Rechts: Blick über den Hafen mit Taltempel und Palast

Links: Blick über den Hafen, den Palast, Taltempel und das Versorgungslager Rechts: Blick über den Hafen, den Palast und das
Versorgungslager

Links: Blick über den Hafen, den Taltempel, den Palast und das Versorgungslager Rechts: Blick über die erste Transportrampe zum Plateau, später wurde darauf der Aufweg errichtet

Links: Blick über den örtlichen Steinbruch und die Pyramide Rechts: Blick über die Pyramide mit den Transportrampen

Links: Blick über den örtlichen Steinbruch und die Pyramide mit den Transportrampen Rechts: Blick über das Pyramide-Plateau mit dem Bau der oberen Grabkammer aus Rosengranit und der großen Halle (Lagerung der Verriegelungsblöcke)

Modell B: Die Cheops-Pyramide und das Umfeld nach 20-jähriger Bauzeit

Links: Blick über das Fruchtland, die erste Transportrampe mit Aufweg Mastabas der Angehörigen, Königinnen-Pyramiden und der Cheops-Pyramide Rechts: Die erste Transportrampe mit Aufweg und rechts die zweite Transportrampe, die notwendig war, weil die erste Rampe durch den Aufweg blockiert wird

Die Pyramiden-Rampen und der Transport der Steine und Verpflegung, Sandale, Wasser und Steinhämmer

Links: Blick über das Pyramiden-Plateau mit dem Bau der oberen Granit-Grabkammer Rechts: Blick über die Familien-Nekropole auf der Ostseite

Modell C: Die Cheops-Pyramide und das Umfeld nach 30-jähriger Bauzeit

Blick über das Fruchtland, die erste Transportrampe mit Aufweg, die zweite Transportrampe, Mastabas der Angehörigen, Königinnen-Pyramiden und der Cheops-Pyramide

Blick über die zweite Transportrampe, die erste Transportrampe mit Aufweg, rechts der Opfertempel, die Mastabas der Angehörigen und die Königinnen-Pyramiden im Hintergrund

16) Modell des Kalabscha-Tors

Das besandete Holzmodell im Maßstab 1:20 hat eine Höhe von 3,5 m, eine Breite von 2,5 m und eine Tiefe von 1,2 m (Gewicht: 250 kg).
Die ägyptische Welle in Verbindung mit dem Rundstab kennzeichnet eine Bauform, die in allen ägyptischen Bauwerken über Jahrtausende angewandt wurde. Die harmonische und herrliche Formgebung begeisterte auch den römischen Kaiser Augustus, der das Kalabscha-Tor um die Zeitenwende bauen ließ.

Links: Modell des Kalabscha-Tors Rechts: Der Kalabscha-Tempel, heute auf einer Insel im Assuan-Stausee gelegen

15)Der Kosmos oder die Vertreibung aus dem Paradies

In Jahrzehnte langer Arbeit wurde eine große Sammlung von Kunstwerken geschaffen, die in ihrer Art einen besonderen und einmaligen Ausdruck aufweisen. Ein großer Teil von ihnen ist Gegenwartskunst, thematisiert mit altägyptischen Symbolen. So wird u. a. kritisch die sorglose Behandlung ägyptischer Mumien sowie der heutigen Natur dargestellt. Die Großobjekte veranschaulichen Geschichten und Erzählungen menschlicher Unzulänglichkeiten oder deren Lebenssituationen. Einige Objekte sind 100%ige Repliken und einige moderne Kunstwerke mit alt-ägyptischen Symbolen aus eigener Werkstatt. Die Hauptarbeiten wurden in Vollholz geschnitzt und in Stein gemeißelt.

Maße: Höhe 2,8 m Breite 2,1 m Tiefe 0,7 m Gewicht 200 kg. Die göttliche Macht (Höhe 1,1 m). Die Menschheit (Höhe 1,4 m). Material – Die göttliche Macht: Holz, geschnitzt, mit Blattgold überzogen. Die Gefäße sind aus Ton und Alabaster. Die Menschheit: Holz, geschnitzt, bemalt, Erde, Holz mit Beton überzogen.

Die göttliche Macht. Sie schaut dem regen Treiben aus dem Nichts zu. Die Verbindung zum Kosmos ist die Sintflut, über deren Urgewalt sie herrscht. Die Menschheit am Abgrund stehend, wird sie durch Erze, Erdöl, Gas, Automobile, Elektrizität (Transportkarren mit einem Rad über dem Abgrund), Nahrung (Geburtenexplosion) und der Mohnblume in den Abgrund gezogen. Eine natürliche Zerstörung (Vulkane) oder durch Menschenhand entstandene Zerstörung (Bauten) greifen nicht ins Geschehen ein. Beim Absturz fliegen der Blumensamen und die Vogelwelt (infiziert mit dem Vogelgrippevirus) davon, auch der Affe springt (infiziert mit dem Aidsvirus) ab. Die Menschheit schaut nur hilflos zu. Sie weint und hängt sich als letzte Möglichkeit der Rettung ein Schutzsymbol um. Die herrschende Macht (goldener Thron) schaut weg und visiert die Sterne an (Space Shuttle). Im Mittelpunkt steht die diesseitige Gesetzmäßigkeit, wobei die ewige Frage der Menschheit ist: Welche Gesetzmäßigkeit findet man im Nichts?

14) Die fünf Weltmusikanten

Maße: H 1.2 m B 1,65 m T 0,3 m, Gewicht: 60 kg, Material: Holz, geschnitzt und bemalt

Die Farben der fünf Kontinente symbolisieren die existenziellen Sorgen und Nöte der gegenwärtigen Welt. Es schultern sich Krieg, Hai, Heuschrecke, Wasser und Erdöl. Ohne viel Mühe, hart gegen den Wind, führt das Flaggschiff (Kriegsgöttin) die Flotte an.

13) Von Mose bis Moses, 4.000 Jahre Christentum (Triptychon)

Maße: Höhe 1,95 m, Breite 1,95 m, Tiefe 0,3 m, Gewicht 70 kg, Material: Holz, geschnitzt und bemalt; Landschaft modelliert; Bleiglas.

Mose warnt den Pharao, dessen Uneinsichtigkeit die Urgewalten mit herabfallendem Feuer (Fackeln) herbeiführen. Mächtig und erhaben thronen die Pyramiden, mit denen die Verstocktheit des Pharaos dokumentiert wird. Die Antwort darauf ist ein blutüberströmter Nil, wobei zur gleichen Zeit ein Schleier des Todes über den Palast des Pharaos schwebt. Mose reitet danach an den Pyramiden vorbei, die sich demütig vor Mose verbeugen, in die lang ersehnte Freiheit. Angekommen im Land, wo Milch und Honig fließen, stirbt Mose. Lang Zeit später wird er noch verehrt, nur die Neuzeit nennt ihn nicht Mose, sondern Moses. Im Mittelpunkt des Geschehens ist die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten. Oberhalb schließen die Mondberge mit der Nilquelle und dem Sumpfgebiet das Triptychon ab. Mächtig und erhaben thronen die Pyramiden. Die Antwort von Mose ist ein blutüberströmter Nil Lange Zeit später wird er noch verehrt. Nur die Neuzeit nennt ihn nicht Mose, sondern Moses.

Links: Die Antwort von Mose ist ein blutüberströmter Nil Rechts: Lange Zeit später wird er noch verehrt, Nur nennt man ihn nicht Mose, sondern Moses.

12) Die Ruhestätte der Tränen

Maße: Höhe 1,4 m, Breite 0,6 m, Tiefe 0,8 m; Material: Holz geschnitzt, Stein behauen

Dieses Objekt zeigt die Pietätlosigkeit im Umgang mit Mumien. Trotz vorhandenen Wissens werden manche Mumien immer wieder untersucht, dabei werden versehentlich Kopf oder Gliedmaßen abgetrennt und immer wieder in ihrer ewigen Ruhe gestört. Ferner zeigt das Objekt jeweils ein in Tränen aufgelöstes Diesseits und Jenseits mit ihren beschädigten Mumien und ihren zerschlagenen Mumienmasken aus Leinen Kartonage sowie die zerstörten Uschebtis. Die Gier nach Gold hat alle anderen Beigaben zerstört, z.B. die lebenswichtigen Totenbuchtexte und Gefäße, die wahllos in den Wüstensand (Sanddüne) geworfen worden sind. Die ausgebreiteten Arme der Schutzgöttin sind abgebrochen und verfaulen bereits. Ein Bild mit einer schwarzen Umrandung und mit einem Trauerflor versehen, zeigt einen Pharaonenkopf, womit die heutige Situation aus Sicht der Toten verdeutlicht wird.

11) Die Schutzmächte des blauen Planeten

Maße: Höhe 0,85 m, Breite 0,65 m; Material: Sandstein – behauen, Holz – geschnitzt und bemalt

Die Menschheit ist gestrauchelt. Sämtliche Schutzmächte versuchen vergeblich zu helfen. Nur die Tierwelt turtelt vergnügt und unbekümmert

10) Die vier Weisheiten

Maße: Höhe 1,0 m, Breite 1,1 m, Tiefe 0,4 m; Material: Holzmodell – besandet; Ton – modelliert

Eingebettet in einem goldenen gleichschenkligen Dreieck sind die vier Weisheiten angebracht, nämlich nicht Hören, nicht Sehen, nicht Sprechen und die Blauäugigkeit. Der blaue Planet diskutiert über die Umwelt und bemerkt nicht, dass er bereits eine Atemmaske zum Überleben trägt. Vor den Augen steht die Uhr unbemerkt auf 5 Minuten vor 12. Die dargestellte Taube ist zwar ein Symbol des Friedens, bekämpft den Gegner jedoch bis zum Tode. Danach hackt sie dem Toten die Augen aus. Diese Grausamkeit ist einzigartig in der Natur.

9) Das Felsen-Naos der Heilung

Maße: Höhe 0,75 m, Breite 0,65 m, Tiefe 0,31 m; Material: Holzmodell – mit Beton überzogen

Das in den Fels gehauene Naos (Heiligtum) zeigt eine Therapeutin in Aktion. Vor ihr steht das wichtige Salbgefäß auf einem Altar, begrenzt durch die schwarzen Uschebtis aus dem Totenreich, welche die Vergänglichkeit dokumentieren. Oberhalb dieser Szene befinden sich die Schutzmächte, wobei die „höchste Macht“ im Symbol eines Pharaos beschädigt ist. Die Idee zu diesem Kunstwerk kam dem Künstler, als er einen Bandscheibenvorfall erlitt.

8) Der Fall der Berliner Mauer

Maße: Höhe 1.4 m, Breite 0,8 m, Tiefe 0,6 m; Material: Kopf Sandstein, Körper Kalkstein – behauen

Aus der Mauer formt sich die Gestalt, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Mit aller Macht und allen Mitteln wird versucht, das wachsende Gebilde zu eliminieren. Zur gleichen Zeit versucht die Gegenseite, die Mauer zum Einsturz zu bringen. Jegliche Bemühungen sind von der Erfolglosigkeit gekrönt und nur ein kleiner Gegenstand des täglichen Bedarfs, Kerzen schafft das Unfassbare.

7) Die Sinnlichkeit

Maße: Höhe 1,0 m, Breite 1,2 m; Material: Speckstein/Holz – geschnitzt, Ton – modelliert

Über allem thront das heilige Auge (Udjat-Auge), eingerahmt durch Geier und Schlange, den Symbolen des Sehen, Fühlen und Hören. Den Tanz und die Musik symbolisieren die nubische Tänzerin und die Trommlerin. Die Tierliebe wird durch eine Katze dargestellt. Im unteren Objekt rahmen Mann und Frau sowie Bier und Weingefäße ein Pektoral mit dem heiligen Auge ein. Dieses Pektoral umschließt das sinnliche Essen mit Kerzenschein, symbolisiert durch die Öllampe.

6) Die Ägyptologie

Maße: Höhe 1,2 m, Breite 1,0 m; Material: Holz – geschnitzt, Holzmodell mit Beton überzogen

Die Goldmaske von Tutanchamun tritt aus dem Felsen hervor und zeigt Wissen und Erkenntnisse der Ägyptologie. Ein Großteil dieses Wissens ist noch im Felsen verborgen. Anders verhält es sich mit der Symbolik der alten Ägypter, über die man bestens Bescheid weiß. So tritt sie anschaulich aus dem Berg el Korn heraus. Die Erkenntnisse und das vorhandene Wissen müssen oftmals revidiert werden, sodass es hier in Schräglage dargestellt wird.

5) Die Sintflut

Maße: Höhe 1,1 m, Breite 1,2 m; Material: Holz – geschnitzt, Holzmodell – besandet und bemalt

Die Sintflut (Ägyptische Welle) und die Feuerwalze zerstören eine Erdhälfte. Deren Bewohner setzen auf die Energie Arche und haben aus der Geschichte nichts gelernt. Einige haben ihren Fehler bemerkt und flüchten ins Gebirge, versuchen sich abzuseilen oder mit dem Gleitschirm zu entkommen. Das hochschauende Höllentier wartet bereits auf sie. Auf der anderen Erdhälfte überlebt die Tier- und Pflanzenwelt durch ihre Anpassungsfähigkeit mit der Evolutions-Arche.

4) Die letzte Ruhestätte

Maße: Höhe 2,5 m, Breite 1,0 m; Material: Holz – geschnitzt und bemalt, Röntgenaufnahmen (nicht im Bild)

Das Schicksal, im Museum ihre letzte Ruhestätte zu finden, widerfährt zahlreichen Mumien. Im Zentrum des Objektes steht die Maske von Tutanchamun. U-förmig um diese Maske angeordnet sind Röntgenaufnahmen von Tiermumien, die auf einen Leuchtschirm gespannt sind (Seeadler, heiliger Ibis). Davor ist ein Schalter angebracht, der die Möglichkeit gibt, den Leuchtschirm zu beleuchten, jedoch mit dem Hinweisschild, Ruhestätte bitte nicht einschalten (nicht im Bild).

3) Kemet, Land der schwarzen Erde

Maße: Höhe 3,5 m, Breite 1,5 m; Material: Holz – geschnitzt und beschichtet mit Blattgold, 3 Bilder (nicht im Bild)

Der vergoldete Wedel mit den Straußenfedern von Tutanchamun symbolisiert das antike Kemet (Ägypten). Oberhalb dieses Wedels sind drei Bilder (nicht im Bild), Landschaften, Bauwerke und Nachkommen der alten Ägypter, angeordnet.

Straussen-Jagd-Fächer aus der Grabausstattung von Tutanchamun im Grab im Tal der Könige, (Ägypten Luxor), Die Vorderseite zeigt den Pharao bei der Straussen-Jagd, in der Nähe von Memphis (Ägypten, Sakkara). Die Rückseite zeigt nach der Jagd, wie Diener die erlegten Strausse auf der Schulter tragen. Damals war die heutige Wüste um Sakkara und Kairo noch ein fruchtbare Savanne mit Straussen, Giraffen und Elefanten.

2) Salbgefäß, aus dem Grabschatz von Pharao Tut Anch Amun

Maße: Höhe 17 cm, Breite 10 cm, Tiefe 5 cm

Eine herrliche Schnitzarbeit aus Vollholz. Dieses Objekt wurde für eine Ausstellung erstellt.

1) Road to Cairo

Gemälde mit Rahmung. Breite 1,6 m, Höhe 1,0 m

Dieses Gemälde hat der amerikanische Künstler Harry Gruenert für eine Ausstellung gemalt. In Deutschland geboren, ist er als junger Mann nach Amerika ausgewandert. In den Gräbern der Beamten im alten Ägypten wurden zahlreiche Darstellungen gemalt. Die zeigen, wie die damaligen Menschen Nilpferde mit Erfolg jagen und harpunieren. Harry zeigt die gleichen Szenen, wo jedoch die Nilpferde siegreich bleiben.

Links: Im Mastaba des Beamten Mereruka in Sakkara Nord beim harpunieren der Nilpferde, Rechts: Im Mastaba des Beamten Kagemni in Sakkara Nord beim harpunieren der Nilpferde,